Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Mario Hofer baut seine Top-Ratibor-Bilanz aus

Saurens Nordico der Krefeld-Hero

Krefeld 3. November 2013

Der im Besitz des Kölner Rennvereinspräsidenten Eckhard Sauren stehende, und von Mario Hofer trainierte Medicean-Sohn Nordico gewann unter dem italienischen Jockey Daniele Porcu am Sonntag im Krefelder Stadtwald den Großen Jubiläumspreis "100 Jahre Galopprennen in Krefeld", das Herzog von Ratibor-Rennen.

Der im Besitz des Kölner Rennvereinspräsidenten Eckhard Sauren stehende, und von Mario Hofer trainierte Medicean-Sohn Nordico gewann unter dem italienischen Jockey Daniele Porcu am Sonntag im Krefelder Stadtwald den Großen Jubiläumspreis "100 Jahre Galopprennen in Krefeld", das Herzog von Ratibor-Rennen.

In dem mit 55.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen über 1700 Meter, das die letzte Gruppe-Prüfung für die Zweijährigen in der Saison 2013 in Deutschland war, setzte sich der Hengst Start-Ziel gegen den Favoriten Madurai (Waldemar Hickst/Alexander Pietsch) durch. Dieser hatte lange am Ende des Feldes gelegen, kam in der Zielgeraden immer näher an Nordico heran, an diesem aber einfach nicht vorbei, da Nordico immer wieder zulegen konnte.

Eine dreiviertel Länge Vorsprung hatte der zur Quote von 57:10 ins Rennen gegangene Lokalmatador, der auch bereits das Düsseldorfer Auktionsrennen unter Daniele Porcu gewonnen hatte, im Ziel vor dem Zweitplatzierten. Bis zu Nightdance Dream auf Rang drei waren es dann bereits fünf Längen Abstand.
Simba und Force Aliee hatten als Vierter, bzw. Fünfter nie eine Chance auf mehr. Der Voraus-Favorit Lindaro war am Morgen abgemeldet worden, kurz vor dem Start musste dann auch noch Lucky Lion zurückgezogen werden, da er an der Startstelle von Madurai getreten worden war.

Für Trainer Mario Hofer war es der vierte Sieg im Ratibor-Rennen in den vergangenen neun Jahren nach World's Mission 2005, Peligroso 2008 und Pastorius 2011, der später sogar zum Derbysieger aufstieg. "Nach dem Badener Laufen waren der Besitzer, der Trainer und ich doch ziemlich enttäuscht. Er ist noch ein großes Baby, aber ich hatte schon Mumm auf ihn. Eigentlich hatte ich nicht geplant, vorne zu gehen, aber als mich die anderen in Ruhe ließen, habe ich es so gemacht. Ich denke, dass er auch für das kommende Jahr ein interessantes Pferd ist, und kann mir durchaus vorstellen, dass er auch stehen kann", erklärte Siegjockey Daniele Porcu nach dem Rennen.

Waldemar Hickst, Trainer des Zweitplatzierten Madurai erklärte nach dem Rennen, dass es schwer sei, aus der Position aus der er kam, ein solches Rennen noch zu gewinnen.

Im Rahmenprogramm beeindruckte der achte Saisontreffer des von Uwe Schwinn trainierten Pagan Warrior. Der fünfjährige Sadler's Wells-Sohn kam unter Andrasch Starke nach sieben Siegen im untersten Handicap, nun auch erstmals im Ausgleich III zum Zuge. Mit einem Hals-Vorteil setzte sich der Wallach gegen den gut endenden Ostpol durch.

Ebenfalls imponierend war die Art und Weise, wie die im Besitz des Gestüts Wittekindshof stehende Ninas Terz das Maidenrennen für die Zweijährigen über 1300 Meter gewann. Die 24:10-Chance, ebenfalls von Andrasch Starke geritten, setzte sich mit zehn Längen Vorteil gegen den Wittekindshofer Daring Match durch.

Beim Debüt war die von Peter Schiergen trainierte Stute Vierte gewesen, doch war diese Form durch die damalige Siegerin Meerjungfrau, die später auf Listenebene erfolgreich war, und den damaligen Dritten Aurelio Real, der an Allerheiligen im Münchener Auktionsrennen erfolgreich war, deutlich aufgewertet worden.

Ebenfalls ganz überlegen entledigte sich der Schlenderhaner Monsun-Sohn Almandin bei seinem erst dritten Start der Maidenschaft. Unter Alexander Pietsch war er gegen Saturday und Morning Star völlig überlegene Ware.

Das vorletzte Hindernisrennen der Saison, ein Jagdrennen über 3900 Meter, gewann der von Christian von der Recke trainierte Baitsileir (Paul Johnson), für den es beim dritten Start über Sprünge der zweite Erfolg war.

Viel Geld zahlte die Viererwette in der Wettchance des Tages, denn für den Einlauf Saturn - Simplon - Ante Portas - Sarino Hilleshage gab es am Totalistator 248.668:10. Der Umsatz nach den acht Rennen belief sich auf 171.000 Euro.

Weitere News

  • Große Probleme mit den Eventualquoten

    Dutch Master und ein ewig junger Ferro Sensation triumphieren

    Dortmund 21.01.2017

    Alter schützt vor Siegen nicht: Ferro Sensation ist bereits elf Jahre alt, doch auf dem Sandboden auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel fühlt sich der Wallach besonders wohl. Wie schon am letzten Renntag des Jahres 2016 war er auch am ersten Renntag des Jahres 2017 auf seiner Spezialdistanz von 1.200m nicht zu schlagen. Sonja Daroszewski wehrte sich auf dem Schützling von Christian von der Recke erfolgreich gegen die Angriffe von Thorpe Bay. Für den Erfolg in dem Ausgleich 3, dem sportlich wertvollsten Rennen des Abends, gab es eine Siegquote von 50:10.

  • Einigung der Rennvereine über eine „Mitteldeutsche Galoppserie 2017“, 6 Rennen werden in ein Punktwertungssystem eingeschlossen

    Rennbahnen in Dresden, Magdeburg und Leipzig starten Mitteldeutsche Galoppserie

    Dresden, Leipzig, Magdeburg 20.01.2017

    Der Dresdener Rennverein 1890 e.V., der Leipziger Reit-­ und Rennverein Scheibenholz e.V. sowie der Magdeburger Renn-­Verein e.V. werden in diesem Jahr erstmals miteinander kooperieren und gemeinsam eine „Mitteldeutsche Galoppserie 2017“ ins Leben rufen.

  • Besuchen Sie Stand 34 auf der Galerie

    Der Galopprennsport präsentiert sich auf der EQUITANA in Essen

    Köln 19.01.2017

    Die EQUITANA ist die weltweit größte Messe für Reitsport, die alle zwei Jahre in Essen tagt. Vom 18. bis 26. März präsentiert sich in diesem Jahr dort auch der Galopprennsport.

  • Erster Renntag in Wambel im neuen Jahr

    Dortmund 18.01.2017

    Am kommenden Samstag beginnt auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel mit einigen Neuerungen die Galoppsaison 2017. Acht Rennen stehen auf dem Programm, erster Start ist um 17 Uhr, der Eintritt ist frei. Das gastronomische Angebot ist weiter verbessert und der Dortmunder Rennverein bietet auch eine Viererwette mit einer garantierten Gewinnauszahlung von 10.000 Euro.

  • Vier Pferde wurden gestrichen

    82 Pferde noch im Derby-Aufgebot

    Köln 16.01.2017

    Wer gewinnt das Rennen des Jahres? Am 2. Juli 2017, dem ersten Meetingssonntag bei der Derby-Woche in Hamburg, wird mit dem IDEE 148. Deutschen Derby das große Highlight 2017 ausgetragen.

 
 

Newsletter abonnieren

Champions League

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm