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Top- Triumph im Preis der Deutschen Einheit

Neatico krönt sein Super-Jahr

Berlin-Hoppegarten 3. Oktober 2013

Dieses Pferd ist eine der ganz großen Entdeckungen der Saison 2013: Früher als „ewig Platzierter“ tituliert, hat sich Gestüt Ittlingens Neatico (A. Starke) längst zu einem absoluten Siegertypen entwickelt. Drei Gruppe-Rennen, darunter auch den Großen Dallmayr-Preis auf allerhöchster Ebene, hatte der Medicean-Sohn aus dem Kölner Quartier von Peter Schiergen gewonnen. Nur zuletzt in Baden-Baden wurde er gestoppt. Aber am Donnerstag avancierte der 41:10-Co-Favorit zum würdigen Nachfolger von Vorjahressieger Pastorius im Westminster 23. Preis der Deutschen Einheit (Gruppe III, 85.000 Euro, 2.000 m) beim Finale in Berlin-Hoppegarten.

Dieses Pferd ist eine der ganz großen Entdeckungen der Saison 2013: Früher als „ewig Platzierter“ tituliert, hat sich Gestüt Ittlingens Neatico (A. Starke) längst zu einem absoluten Siegertypen entwickelt. Drei Gruppe-Rennen, darunter auch den Großen Dallmayr-Preis auf allerhöchster Ebene, hatte der Medicean-Sohn aus dem Kölner Quartier von Peter Schiergen gewonnen. Nur zuletzt in Baden-Baden wurde er gestoppt. Aber am Donnerstag avancierte der 41:10-Co-Favorit zum würdigen Nachfolger von Vorjahressieger Pastorius im Westminster 23. Preis der Deutschen Einheit (Gruppe III, 85.000 Euro, 2.000 m) beim Finale in Berlin-Hoppegarten.

Und es war eine Vorstellung vom Allerfeinsten, die Neatico und Andrasch Starke vor über 12.800 Zuschauern auf den Hauptstadt-Rasen zauberten. Denn von vierter Position (hinter Limario, Bermuda Reef und Belango) aus schaltete der Championjockey auf dem sechsjährigen Hengst schon früh auf der Zielgeraden einen Ganz höher. Und im Handumdrehen verabschiedete sich Neatico auf deutlichen Vorsprung von einem kämpfenden Rudel. Eine brillante Vorstellung!

„Es war eine Sensation, wie Neatico heute abgegangen ist. In der Form hätte er auch gegen starke internationale Konkurrenz gewonnen“, kommentierte Andrasch Starke. Besitzer Manfred Ostermann „köpfte“ eine Champagnerflasche in gekonnter „Formel I-Manier“ und verriet: „Neatico bleibt auch 2014 in Training. Baden-Baden war ein einmaliger Ausrutscher.“ Ex-Verkehrsminister Manfred Stolpe war bei der Siegerehrung mit dabei.

Überraschend raufte sich der 210:10-Außenseiter und Lokalmatador Destor noch auf den Ehrenplatz (Trainer Uwe Stech: Das war stark, er wurde von Jozef Bojko mit viel Vertrauen geritten“) vor der am stärksten gewetteten Französin Vanishing Cupid und Ostinato. Zum längst überfälligen ersten Treffer kam der von Andreas Wöhler trainierte Rockmount River (zur lohnenden Quote von 52:10, E. Pedroza) in einer 2.200 Meter-Prüfung gegen Amatia und Echo Alpha.

Der schnellste Schecke der Welt, Silvery Moon (A. Best) konnte sich in einer 1.600 Meter-Prüfung als 27:10-Favorit aus dem Vordertreffen nicht entscheidend steigern. Er nahm weite Wege in Kauf und wurde am Ende nach einer braven Vorstellung Vierter. Hier gab die von Roland Dzubasz vorbereitete Hurricane Run-Tiochter Veligandu (44:10) ein erstklassiges Debüt vor Doinyo und Tanamia.

Enorm viel Geld gab es im Finale der Sparkassen Sprint-Serie auf 1.200 Meter der Geraden Bahn (20.000 Euro betrug das Preisgeld in diesem Ausgleich III). Und die Siegprämie von 10.000 Euro wanderte an die 50:10-Mitfavoritin Garina (N. Richter) aus dem Stall des Lokalmatadors Christian Zschache, die mit großem Endspurt noch an Ach was, Clever Man und Indian Lovesong vorbeikam. Die Viererwette bezahlte 11.585:10 Euro.

Der französische Jockey Fabrice Veron gewinnt bei uns auch auf Pferde, die nicht aus dem Stall seines Arbeitsgebers Henri-Alex Pantall kommen – mit der immerhin schon sechsjährigen Stute Jeanie Johnston (93:10) führte er die größte Außenseiterin, im Besitz und in Training bei Paul Harley, zu einem völlig überlegenen Coup gegen die lange führende Favoritin Sugar Babe und Santillana.

Mächtig verbessert ist in dieser Saison der schon siebenjährige Readyspice (E. Pedroza, 74:10), der sich mit riesigem Endspurt im 10.000 Euro-Ausgleich III über 1.600 Meter noch von Gotia, Concordia und Sumatra Tiger löste. Die Viererwette belief sich auf 18.561:10 Euro.

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