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Foreign Hill siegt im Preis des Gestüts Röttgen

Stimmiger Jubiläumstag in Leipzig

Leipzig 15. September 2013

Es war schon ein besonderer Renntag, an den man sich in Leipzig noch lange erinnern wird. Das 150-jährige Jubiläum des Galopprennsports in der alten Messestadt wird allen als stimmige Veranstaltung im Gedächtnis haften bleiben. Schon deutlich vor dem ersten Rennen traf man sich zum Feiern. Neben der zahlreich erschienen lokalen Prominenz, die den Leipziger Vorstandsherren ihre Glückwünsche überbrachte, gratulierte für das Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen dessen Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Jan Antony Vogel.

Es war schon ein besonderer Renntag, an den man sich in Leipzig noch lange erinnern wird. Das 150-jährige Jubiläum des Galopprennsports in der alten Messestadt wird allen als stimmige Veranstaltung im Gedächtnis haften bleiben. Schon deutlich vor dem ersten Rennen traf man sich zum Feiern. Neben der zahlreich erschienen lokalen Prominenz, die den Leipziger Vorstandsherren ihre Glückwünsche überbrachte, gratulierte für das Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen dessen Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Jan Antony Vogel.



Es entfaltete sich das erwartet bunte Bild auf der Rennbahn. Vor allem die Männer in den historischen Uniformen oder die Damen und Herren, die sich gekleidet hatten, wie es vor 150 Jahren Usus war, als die ersten Leipziger Rennen stattfanden, waren ein besonders schöner Blickfang.

Schon mit den Vorbereitungen zum ersten Rennen fanden die Reminiszenzen dann allmählich ihr Ende und wurden von den sportlichen Aktualitäten langsam, aber sicher abgelöst. Wenngleich es immer noch ein Renntag mit einer ganz besonderen Atmosphäre blieb. Der allgemein guten Stimmung konnten auch die zwischenzeitlichen Regenschauer keinerlei Abbruch tun.

Und wenn nicht alles täuscht, sahen die in hellen Scharen gekommenen Besucher sogar gleich beim Auftakt den Sieg eines guten Zweijährigen, denn der von Alexander Pietsch gerittene Cashel Rock beherrschte die Gegnerschaft tatsächlich in allen Belangen. Ob diese kleine Demonstration für den Areion-Sohn die Fahrkarte zum Preis des Winterfavoriten nach München-Riem war, wird sein Trainer Roland Dzubasz in den nächsten Tagen zu entscheiden haben.

Für Besitzerin und Züchterin Marlene Haller hatte der Champion aus Hoppegarten im vergangen Jahr hier ja schon Limario erfolgreich gesattelt. Damals allerdings in Düsseldorf, wohin die wichtige Zweijährigen-Prüfung umständehalber hatte ausweichen müssen.

Das wichtigste Rennen des Tages stand allerdings leider unter einem etwas unglücklichen Stern. Bis die Kandidaten für „150 Jahre Galopprennen in Leipzig – Preis des Gestüts Röttgen“ auf die 1.850-Meter-Distanz kamen, dauerte es eine Weile. Eine ganze Reihe startschwieriger Kandidaten sorgte für immer mehr Verzögerung. Am Ende ging Salzenforst nicht mit auf die Reise, und nach den ersten Galoppsprüngen war dann auch Freemason bereits reiterlos geworden.

Der unkontrolliert mitgaloppierende Wallach entwickelte sich leider zu einem ständigen Unsicherheitsfaktor für die anderen Pferde, die allesamt irgendwie von ihm in Mitleidenschaft gezogen und gestört wurden. Wenn auch die einen mehr und die anderen vielleicht etwas weniger. Gottlob passierte jedoch nichts Ernsthaftes.

Und zu guter Letzt gab es durch Foreign Hill trotzdem noch einen Favoritensieg, den Jockey Eduardo Pedroza allerdings erst auf dem allerletzten Drücker unter Dach und Fach bekam. Auf den Plätzen landeten im – 15.000-Euro-Hauptereignis mit Jackobo, Schiller Danon und Turfjäger ebenfalls nur Formpferde.

Für Foreign Hills Reiter waren die Engagements auf einigen heißen Favoriten zuvor indes weitaus weniger glücklich verlaufen. Besonders gut lief es hingegen u.a. für Jozef Bojko, der mit Dangus und Pourquoi zwei Siege verbuchte. Zu den Doppelsiegern des Tages zählte ebenso Bayarsaikhan Ganbat, der mit Timara und Seepracht gewann.

Vor allem aber wird der junge Vinzenz Schiergen den Leipziger Jubiläumstag so schnell nicht vergessen, ritt er doch gleich zwei Gewinner für Angelika Glodde. Nach seinen Volltreffern mit ihren Schützlingen Songan und Sterngold sparte die Trainerin natürlich auch nicht mit dem berechtigten Lob für den jungen Amateur.

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