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Carvalho neuer Trainer in Schlenderhan

Andoyas gewinnt gleich in großem Stil

Köln 9. November 2013

Gewisse Bedenken waren schon angebracht gleich im ersten Rennen der Kölner Samstag-Karte, die den Schlusspunkt der Weidenpescher Saison 2013 für dieses Jahr beendete. Denn der von Jens Hirschberger für das Gestüt Auenquelle trainierte Andoyas stammt von Lando und der bringt in der Regel eher Pferde für guten Boden. Doch das störte den von Stephen Hellyn gerittenen Andoyas nicht im Geringsten. Im Gegenteil Start-Ziel stiefelte der von der erstklassigen Auengunst stammende Hengst dem Feld davon. Hauchdünn eroberte Firestorm in den Farben des Derby-Siegers Lucky Speed den zweiten Platz vor Stall Ullmanns Swacadelic, der beim nächsten Start schon so weit sein sollte. Rang fünf blieb für den hochgehandelten Karlshofer Suracon.

Gewisse Bedenken waren schon angebracht gleich im ersten Rennen der Kölner Samstag-Karte, die den Schlusspunkt der Weidenpescher Saison 2013 für dieses Jahr setzte. Denn der von Jens Hirschberger für das Gestüt Auenquelle trainierte Andoyas stammt von Lando und der bringt in der Regel eher Pferde für guten Boden. Doch das störte den von Stephen Hellyn gerittenen Andoyas nicht im Geringsten. Im Gegenteil Start-Ziel stiefelte der von der erstklassigen Auengunst stammende Hengst dem Feld davon. Hauchdünn eroberte Firestorm in den Farben des Derby-Siegers Lucky Speed den zweiten Platz vor Stall Ullmanns Swacadelic, der beim nächsten Start schon so weit sein sollte. Rang fünf blieb für den hochgehandelten Karlshofer Suracon.


"Ich hatte etwas Bedenken wegen dem Boden, aber er hat alles gut gemacht und steht in der Stallhierarchie bei den Youngstern weit oben", so Jens Hirschberger nach dem Rennen.

Apropos Stall Ullmann: Am Rande des Kölner Renntages wurde bekannt, dass ab dem 1.Januar 2014 Jean-Pierre Carvalho neuer Trainer im Gestüt Schlenderhan sein wird. Der ehemalige Jockey war zunächst Coach in Frankfurt und wechselte dann nach Frankreich, wo er 2013 zweiundzwanzig Rennen gewinnen konnte.


Natürlich gab es am letzten Renntag des Kölner Saison-Programms zahlreiche Überraschungen. Dazu gehörte natürlich in der Viererwette der Sieg des von Michael Blau für das Gestüt Erftland trainierten Christoph Columbus wieder mit Stephen Hellyn im Sattel. Satte 444:10 gab es auf Sieg des Bodenspezialisten, wobei die Viererwette fast schon erwartungsgemäß nicht getroffen wurde.

Das war allerdings bei der zweiten Viererwette des Tages nicht der Fall, als sich der 142:10-Außenseiter Lee Rocket des Gestüts Weiherwiesen von Andreas Trybuhl mit Jozef Bojko durchsetzte. Mit den weiteren Platzierten Earl Dragon, Novillo und Alluvia zahlte diese Wettart 116.677:10.

Während Timmothy für das Gestüt Buschhof, Trainer Christian Sprengel und Koen Clijmans zum dritten Jahressieg kam, könnte das auch bei Halinara bald der Fall sein. Zwar begnügte sich die Stute diesmal statt mit 23 nun mit „nur“ zwei Längen Vorsprung, aber das sollte noch längst nicht das Ende der Fahnenstange für die von Axel Kleinkorres vorbereitete Stute sein. Auch die Gäste aus Bulgarien fuhren nicht mit leeren Händen nach Hause. Denn die formstarke Sandra gelang es, mit Tomas Bitala die Favoritin Lumumba zu bezwingen. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Formkonstanz die Pferde von Ivan Ivanov hierzulande gesattelt werden.

Zurück zum von Timmothy gewonnen Verkaufsrennen, einem Ausgleich IV über die Meile. Dabei wurden Rule Britannia für 4.222 € vom Galoppklub Leipzig, Randwick für 4.222 € von Frau Miriam Keller gefordert und Sitara für 6.000 € vom Stall Luisenhof zurückgefordert.

Zu seinem ersten Deutschland-Sieg als Reiter kam hierzulande Angelo Citti mit dem Halbblüter Breido für Trainer Pavel Vovcenko, während Daniele Porcu mit Floresco für Sascha Smrczek das beste Handicap für sich entschied. Der Italiener Daniele Porcu ging auch in die Annalen als letzter Sieger des Kölner Rennjahres in die Geschichtsbücher ein, bevor es dort am 6.April 2014 wieder weiter geht. Mit Avio von Trainerin Sarah Hellier fing er die scheinbar enteilte Rheinperle kurz vor dem Ziel doch noch ab.

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