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Empolis Disqualifikation bleibt bestehen

Meandre bekommt den Sieg zurück

Köln 2. Oktober 2013

Meandre bekommt den Sieg im 51. Preis von Europa (Gruppe I, 155.000 Euro, 2.400 m) am 22. September 2013 zurück. Diese Entscheidung traf das Renngericht im Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V. am Mittwoch nach einer gut zweieinhalbstündigen Verhandlung in Köln. Bei der Berufungsverhandlung wurde die Disqualifikation des tschechischen Gastes wegen Behinderung an dem ursprünglich Viertplatzierten Earl of Tinsdal durch die Rennleitung im wichtigsten Rennen der Kölner Galopp-Saison aufgehoben. Dagegen wurde die Disqualifikation des Zweitplatzierten Empoli (ebenfalls wegen Behinderung an Earl of Tinsdal) bestätigt.

Die neue Reihenfolge lautet daher: Sieger Meandre (Adrie de Vries), Zweiter Vif Monsieur (Koen Clijmans), Dritter Earl of Tinsdal (Eduardo Pedroza), Vierter Empoli (Andrasch Starke).

Das Renngericht unter dem Vorsitz von Frank Heckenbücker (mit den Beisitzern Horst Greis und Mirko Roßkamp) traf das Urteil einstimmig. Heckenbücker in seiner Begründung: „Beide Geschehnisse durch Meandre und Empoli müssen getrennt voneinander betrachtet werden. Die Lücke, durch die Empolis Reiter gehen wollte, war nicht da. Es war erkennbar zu eng. Die Behinderung von seiner Seite gegen Earl of Tinsdal war schwerwiegend. Zweifellos ging Meandre von außen nach innen und kam nahe an Earl of Tinsdal heran, aber das war allenfalls eine sehr leichte Behinderung. Und zwar so geringfügig, dass ein Einfluss auf das Rennergebnis nicht angenommen werden kann. Die Disqualifikation von Empoli ist über jeden Zweifel erhaben. Die Disqualifikation von Meandre können wir dagegen nicht mittragen.“

Damit folgte das Renngericht exakt dem Antrag des Kontrollausschuss-Vorsitzenden Gottfried Reims. Der Besitzer von Meandre (Ramzan Kadyrov) war durch Rechtsanwalt Bernhard Matusche, der Besitzer von Empoli (Gestüt Ebbesloh) durch Rechtsanwalt Friedel Steinebach vertreten worden. Als Zeugen wurden Rennleitungs-Chef Dr. Peter Tasch sowie die Jockeys Eduardo Pedroza, Andrasch Starke und Adrie de Vries vernommen.

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