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Fujiyama Danon unter Höchstgewicht im besten Handicap

Sonniger Saisonausklang in Leipzig

Leipzig 5. Oktober 2013

Natürlich war der Leipziger Saisonausklang nicht vergleichbar mit dem vorausgegangenen Renntag, der bekanntlich ganz im Zeichen des 150-jährigen Jubiläums des Galopprennsports in der alten Messestadt gestanden hatte. Aber auch das diesjährige Finale brachte dem Publikum eine Menge spannende Galoppunterhaltung bei nahezu noch sommerlichem Wetter und einer folglich sehr schnellen Bahn.

Normalerweise eine Bodenbeschaffenheit, um erfolgversprechend das Heil in der Flucht zu suchen. Doch von der Spitze aus gewinnen zu wollen war freilich nicht immer das richtige Rezept. Wie beispielsweise gleich zu Beginn des Tages, als die von Steffi Hofer gerittene vierjährige Joyride erst Zug um Zug nachdrücklicher ins Geschehen gebracht wurde. Wenn nicht alles täuscht, könnte die noch wenig geprüfte Samum-Tochter im nächsten Jahr noch einiges nachholen.

Erfreulich, dass die Dreijährigen anschließend selbst nach Flaggenstart gut auf die Distanz kamen und mit Ramona, die Jozef Bojko im Sattel hatte, gleich die zweite Samum-Tochter siegte.

Nach München ging dann durch die Stute Del Robre, die unter Daniel Porcu gewann, das erste Handicap auf der sieben Rennen umfassenden Karte. Ihre Reiter konnte danach noch ein weiteres Mal den Gang in Richtung Siegerehrung machen, denn mit Silenzio Mio gelang es ihm, gleich nachzulegen, womit er am Ende des Tages als einziger Doppelsieger der erfolgreichste aller Aktiven war.

Den Erfolg gepachtet hat zurzeit offenbar das Tandem Angelika Glodde und Amateurrennreiter Vinzenz Schiergen, der für die Hallenser Trainerin den sechsjährigen Komeos als Sieger ins Ziel brachte.

Wie auch Jana Oppermann im „wettenleip-Cup“ trotz Höchstgewicht auf dem Wallach Fujiyama Danon nicht zu stoppen war. Da der Cup der einzige Ausgleich III im Programm war, entführte Trainer Rudi Storp für Besitzer Benjamin Fritsch quasi das Hautereignis des Tages nach Westfalen.

Zu guter Letzt gewann die Stute Mandachic dann die ultimative Leipziger Kehraus-Prüfung unter Alexandra Vilmar. Dabei schlug der Renntitel bereits eine Brücke in die kommende Saison, denn er lautete: „Auf Wiedersehen im Scheibenholz 2014“.

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