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Longines – Großer Preis von Baden das Highlight

Der Weltstar Novellist kommt

Baden-Baden 29. August 2013

In den vergangenen beiden Jahren fieberte Baden-Baden der Ausnahmestute Danedream entgegen, am Sonntag kommt ein anderer Weltstar zum Longines – Großer Preis von Baden (Gruppe I, 250.000 Euro, 2.400 m, 7. Rennen um 17:05 Uhr): Dr. Christoph Berglars Novellist (Eduardo Pedroza).

Die Entwicklung des letztjährigen Derby-Zweiten zum drittbesten Pferd der Welt und zur Nummer eins in Europa ist phänomenal: Noch im Frühjahr hatte der von Andreas Wöhler vorbereitete Crack bei seinem Erfolg hier im Großen Preis der Badischen Unternehmer einige Mühe, aber anschließend verblüffte er mit imponierenden Vorstellungen – bei den Siegen im Grand Prix de Saint-Cloud und zuletzt in den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in Ascot, einem der absoluten Prestigerennen unseres Kontinents.

Mit fünf Längen Vorsprung und in neuer Rekordzeit marschierte Novellist der Konkurrenz davon. Inzwischen gilt er sogar als Favorit für den Prix de l‘ Arc de Triomphe Anfang Oktober in Paris. Bevor er dort der vor zwei Jahren erfolgreichen Danedream nacheifern soll, bekommt der Hengst nun im wichtigsten Badener Rennen der Saison den Feinschliff – natürlich als heißer Favorit, der unter normalen Umständen kaum zu schlagen sein sollte.

Da kann es nicht überraschen, dass Novellist ein wenig abschreckend auf die Gegnerschaft gewirkt hat, denn nur vier Kontrahenten nehmen es mit ihm auf. Seismos (Andrea Atzeni) überraschte im Großen Preis von Bayern auf der ganzen Linie, als er u.a. Empoli (Andrasch Starke) hinter sich ließ. Der Bahnspezialist kommt ebenfalls aus dem Wöhler-Stall und hat mit dem großen Novellist noch eine Rechnung offen, im Mai wurde er von diesem stark behindert, wäre aber dennoch deutlich hinter ihm gewesen. Interessant ist der Derby-Vierte Quinzieme Monarque (Adrie de Vries), der in Hamburg von extrem weit hinten noch sehr viel Boden gutmachen konnte.

Erneut aus Tschechien reist der frühere Gruppe I-Sieger Meandre (Mirco Demuro) an, der aber nicht mehr ganz so gut scheint wie früher, aber ein gutes Platzgeld ist ihm so gut wie sicher. 20.000 Euro sind hier in der Super-Dreierwette als Auszahlung garantiert.

Highlight des Rahmenprogramms der Karte von zehn Rennen ist der Berenberg Bank Cup (Listenrennen, 20.000 Euro, 1.800 Meter, 3. Rennen um 14:30 Uhr). Hier kann die Seriensiegerin Koffi Angel (Wladimir Panov) ihren Siegeszug fortsetzen. Die Dreijährigen sind klar in der Überzahl. Vor allem Calyxa (Lennart Hammer-Hansen) trauen wir einiges zu, denn sie kehrt auf eine günstigere Distanz zurück.

Sehr viel Geld winkt in den Goldhandicaps. 21.000 Euro stehen über dem Ausgleich II über 2.000 Meter (5. Rennen um 15:50 Uhr). Besonders gespannt sein darf man auf den Dreijährigen Saint and Sinner (Andrea Atzeni), der kaum bei seinem Maidensieg stehenbleiben sollte.

Und dann wird es ein absoluter Festtag für die Wetter – 175.000 Euro, so viel wie noch nie zuvor, sind an Garantie-Auszahlung vorgesehen. Neben den 20.000 Euro in der Dreierwette des Großen Preises kommt es noch viel besser: Allein 80.000 Euro sind in der Wettchance des Jahres (4. Rennen um 15:10 Uhr, Ausgleich III, 1.400 m) in der Viererwette garantiert. Das sind 10.000 Euro mehr als am vergangenen Sonntag. Darin enthalten ist ein Jackpot von 31.574 Euro! Im riesigen 18er-Feld haben Sie die freie Auswahl. Wir empfehlen Ihnen trotz einer langen Pause den früher hochgehandelten Laeyos (Andrasch Starke) und die Bahnspezialistin Clarissa Directa (Daniele Porcu).

50.000 Euro werden im 6. Rennen um 16:20 Uhr (Ausgleich IV, 1.800 m) in der Dreierwette offeriert. Im 17er-Aufgebot wird der Bahnspezialist Walkabout (Filip Minarik) ein gängiges Bankpferd sein. Schließlich winken 15.000 Euro in der Viererwette des abschließenden 10. Rennens um 18:45 Uhr (Ausgleich III, 1.800 m). Die noch wenig geprüfte Love Happens (Lennart Hammer-Hansen) ist eine von vielen Möglichkeiten.

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