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Dreijährige Guajara oder Distanzspezialist Silenzio Mo?

92. Dresdener Steherausgleich am Samstag

Dresden 26. Oktober 2013

Klar, die Dreijährigen sind allesamt sehr interessante Starter. Vor allem gilt dies für die Fährhoferin Guajara, zumal die Stute erst Ende September in München-Riem im Spaziergang gewonnen und dabei angedeutet hat, dass sie noch einiges Entwicklungspotenzial besitzt. In ähnlicher Weise trifft das auf Kazoo und Petit Montjeu zu, selbst wenn beide zurzeit in punkto Form nicht gerade glänzen können. Am Samstag in Dresden gibt es vor dem Buchmacher Albers Steher Cup (92. Dresdener Steherausgleich) jedoch so etwas wie eine grundsätzliche Frage: Wie kommen die meisten der Starter mit der weiten Distanz von 2.950 Meter klar? Davon ausgenommen ist allein der sechsjährigen Silenzio Mo, der schließlich unlängst schon Halbsieger im Leipziger Lampos-Rennen war, welches sogar über 3.050 Meter führte.

Bei dem Schützling von Frank Drobisch geht es im – 6. Rennen, 16.30 Uhr – lediglich darum, ob er nun auch eine Klasse höher seine enormen Steherqualitäten erfolgreich ausspielen kann. Silenzio Mo (B. Ganbat) ist freilich nur eines von zahlreichen Formpferden in dem 5.200-Euro-Ausgleich-III, der in der Tradition einer Dresdener Großprüfung von einst steht.

Neben dem Schiergen-Schützling Guajara (D. Porcu), der mit 61 Kilo auch noch Höchstgewicht schleppen muss, tritt darüber hinaus Mandachic (St. Hellyn) mit einer frischen Erfolgsform im Rücken an. Zudem haben sich Alpha Iwanaga (A. Pietsch) und Landadel (Fr. N. Arendsen) angekündigt. Bei ihnen gibt es allerdings genauso wie bei den bereits genannten Kazoo( A. Citti) und Petit Montjeu (J. Bojko) diesen kleinen Unsicherheitsfaktor in Sachen Distanz.

Der Steher Cup ist in Seidnitz das zweite von zwei mittleren Handicaps. Unmittelbar zuvor im - 5. Rennen, 16.00 Uhr -, dem hiervon ersten, wird freilich genau das Gegenteil von Stamina gefragt sein. Dann geht es allein um reine Schnelligkeit.

Formpferde im 1.400-Meter-Sprint sind insbesondere Glueckskeks (Fr.J. Korbus), Concordia (R. Piechulek), Alexis (R. Juracek), und Platin Storm (T. Schurig). Auch Sinfonie (St. Hellyn) landete bei ihrem letzten Versuch noch auf einem dritten Platz, doch datiert diese Platzierung zurück bis in den Mai.

Das Dresdener Programm mit acht Prüfungen beginnt mit dem Jahrgang 2011. Nach Faktenlage müsste das - 1. Rennen, 14.00 Uhr – normalerweise an Gestüt Ammerlands Delicate Delight (D. Porcu) gehen. Die von Peter Schiergen in Köln trainierte Stute ist anhand der Papierform jedenfalls das für alle zu schlagende Pferd.

Nach dem – 3. Rennen, 15.00 Uhr - mit der Entscheidung der VIERERWETTE und einer dabei GARANTIERTEN AUSZAHLUNG von 10.000 EURO müsste außerdem Delicate Delights Trainingsgefährtin Dorola (D. Porcu) bei den Dreijährigen im - 4. Rennen, 15.30 Uhr – einiges Vertrauen auf sich vereinen.

Nach aktueller Verfassung sind Gambadino (A. Peitsch) und Lancoonia (M. Pecheur) indes genauso vorstellbar, wie auch ein völlig anderes Szenario gut denkbar ist, und zwar nach dem Motto: „alles auf“ Satellite (St. Hellyn), eine glänzend gezogene Görsdorfer Debütantin und Teofilo-Tochter aus dem Stall von Roland Dzubasz. Ein auch keinesfalls zu unterschätzender Novize sollte darüber hinaus noch der Wittekindshofer Wallach Mandayef (B. Ganbat) sein, den sein Betreuer Christan Sprengel für diese Prüfung möglicherweise ja auch schon siegfertig hat.

Dass in Dresden für dieses Jahr heute längst noch nicht Schluss ist, sagt uns im Übrigen der Renntitel des letzten und – 8. Rennens, 17.30 Uhr –, der da lautet: Auf Wiedersehen zum Halali am 20. November.

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