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Oettingen-Rennen mit großartiger Besetzung

Wieder Glück für Felician?

Baden-Baden 27. August 2013

In seinem Hauptberuf arbeitet der Warendorfer Ferdinand Leve als Architekt. Doch seit einiger Zeit bereitet er als Besitzertrainer auch Galopper vor. Und in der Saison 2013 tut er dies ganz besonders erfolgreich. Denn ein Top-Treffer reihte sich, speziell in der ersten Saisonhälfte, an den anderen. Eines seiner Aushängeschilder ist der fünfjährige Wallach Felician (L. Hammer-Hansen), der im Frühjahr die Badener Meile und zuletzt die Meilen-Trophy in Krefeld gewann. Am Donnerstag gilt er trotz hohen Gewichts als einer der Favoriten im ausgezeichnet besetzten Darley-Oettingen-Rennen (Gruppe II, 70.000 Euro, 1.600 m, 7. Rennen um 17 Uhr) in Baden-Baden.

Doch Gegner gibt es jede Menge, die nun teilweise günstiger im Gewicht stehen. Das gilt für die in Krefeld hinter ihm eingekommenen Global Thrill (A. de Vries), Gereon (L. Jones) und Combat Zone (N. Richter).

Besonders gespannt sein darf man auf die dreijährige Brümmerhoferin Akua’da (E. Pedroza), die in den 1.000 Guineas zur klassischen Siegerin avancierte und diese Leistung anschließend unter Höchstgewicht als Zweite im Franz-Günther von Gaertner-Gedächtnisrennen voll bestätigte.

Von den Dreijährigen Quixote (A. Starke) und Royal Fox (D. Schiergen) war in Krefeld nicht viel zu sehen, doch brillierte Letztgenannter zuletzt in München. Samba Brazil (C. Demuro) ist noch von ihrem Überraschungssieg vor einem Jahr in einer Listen-Prüfung bekannt. Empire Storm (J. Bojko) kehrt auf eine günstigere Distanz zurück.

Hochinteressant wirkt auch der Vorjahreszweite Dux Scholar (M. Demuro) aus Tschechien sowie Peace At Last (F. Veron), der Gewinner des Mehl-Mülhens-Rennens aus Frankreich, der es anschließend im Prix Jacques le Marois viel schwerer antraf. Die Rohaut-Stute Indriya (O. Peslier) muss die jüngste Leistung deutlich steigern. 20.000 Euro sind in der Viererwette (Wettchance des Tages) garantiert.

Eine echte Standortbestimmung für die Zweijährigen ist wieder das Kronimus-Rennen (Listenrennen, 20.000 Euro, 1.200 m, 3. Rennen um 14:40 Uhr). Von den deutschen Pferden haben eigentlich alle gute Form: Oriental Magic (F. Minarik), dessen Debütform aufgewertet wurde, der Avenches-Sieger Key to fun (L. Hammer-Hansen), der in Bad Doberan erfolgreiche German Rules (E. Pedroza), die in Hoppegarten auftrumpfende Andrina (V. Schulepov), der Vittel-Gewinner Mr Pommeroy (C. Demuro) und die Kölner Siegerin Sharin (D. Porcu) sowie Sugar Love (A. Starke), die in München einen starken Gegner unterlegen sein dürfte.

Aber Vorsicht vor den Gästen! Mark Johnston schickt aus England Suzi’s Connoisseur (I. Mendizabal), der beim vorletzten Start in einem Handicap stark lief. Und dann wäre da auch noch die schon positiv aufgefallene Pantall-Stute Oxanueva (F. Veron), die schon Listen-Vierte war und Favoritin werden könnte.

20.000 Euro stehen über dem Ausgleich II über 2.400 Meter (4. Rennen um 15:25 Uhr). Vielleicht kann sich der in Hoppegarten erfolgreiche Khalid (A. Starke) weiter steigern. Fair Boss (A. Pietsch) kam zuletzt zu spät in die Partie, hätte sonst vielleicht schon gewonnen. Auch der Holländische Derbyyieger Magaluf (C. Demuro) gehört in die Super-Dreierwette, in der 20.000 Euro ausgezahlt werden.

Außerdem gibt es einen Wertungslauf zur Fegentri-WM der Damen (Ausgleich IV, 1.800 m, 5. Rennen um 15:55 Uhr). Vielleicht kann Roman Senate (H. Ljungqvist) hier sein erstes Rennen in Deutschland gewinnen.

10.000 Euro beträgt die Ausschüttung in der Viererwette des 9. und letzten Rennens um 18:15 Uhr (Ausgleich IV, 1.400 m). Kina Jazz (A. v. d. Troost) unterlag am Sonntag nur knapp und steht unmittelbar vor einem Sieg.

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