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Frankreich-Triumph durch Fitful Skies

Immer wieder Pantall-Power

Hannover 29. September 2013

Wenn der französische Trainer Henri-Alex Pantall nach Deutschland kommt, dann ist seit einigen Jahren höchste Aufmerksamkeit geboten. Denn immer wieder landet der Coach mit seinem Stalljockey Fabrice Veron bemerkenswerte Erfolge bei uns. So war es auch am Sonntag, als die im Besitz von Dubai-Scheich Mohammed stehende Fitful Skies (41:10) den Großen Preis von German Tote (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.200 m), eines der bedeutendsten Rennen des Jahres in Hannover, in verblüffender Weise ins Nachbarland entführte.

Aus nahezu aussichtsloser Position schoss die vierjährige Dubawi-Tochter auf Schlangenlinien durch das große Feld, nachdem sie zunächst wenig Platz hatte. Zum Schluss bekam die in Baden-Baden bereits glänzend gelaufene Lady auch die sich tapfer wehrende Night Power und die stets führende Wilddrossel noch in den Griff. Von der Co-Favoritin Daytona Bay war bald nichts mehr zu sehen. Bei strahlendem Sonnenschein und ausgezeichnetem Besuch war Fitful Skies sicher eine mehr als würdige Siegerin.

Eine großartige Saison legt der Hoppegartener Trainer Uwe Stech mit seinen Pferden in dieser Saison hin. Neuerlicher Glanzpunkt war der Triumph am Sonntag in Hannover mit der dreijährigen Stute Tahira (J. Bojko, 57:10), die einer engagierten Besitzergemeinschaft (des Stalles Memory) aus der Hauptstadt gehört.

Es war schon bemerkenswert, mit welchem formidablen Speed die Doyen-Tochter den vorne gehenden Favoriten Erlkönig und Nausica Time noch auf die Plätze verwies. Riesig verbessert scheint Tahira, denn nach ihrem Hamburger Treffer in ähnlicher Klasse hatte sie sich auch in einem Listenrennen in Baden-Baden als Fünfte tapfer aus der Affäre gezogen. Eventuell ist das Pendant in Halle nun eine weitere Anlaufstation.

Solch eine Quote gibt es selten auf das Erfolgsteam Andrasch Starke/Peter Schiergen: 105:10 bezahlte der dreijährige Hengst Sam in einem einleitenden 2.000 Meter-Rennen. Völlig souverän machte sich der Außenseiter von Fair Flame und der 686:10-Chance Shahnaz frei. 43.593:10 gab es auf diese Dreierwette, während die hochgehandelten Guanin und Darak enttäuschten.

Vom allerletzten Platz trumpfte der gleichaltrige König Arte (22:10, A. de Vries) aus dem Stall von Lokalmatador Christian Sprengel in einem 1.400 Meter-Rennen auf und bekam Zareen noch sicher zu fassen.

Eine starke Speedleistung zeigte die von Andreas Löwe trainierte Indian Haven-Tochter Indian Rainbow (37:10, F. Veron) im stark besetzten Zweijährigenrennen über die Meile. Denn die lange tonangebenden Weltklasse und Goiania bekam sie noch locker in den Griff. Gut möglich, dass der Preis der Winterkönigin nun für sie das nächste Ziel ist.

In imponierendem Start-Ziel-Stil verabschiedete sich der Röttgener Wellkanto (39:10-Favorit, A. Helfenbein) aus dem Quartier von Markus Klug im 20.000 Euro-Ausgleich II von Manolito und Fort Greely und scheint auch nach dem dritten Saisonerfolg weitere Reserven zu besitzen.

In der Wettchance des Tages beendete Damanda (72:10, A. Weis) eine längere Durststrecke der Kölner Trainerin Sarah Weis. Fusco, Breido und Coldplay komplettierten die Viererwette, die 65.417:10 Euro brachte.

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