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Kölner Stutenpreis mit Top-Besetzung

Super-Ladies beim Saisonfinale

Köln 10. Oktober 2013

Der Preis des Winterfavoriten wurde zwar nach München abgegeben, und dennoch: Das Saisonfinale am Sonntag in Köln verspricht noch einmal exzellenten Sport und dürfte die Fans wieder in Scharen auf die Bahn locken. Wie man überhaupt von einem sehr gelungenen Rennjahr in der Domstadt sprechen kann.

Zum Abschluss steht der Stutenpreis der Ilse und Heinz Ramm-Stiftung (Listenrennen, 20.000 Euro, 1.600 m, 7. Rennen um 16:45 Uhr) im Zentrum der Karte von neun Rennen. Ein Elite-Feld von elf dreijährigen und älteren Ladies ist hier am Start. Aus dem englischen Top-Quartier von Mark Johnston kommt mit Galician (L. Jones) eine sechsfache Siegerin im Besitz von Sheikh Mohammeds Darley Stud, die in starken Handicaps antrat.

Ausgezeichnete Chancen müsste die im Besitz von Kaffeekönig Albert Darboven stehende Ex-Seriensiegerin Koffi Angel (W. Panov) besitzen, die zuletzt hier nur der starken Calyxa unterlag, die beinahe am vergangenen Sonntag den Großen Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf (Gruppe III) gewonnen hätte. „Das war eine tolle Leistung von Koffi Angel. Sie gehört in diese Klasse“, sagte ihr Trainer Hans-Jürgen Gröschel.

Dritte wurde damals Julissima (nun mit D. Porcu), die eine feste Größe geworden ist. „Vielleicht klappt es jetzt einmal mit einem Sieg“, hofft ihr Betreuer Peter Schiergen. Not Expected (S. Drowne) aus dem Stall von Andreas Trybuhl in Köln machte dort noch sehr viel Boden gut und bleibt zu beachten. 10.000 Euro werden hier in der Premium-Dreierwette ausgeschüttet.

Gleich zweimal sind die Zweijährigen am Start. In der 1.850 Meter-Prüfung (1. Rennen um 13:45 Uhr) gibt sich mit Gestüt Ittlingens Stanley (D. Porcu) aus dem Formstall von Andreas Wöhler eine Halbschwester von Scalo die Ehre, der zum „Galopper des Jahres“ avancierte.

Über 1.400 Meter (2. Rennen um 14:15 Uhr) hofft Renn-Vereins-Präsident Eckhard Sauren auf den bestechend gezogenen Diplomat (St. Hofer). Seine Mutter Desidera war Gruppesiegerin.

Im 5. Rennen um 15:45 Uhr (Ausgleich III, 1.400 m) wird die Wettchance des Tages mit einer Garantie-Auszahlung von 10.000 Euro in der Viererwette angeboten. Valhillen (W. Panov) war in Frankfurt nur ganz knapp geschlagen und könnte ein interessantes Bankpferd sein.

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