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John Deere – BBAG Auktionsrennen Hoppegarten früh entschieden

Beau Reve lässt die Gegner fast stehen

Berlin-Hoppegarten 7. September 2013

Wer genau hingesehen hatte, dem wird der erste kurze Blick von Wladimir Panov kaum entgangen sein. Er linste bereits nach hinten, als das sogenannte Hauptgeläuf in Hoppegarten nicht einmal erreicht war. Da hatte er auf dem dreijährigen Beau Reve bereits einen einigermaßen sicheren Vorteil vor dem Rest. Beim zweiten, kaum mehr zu übersehenden Umschauen war das mit 52.000 Euro dotierten John Deere - BBAG Auktionsrennen längst zugunsten des Areion-Sohnes entschieden. Donatella und Best Dreaming, die dahinter um die Plätze kämpften, waren da nahezu schon aus Jockey Panovs Blickfeld verschwunden.

Wer genau hingesehen hatte, dem wird der erste kurze Blick von Wladimir Panov kaum entgangen sein. Er linste bereits nach hinten, als das sogenannte Hauptgeläuf in Hoppegarten nicht einmal erreicht war. Da hatte er auf dem dreijährigen Beau Reve schon einen einigermaßen sicheren Vorteil vor dem Rest. Beim zweiten, kaum mehr zu übersehenden Umschauen war das mit 52.000 Euro dotierten John Deere - BBAG Auktionsrennen längst zugunsten des Areion-Sohnes entschieden. Donatella und Best Dreaming, die dahinter um die Plätze kämpften, waren da nahezu schon aus Jockey Panovs Blickfeld verschwunden.

Denn der Schützling von Hans-Jürgen Gröschel hatte sich zuletzt auf immer weiter wachsenden Vorsprung abgesetzt. Der Richter notierte nach 1.400 Metern auf der Geraden Bahn zum Schluss sechs Längen Vorteil vor Donatella, die wiederum mit einer Länge vor Best Dreaming blieb.

Die Zeit des Rennens betrug 1:21,70 Minuten; auf den weiteren Plätzen folgten Al La Carte und Ratana. Der Sieg des Hengstes im Besitz von Klaus Lampe-Dreyer spiegelte exakt die Rechnung wider, stand Beau Reve nach Handicap doch einigermaßen heraus. Etwas überraschend wirkt vor diesem Hintergrund nur die lukrative Siegquote von 69:10. Wofür die vorausgegangen und kaum überzeugenden Darbietungen des Dreijährigen vermutlich den Ausschlag gaben, zudem trug er mit 60 Kilo Höchstgewicht .

Andererseits war Beau Reve bereits im Frühjahr in München-Riem einem ersten Erfolg in einem BBAG-Auktionsrennen schon sehr nahe gewesen und zu guter Letzt nur dem überaus talentierten Daring Storm unterlegen. Wenn nicht alles täuscht, muss sein jüngster Erfolg auf der Parkbahn keineswegs der letzte für dieses Jahr gewesen sein.

Der Hoppegartener Renntag, der einerseits ganz im Zeichen der John-Deere-Gruppe stand, aber auch der besonders freundschaftlichen Verbindung des Berliner Turfs mit dem White Turf von St. Moritz Rechnung trug, hatte bereits mit einer eindrucksvollen Vorstellungen eines Zweijährigen begonnen. Denn beim Erfolg des von Andreas Wöhler trainierten Sholokhov-Sohn Mac Moneysac, schien man im einleitenden John Deere Gator-Cup fast schon ein wenig „Zukunftsmusik“ zu hören.

Unter Eduardo Pedroza hatte der Debütant zwar erst den Widerstand des lange dagegenhaltenden Nightdance Dream brechen müssen, um dann aber umso imponierender die Szene zu beherrschen. Dass dieser erste Auftritt eine ganz gute erste Visitenkarte war, darin bestand weitgehend Einigkeit. Wenn Mac Moneysac bereits in ein paar Wochen für den Stall Dagobert zum Preis des Winterfavoriten nach München-Riem ginge, käme das also kaum überraschend.

Dass unmittelbar danach der dreijährige Scorpio die Maidenklasse verlassen konnte, war sicherlich auch der Endkampfstärke von Dennis Schiergen zuschreiben. Bei Scorpios großem Anhang – er war auf immerhin 16:10 heruntergewettet worden – gab es zweifellos ein kollektives Aufatmen, als nach viel Zittern zu guter Letzt dann doch noch alles richtig eingetütet worden war.

Die Favoriten hatten überhaupt einen ganz guten Tag: So gewannen Ach was für 24:10, Concordia für 38:10 und Vincita für 30:10, ehe der Außenseiter Kimbar bei noch herrlichem Sommerwetter mit einer Quote von 129:10 aus dem allgemeinen Trend ausscherte und den Renntag mit einem Paukenschlag beendete.

Wenn man sich am 3. Oktober auf der Parkbahn zu einem der bedeutendsten Termine der Hoppegartener Saison demnächst schon wiedertrifft, wird der Herbst bereits nachhaltig eingezogen sein. Es bleibt für diesen Tag vor allem aber eine ganz besondere Hoffnung, dass nämlich viele der zahlreichen Erstbesucher unter den diesmal annähernd 7.000 Zuschauern dann erneut wieder den Weg heraus nach Hoppegarten finden werden.

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