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Criterium-Coup für High Duty oder Ragazzo?

Youngster-Highlight in Frankreich

Köln 13. November 2013

Mit anderthalb Wochen Verzögerung wird es nun am Samstag endlich ernst: Der wegen eines Streiks ausgefallene Top-Renntag in Maisons-Laffitte geht an diesem Samstag über die Bühne. Drei Gruppe-Rennen umfasst die Karte, darunter mit dem Criterium de Maisons-Laffitte sogar eine Gruppe II-Prüfung (190.000 Euro, 1.200 m der Geraden Bahn).

Zwei Kandidaten aus Deutschland greifen hier an: Peter Schiergen vertraut auf den Ammerländer High Duty (A. Starke). Nach dem Sieg im Düsseldorfer Junioren-Preis verkaufte sich der Youngster als Zweiter im Prix Eclipse (Gruppe III) sehr gut, doch gegen den Aga Khan-Hengst Kiram besaß er keine Siegchance. Dieser dürfte auch diesmal in der Favoritenrolle stehen.

High Duty ist weiterhin gut drauf, aber einfach wird es natürlich nicht“, verrät Schiergen.

Mario Hofer sattelt Ragazzo, der die 100.000 Euro-Siegprämie im Ferdinand Leisten-Memorial in Baden-Baden schon vor Augen hatte, ehe er mehr überrascht als reell geschlagen wurde. Man darf gespannt sein, wieweit er hier kommt.

Im Prix de Seine-et-Oise (Gruppe III, 80.000 Euro, 1.200 m der Geraden Bahn) starten zwei Deutsche. Die Nummer eins sollte Stall Nizzas Amarillo (A. Starke/P. Schiergen) sein, der zuletzt sehr guter Zweiter in einer Gruppe II-Prüfung in Newmarket war.

„Die England-Form war sehr gut. Ich denke, dass sich auf dem schwerem Boden die Strecke auch ein wenig mehr zieht“, sagt der Trainer. In der Goldenen Peitsche war er noch hinter dem Skandinavier Giant Sandman (L. Hammer-Hansen), sicherlich sind die 1.200 Meter auch am unteren Limit für Amarillo. Der andere Deutsche, Kolonel aus dem Stall von Mario Hofer, ist ein bewährter Sprinter, der Anfang Oktober Listensieger in München war.

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