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Winterkönigin & Co. und Mega-Wettchance

Badener Finale der Extraklasse

Baden-Baden 17. Oktober 2013

Das Finale des Rennjahres in Baden-Baden hat es in sich: Am Sonntag wird im Mehl-Mülhens Stiftung - Preis der Winterkönigin (Gruppe III, 105.000 Euro, 1.600 m, 7. Rennen um 16:35 Uhr) die beste zweijährige Stute gesucht. Zwölf Ladies wollen diese Chance nutzen, die Partie erscheint ausgesprochen offen. Es gibt jede Menge Siegkandidatinnen.

Feodora (A. de Vries) belegte in einem Kölner Listenrennen den Ehrenplatz. Die Etzeanerin wurde zuletzt immer stärker. Danza Classica (T. Durcan), die laut Trainer Waldemar Hickst „nun einen Sprung bewältigen muss, aber gut drauf ist“, gab in Hannover einen tollen Einstand und verwies Indian Rainbow (F. Lefebvre), die anschließend selbst gegen Weltklasse (A. Helfenbein) auftrumpfte, hinter sich. „Indian Rainbow hat sehr überzeugend gewonnen, und meine andere Hoffnung Diamond Dove (A. Best) kam zuletzt angeflogen. Beide sind sehr gut in Gang“, meint Trainer Andreas Löwe.
Filaga (J. Bojko) hätte im Frankfurter Auktionsrennen beinahe für eine Sensation gesorgt, während Turmalina (E. Hardouin) wenig glücklich agierte. Bei Perfect Mood (D. Porcu) sollte man das Debüt als Maßstab nehmen, zuletzt blieb sie hinter Mitkonkurrentinnen, kam jedoch auch zu spät in die Partie. „Sie kam schlecht vom Start. Daher haben wir nun die Außenbox beantragt“, sagt Trainer Waldemar Hickst.
Turfmaid (St. Hellyn) und Veligandu (A. Pietsch) gewannen gerade sehr überzeugend, während Girl on Fire (A. Starke) „beim Debüt Pech hatte und nun gefördert sein sollte“, so ihr Betreuer Peter Schiergen. Wild Step (M. Seidl) profitierte in Köln vom Pech eines Gegners, darf aber in einem völlig offenen Rennen ebenfalls nicht ausgelassen werden. 20.000 Euro sind hier in der Super-Dreierwette als Auszahlung garantiert.

Doch es gibt noch viel mehr Highlights: Der Hubertus-Liebrecht-Gedächtnispreis (Gruppe III, 55,000 Euro, 2.400 m, 9. Rennen um 17:40 Uhr) scheint eine sehr günstige Aufgabe für Vif Monsieur (K. Clijmans) zu sein, den Zweiten aus dem Preis von Europa (Gruppe I). Zunächst erhielt er als Dritter den Sieg am Grünen Tisch der Rennleitung. Nach der aufgehobenen Disqualifikation des Siegers Meandre fand er sich auf Rang zwei wieder.

Trainer Markus Klug hat drei Pferde im Rennen: Slowfoot (L. Hammer-Hansen) ist eigentlich eher ein Pferd für Extremdistanzen. Lady of Budysin (A. Helfenbein) und Wilddrossel (St. Hellyn) sind immer mal wieder für eine vordere Platzierung gut. Gefährlich ist der Engländer Rawaki (L. Keniry), der zuletzt als knapp geschlagener Fünfter in einem Ascot-Handicap gefiel. Nachgenannt wurde Gestüt Bonas Salut (A. Starke), der hier in der Großen Woche in einem Listenrennen brillierte. „Ich denke, dass er bestimmt besser laufen wird als zuletzt in der Schweiz. Baden-Baden mag er“, erklärt Trainer Peter Schiergen.

Hier gibt auch der Dreijährige Leofilo (T. Durcan)sein Comeback. Dieser siegte hier im Frühjahr im Derby-Trial. „Er hat lange pausiert, da er nicht gut auf dem Posten war. Ich weiß nicht, ob er den schweren Boden kann. Aber gut auf dem Posten ist er“, lässt Trainer Waldemar Hickst durchblicken.

Der Le Defi du Galop-Cup ist das 3. Rennen um 14:25 Uhr (Listenrennen, 20.000 Euro, 1.800 m). Hier könnte der Ittlinger Empire Storm (J. Bojko) einmal zum Zuge kommen, der zum wiederholten Male auf Belango (A. Pietsch) trifft. Theo Danon (E. Hardouin) scheint wieder ganz der Alte, hoffentlich wird für ihn der Boden nicht zu schwer. Waldemar Hickst hat Maningrey (A. Starke) und Red Ghost (T. Durcan) im Rennen. „Maningrey kommt aus einer Pause, da es so recht kein Rennen für ihn gab. Wir wollen es einmal in dieser Klasse versuchen. Red Ghost wurde nachgenannt. Vielleicht ist die Distanz nicht ganz optimal, doch ihm wird der schwere Boden entgegenkommen“, argumentiert der Trainer.

Und für die Wetter wartet am Sonntag ein besonderes Schmankerl innerhalb der Zehn-Rennen-Karte. In der Wettchance des Jahres werden 83.333 Euro als Auszahlung (inklusive eines Jackpots von 53.374,68 Euro) in der Viererwette des 5. Rennens um 15:30 Uhr (Ausgleich IV, 2.000 m) garantiert! Im riesigen 18er-Feld wimmelt es nur so an potenziellen Bankpferden. Der zuverlässige Dreamworks (K. Clijmans) und der Handicap-Neuling Oscan (S. Brüggemann) sind zwei mögliche solcher Kandidaten.

Auch die zweite Viererwette ist mit 20.000 Euro Garantie-Auszahlung (inklusive 8.000 Euro Jackpot) sehr lukrativ. Ausgespielt wird sie im 10. Rennen um 18:10 Uhr (Ausgleich III, 2.200 m). Auch hier haben Sie bei 18 Pferden die freie Auswahl. Die gerade in Düsseldorf erfolgreiche Asmona (A. Pietsch) und der enorm speedstarke Ramblin Shadow (E. Hardouin) sind unsere Empfehlungen. Außerdem gibt es ein Gruppe II-Rennen für Arabische Vollblüter (40.000 Euro, 2.000 m, 2. Rennen).

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