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Saisonfinale mit Riesen-Starterfeldern

Der große Run auf Bremen

Bremen 14. November 2013

Es ist kurz vor Toreschluss: Zum drittletzten Mal stehen an diesem Sonntag Grasbahnrennen in Deutschland an. Beim Saisonfinale in Bremen platzen dann auch erwartungsgemäß die Starterfelder in den insgesamt acht Prüfungen aus allen Nähten. Pferde aus den verschiedensten Himmelsrichtungen wollen diese Chance noch einmal nutzen.

Enorm war auch die Resonanz auf die Zweijährigen-Prüfung mit zwölf Kandidaten auf der 1.400 Meter-Distanz (1. Rennen um 12 Uhr). Favoritin könnte hier die von Andreas Löwe aus Köln entsandte Indian Rainbow werden, die mit den fünf Kilo Gewichtserlaubnis der 19-jährigen Münchenerin Alexandra Vilmar, die schon zehn Rennen in dieser Saison gewann, verlockend in der Partie steht. Und auch der fünfte Rang im Preis der Winterkönigin konnte sich mehr als sehen lassen. „Die Formen waren allemal gut genug. Und auch die Gewichtserlaubnis ist ein Wort“, gibt sich ihr Betreuer optimistisch.

Neben der schon in einer besseren Prüfung angetretenen Röttgenerin Elora Princess (A. Helfenbein) sind einige versprechend gezogene Neulinge noch interessant. Wie die Fährhoferin Karpina (E. Pedroza) oder Gestüt Brümmerhofs Wildpark (M. Cadeddu), die sich nicht lange in dieser Klasse aufhalten sollten. Das gilt auch für den Ittlinger Allano (A. Starke), bei dem als Sohn des Japan Cup-Siegers Lando aber weicher oder gar schwerer Boden nicht unbedingt ideal sein muss. „Vor einer Woche in Köln war das Geläuf zu schwer, ich hoffe, dass das in Bremen besser sein wird“, erklärt Trainer Peter Schiergen.

Da Briodolf (C. Chan) eine lange Pause zu überbrücken hat, scheint im Halbblutrennen über 1.600 Meter (2. Rennen um 12.30 Uhr) der Weg frei für Breido (S. Daroszewski), der gerade erst in Köln einen Treffer (gegen die Vollblüter) landete.

Die Wettchance des Tages mit einer Garantie-Auszahlung von 10.000 Euro in der Viererwette wird im 5. Rennen um 14 Uhr (Ausgleich IV, 2.200 m) ausgespielt. 14 Kandidaten geben sich hier die Ehre. Die für einen Treffer überfällige Simplon (E. Pedroza) und die in Köln ausgezeichnet gelaufene Exotic Rose (V. Schiergen) bieten sich als Bankpferde an.

Eine glänzende Besetzung mit 18 Kandidaten hat der Ausgleich III über 1.400 Meter (7. Rennen um 15 Uhr) gefunden. Kasuga Danon (A. Vilmar) imponierte beim Münchener Erfolg und könnte noch mehr zu bieten haben. „Laufen kann er, aber es muss auch alles für ihn passen“, erklärt Trainer Waldemar Hickst.

Auch bei Eastside Gallery (A. Pietsch) zeigt der Trend klar nach oben. Burning Heart (M. Pecheur) und vor allem Clarissa Directa (B. Ganbat), beide aus dem Stall von Dominik Moser, nähern sich einem Treffer.

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