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Tolles Highlight am großen Ascot-Renntag

„Derby-Revanche“ in Hannover

Hannover 15. August 2013

Vor Jahren war die Derby-Revanche das große Saison-Highlight in Hannover. Diese Prüfung gibt es inzwischen zwar nicht mehr, doch würde dieser Titel exakt passen zum wichtigsten Rennen der Saison auf der Neuen Bult, das am Sonntag als 7. Rennen um 17:05 Uhr über die Bühne geht: Der Große Preis des Audi-Zentrums Hannover (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.000 m) ist eine kleine Neuauflage zum Blauen Band.

Denn vier der insgesamt neun Kandidaten gaben sich im Derby die Ehre, allesamt hatten sie allerdings keine Chance: Als Siebter verkaufte sich der Ex-Winterfavorit Limario (H. Bentley) noch am besten. Ihm könnte zum Schluss die Distanz etwas weit geworden sein. Nicolosio (nun mit A. Pietsch) galt als Mitfavorit, war jedoch nie besonders gefährlich. „Das war schon etwas enttäuschend. Eine Erklärung habe ich dafür nicht. Es ist alles in Ordnung mit ihm“, versichert Trainer Waldemar Hickst.
Vif Monsieur (K. Clijmans) belegte Platz 15, glänzte aber anschließend in Düsseldorf in einer Listen-Prüfung. Schließlich spielte Bermuda Reef (A. Starke) im Derby als 16. keine Rolle, doch Jockey Andrasch Starke glaubt nun an eine bessere Vorstellung: „Ich denke, dass er über 2.000 Meter besser aufgehoben ist, allerdings ist es trotzdem ein schweres Rennen.“
Nicolosios Betreuer Waldemar Hickst hat auch den Ittlinger Alito (E. Pedroza) am Start. „Er hat in Frankreich gewonnen und danach pausiert, da es kein passendes Rennen für ihn gab. Ob er läuft, hängt vom Boden ab. Normales Geläuf wäre ideal“, meint Waldemar Hickst.

Interessant ist auch Dubday (A. de Vries), der seinen ersten Sieg auch in Frankreich bestätigte. „Zuletzt startete er über 1.900 Meter auf Sand und hatte auf der Geraden einen Stopp. Am Ende war Dubday nur ganz knapp geschlagen. Das Rennen sieht gut aus. Es soll am Sonntag noch regnen, das kommt ihm bestimmt entgegen. Ich bin optimistisch“, sagt Trainer Andreas Trybuhl.

Sein Kollege Markus Klug bietet den in Hamburg überzeugend erfolgreichen Commander Kirk (L. Hammer-Hansen) sowie Windsor (A. Helfenbein) auf, der einen Sprung aus dem Handicap bewältigen muss. Bathyrhon (V. Schulepov) kommt mit dem zehnten Rang aus dem Tschechischen Derby noch nicht hin.

Zweites Top-Event einer tollen Karte von zehn Rennen ist das 5. Rennen um 15:55 Uhr, der Preis der Dr. Klein & Co. AG (Listenrennen, 20.000 Euro, 2.200 m). Hier dürfte kaum ein Weg an der Görlsdorferin Berlin Berlin (A. de Vries) vorbeiführen, auch wenn sie nach dem Hansa-Preis-Sieg Höchstgewicht tragen muss. Die Stute durfte ihren Erfolg in Hamburg bekanntlich behalten.

Hauptgegnerinnen im Zehner-Feld sind wohl die im Hanshin-Cup in Hamburg zweitplatzierte Laviva (L. Hammer-Hansen) und die bei erst einem Start gleich siegreiche Karachi (A. Atzeni). Über Lady Liberty (A. Best) sagt Trainer Andreas Löwe: „Der Preis der Diana war vielleicht eine Nummer zu groß, hier ist es sicher etwas einfacher.“

20.000 Euro werden im Ausgleich II über 2.000 Meter (4. Rennen um 15:20 Uhr) ausgeschüttet. Hier könnte der Doppelsieger Fort Greely (E. Pedroza) seinen Erfolgszug fortsetzen.

Die Vollblüter teilen sich am Audi Ascot-Renntag die Aufmerksamkeit mit schönen Frauen, deren eleganten Outfits und einer Menge Prominenz. Dabei sind u.a. Schauspielerin Mirja du Mont, RTL-Moderatorin Katja Burkard und "Bachelor 2013" Jan Kralitschka. Sie werden Siegerehrungen vornehmen, Autogramme geben und bei den beliebten Wettbewerben die Schönsten und Mutigsten küren: beim„Lady Elegance - Wettbewerb" ist das eleganteste Outfit der Damen gefragt und beim „Kinder Hut–Bastelwettbewerb" die originellste selbstgebastelte Kopfbedeckung.

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