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200.000 Euro im Leisten-Memorial in Baden

Riesen-Geld für die Youngsters

Baden-Baden 16. Oktober 2013

Das letzte große Galopp-Meeting der deutschen Renn-Saison lockt die Fans ab Freitag nach Baden-Baden. Denn beim Sales & Racing Festival werden am Freitag und Sonntag Top-Rennen, und am Freitagabend und Samstag kommen bei der BBAG-Herbstauktion zahlreiche Top-Angebote in den Ring.

Das letzte große Galopp-Meeting der deutschen Renn-Saison lockt die Fans ab Freitag nach Baden-Baden. Denn beim Sales & Racing Festival werden am Freitag und Sonntag Top-Rennen, und am Freitagabend und Samstag kommen bei der BBAG-Herbstauktion zahlreiche Top-Angebote in den Ring.

Zum Start in Iffezheim gibt es eine Karte von neun Prüfungen, darunter auch das mit Abstand wertvollste Rennen des Meetings: Stolze 200.000 Euro winken im Ferdinand Leisten-Memorial (BBAG Auktionsrennen) für zweijährige Pferde über 1.400 Meter (7. Rennen um 16:55 Uhr). Allein 100.000 Euro bekommt der Besitzer des Siegers überwiesen.

Und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der Gewinner aus dem Stall des Krefelder Trainers Mario Hofer kommen wird. Denn der gebürtige Kärntener sattelt vier der insgesamt zwölf Kandidaten. Und fast alle haben Top-Chancen. Smoke on the Water (E. Hardouin) galt als bester Youngster hierzulande, ehe er im Zukunftsrennen in Baden-Baden gestoppt wurde. Doch damals lief alles gegen ihn, ein aufreibender Rennverlauf vereitelte alle seine Chancen.
Nordico (D. Porcu) gewann gerade als Riesenaußenseiter das Auktionsrennen in Düsseldorf. Und diese Leistung war viel wert, denn der Zweitplatzierte Nadelwald lief anschließend im Preis des Winterfavoriten ausgezeichnet. Dritter wurde damals Molly Macho (E. Pedroza), der nun zwei Kilo günstiger in der Partie steht, so dass es etwas enger werden könnte.

Für Ragazzo, den vierten Hofer-Vertreter, wurde der französische Star-Jockey Olivier Peslier engagiert. Zuletzt in Köln schlug Ragazzo, mit dem Sieg vor Augen, einen Haken und kann sich nun dafür entschädigen.

Vielleicht kann dem Hofer-Quartett am ehesten Sovalla (A. Starke) gefährlich werden. Die von Peter Schiergen vorbereitete Ittlingerin verkaufte sich im Dortmunder Pendant gut genug. „Ihre letzte Leistung war wirklich gut“, sagt der Trainer. Kollege Andreas Löwe hofft auf Steigerung bei Lucky Lion (F. Lefebvre). „Es ist erst sein zweiter Start im Leben. Es handelt sich um ein gutes Pferd, das gefördert sein sollte.“

Mit dem Neuling Tim Twister (G. Mesetovic) reist sogar ein Teilnehmer aus Kroatien an, doch ist es als Debütant sicher nicht leicht. 10.000 Euro gibt es hier in der Super-Dreierwette zu gewinnen.

In einem weiteren Zweijährigen-Rennen über 1.800 Meter (2. Rennen um 14:15 Uhr) könnte nun der Ittlinger Lindaro (A. Starke) nach zwei Versuchen den nötigen Schliff haben. Aber hochinteressant gezogene Debütanten werden ihm das Leben nicht leicht machen.

Riesenfelder gibt es im weiteren Programm. Und natürlich kommen auch die Wetter voll auf ihre Kosten. In der Wettchance des Tages (9. Rennen um 18 Uhr, Ausgleich III, 1.500 m) werden 30.000 Euro in der Viererwette ausgeschüttet (inklusive eines Jackpots von 15.000 Euro). Im riesigen 18er-Aufgebot sind die Schiergen-Stute Gotia (A. Starke) und der in Frankreich an einem unglücklichen Rennverlauf gescheiterte Leoderprofi (F. Fleischmann) zwei mögliche Bankpferde.

15.000 Euro (inklusive eines Jackpots von 5.000 Euro) werden in der Viererwette des 4. Rennens um 15:20 Uhr (Ausgleich IV, 1.600 m) garantiert. Auch hier rücken 18 Pferde in die Boxen ein. Der Seriensieger Pagan Warrior (A. Starke) ist wie Balinus (A. Pietsch) ein Stellpferd.

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