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Generalprobe beim Mülheimer Saisonfinale bestanden

„Winterkönigin“ für erfolgreiche Debütantin Turfmaid noch ein Thema

Mülheim/Ruhr 12. Oktober 2013

Zwar ist die Zeit vergleichsweise knapp, schließlich steht der Preis der Winterkönigin schon in acht Tagen als großes Finale der Saison in Baden-Baden auf dem Kalender. Ungeachtet dessen will Trainer Jens Hirschberger keineswegs völlig ausschließen, dass die Auenquellerin Turfmaid diese Option durchaus wahrnehmen wird. Die Generalprobe für das wichtigste Stutenrennen des Jahrgangs 2011 hat die Call-me-Big-Tochter jedenfalls mit Glanz und Gloria bestanden. Das Rennen der Zweijährigen beim Saisonausklang am Mülheimer Raffelberg wurde eindeutig von der Debütantin dominiert, und wie es schien, hatte ihr Jockey Steven Hellyn dabei durchaus noch einige Reserven „im Tank“. Man darf also gespannt sein, ob die Pläne für Iffezheim wirklich realisiert werden.

Sowohl für Nelke als auch Kiss me Kate gab es tatsächlich keine Chance gegen den zweijährigen Stuten-Lokalmatador. Ebenso blieb die favorisierte Russian Maria Star auf der Strecke und kam über Platz vier nicht hinaus.

Für Steven Hellyn blieb dieser Sieg im Übrigen keineswegs der einzige. Später gewann er noch ein weiteres Mal mit einem Raffelberger Kandidaten das Rennen der Viererwette, und zwar mit dem von William Mongil trainierten Ostpol. Gerade beim zahlreich vertretenen Publikum aus der engeren Region kam das besonders gut an, denn es hatte am Toto nahezu geschlossen, verstärkt und felsenfest hinter mit dem nach Gesamtform durchaus denkbaren Mülheimer Kandidaten gestanden.

Die zahlreich erschienen Zuschauer wohnten zudem einem lupenreinen Hattrick bei, der zuvor dem fünfjährigen Winnipeg unter Vinzenz Schiergen gelungen war. Auch bei den beiden vorausgegangenen Erfolgen hatte schon Peter Schiergens Sohn im Sattel des Wallachs aus dem ländlichen Quartier von Reinhard Johannsmann gesessen.

Dass bulgarische Erfolge nach dem jüngst bereits in Köln guten Abschneiden zweier Starter aus dem fernen Land alles Sensationelle abgeht, machte in Mülheim schon die Quote der Siegerin Librettista von 47:10 deutlich. Unter Enki Ganbat, zurzeit so etwas wie der „Reiter des Vertrauens“ der Bulgaren, gewann die in Frankreich gezogene Librettist-Tochter gegen Ratana und Major Hollow.

Doch die sozusagen die Enttäuschung des Tages gab es auch. Nämlich schon im Auftakt-Rennen, als die heiße 14:10-Favoritin Registara in einem Rennen, in dem sie nur schwerlich als Verliererin vorstellbar war, trotzdem unterging und mit dem Finale rein gar nichts mehr zu tun hatte.

Zu guter Letzt gewann der seit Februar nicht mehr gelaufene Oasis Knight unter Alex Pietsch. Als langfristiges Ziel nannte Trainer Christian Freiherr von der Recke für den Wallach bereits das Schnee-Meeting in St. Moritz. Doch bis dahin wird man den über Naurelia und Reply erfolgreichen Wallach bestimmt auch noch das eine oder andere Mal in westdeutschen Revieren im Einsatz erleben.

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