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Hey little Görl siegt im Großen Preis von DSW21

Dreijährige dominieren im 129. St. Leger in Dortmund

Dortmund 8. September 2013

Na, wer sagt’s denn!? Die Dreijährigen können es doch! Der über Monate hinweg vielerorts als „schwach“ apostrophierte Jahrgang 2010 strafte in Dortmund alle Kritiker Lügen. Im klassischen 129. St. Leger dominierte er auf breiter Front. Allen voran die knappe Kampfsiegerin Hey little Görl, die in einem dramatischen Finale ihren Altersgefährten Saratino niederrang, und auch Arango auf Platz drei folgte keineswegs weit zurück. Der Erfolg der Stute gehört natürlich zu den absoluten Sternstunden ihrer Zuchtstätte, des in der Uckermark gelegenen Gestüts Görsdorf. Wo im Übrigen auch der immer etwas unterschätzte Beschäler Sternkönig zuletzt tätig war, der Vater der jüngsten Leger-Siegerin, die genau 10 Jahre nach Stall Nizzas Royal Fantasy wieder für einen Stutensieg.

Na, wer sagt’s denn!? Die Dreijährigen können es doch! Der über Monate hinweg vielerorts als „schwach“ apostrophierte Jahrgang 2010 strafte in Dortmund alle Kritiker Lügen. Im klassischen 129. St. Leger dominierte er auf breiter Front. Allen voran die knappe Kampfsiegerin Hey little Görl, die in einem dramatischen Finale ihren Altersgefährten Saratino niederrang, und auch Arango auf Platz drei folgte keineswegs weit zurück. Der Erfolg der Stute gehört natürlich zu den absoluten Sternstunden ihrer Zuchtstätte, des in der Uckermark gelegenen Gestüts Görsdorf. Wo im Übrigen auch der immer etwas unterschätzte Beschäler Sternkönig zuletzt tätig war, der Vater der jüngsten Leger-Siegerin, die genau 10 Jahre nach Stall Nizzas Royal Fantasy wieder für einen Stutensieg sorgte.

Andreas Helfenbein, der überglückliche Siegreiter, hatte schon tags zuvor in Hoppegarten alle wissen lassen, dass er „richtig Mumm“ auf sein „Girl“ habe. Damit lag er absolut richtig, und auch Trainer Markus Klug darf zu Recht stolz sein auf seine Pflegebefohlene, die nicht nur über gewaltiges Stehvermögen verfügt, die augenscheinlich auch große Fighter-Qualitäten besitzt.

Dem tapferen Saratino wurde ihr Kampferherz letztendlich zum Verhängnis; nach 2.800 Metern sah er sich in der mit 55.000 Euro dotierten Gruppe-III-Prüfung nämlich lediglich mit einem kurzen Kopf geschlagen. Anderthalb Längen dahinter dann Arango, der im Finale etwas aus dem Ruder lief, aber dabei keinen ernsthaft störte. Erst danach kamen die älteren Semester, die allesamt dem Mitte der Geraden endgültig abfahrenden Zug nicht mehr folgen konnten, einschließlich des Vorjahressiegers und 16:10-Favoriten Altano.

Vor dem Klassiker war wie schon 24 Stunden zuvor in Hoppegarten wieder ein Zweijähriger aus dem Quartier von Andreas Wöhler von einer bis dato unbekannten Größe schnell zu einem Pferd avanciert, das nach seinem ersten Start und Sieg sofort in aller Munde war. Tags zuvor hatte bereits sein Schützling Mac Moneysac gewaltig Eindruck gemacht. In Dortmund hieß das Jungtalent aus seinem Ravensberger Quartier Simba, ein Fährhofer Teofilio-Sohn und 100.000 Euro-Zuschlag bei der vorjährigen BBAG-Jährlings-Auktion. Auch jetzt wusste Jockey Eduardo Pedroza wieder, wo genau das Ziel steht. Als er die Zeit für gekommen hielt, sah das Besitzer- Ehepaar Jooste zuletzt noch einen souveränen Erfolg seines Pferdes.

Für die nächsten Wochen und Monaten besitzt Simba noch drei feste Engagements. Neben einem Start im Preis des Winterfavoriten in München-Riem sind außerdem das Ferdinand Leisten-Memorial in Baden-Baden sowie das Herzog von Ratibor-Rennen in Krefeld für ihn sicher interessante Optionen.
Bella Kathina wird dagegen wahrscheinlich noch ein weiteres Mal in einem der gut dotierten BBAG-Auktionsrennen am Ablauf erscheinen, vielleicht schon Ende dieses Monats in Frankfurt. Der Sieg im Preis der DEW21 – BBAG Auktionsrennen Dortmund schien für die Kalatos-Tochter jedenfalls keine Aufgabe gewesen zu sein, bei der sie übermäßig viel Substanz verloren hätte. Mit Koen Clijmans im Sattel hatte die von Christian Sprengel für den Stall Bambi trainierte Zweijährige die Konkurrenz vergleichsweise früh im Griff. Auf den weiteren Plätzen landeten im 52.000-Euro-Examen, das Jahr für Jahr im Vorfeld des St. Legers stattfindet, die verbesserte Sovalla sowie Arleona und die Favoritin Kaldera.

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