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Letztes Listenrennen der Saison in Dresden

Slowfoot ganz schnell?

Dresden 18. November 2013

Der Mittwoch ist ein ganz besonderer Renntag in Dresden: Denn am Buß- und Bettag steht nicht nur das Finale 2013 in den Neuen Bundesländern an, sondern auch das letzte Listenrennen der Saison. Und der J. J. Darboven Herbstpreis –Großer Dresdner Herbstpreis (20.000 Euro, 2.200 m, 6. der insgesamt acht Rennen um 14:20 Uhr) ist mit zwölf Kandidaten bis auf den letzten Startplatz ausgebucht.

Mit Saltanat (V. Schulepov), zuletzt Fünfter im Hubertus Liebrecht-Gedächtnispreis (Gruppe III) in Baden-Baden sowie den kaum als Sieger vorstallbaren Hidden Flame (T. Lukasek) und Sholak (B. Murzabayev) sind sogar drei Gäste aus Tschechien mit von der Partie.

Drei Kandidaten sattelt Trainer Markus Klug, und der Favorit dürfte darunter sein: Slowfoot (A. Starke) trägt zwar Höchstgewicht, aber der Ehrenplatz aus dem angesprochenen Badener Gruppe-Rennen war aller Ehren wert. Weicher Boden wäre sehr nach Geschmack des Hengstes. Auch die vierfache Saisonsiegerin Santillana (J. Bojko) gehört in die Überlegungen, während Betty Lou (M. Seidl) nur überraschen kann.

Weit vorne erwarten wir Nausica Time (B. Ganbat), die frische Listensiegerin aus Hannover, deren Trainer Sascha Smczek von einem Sieg zum anderen im In- und Ausland eilt. Und auch Quinindo (E. Pedroza) kann deutlich mehr als er zuletzt bot.

Prächtig besetzt ist das einleitende Zweijährigen-Rennen um 11:45 Uhr über 1.900 Meter. Im 12er-Feld könnte die von Derbysieger Adlerflug stammende Ammerländerin Lady Cranach (A. Starke) aus dem Stall von Peter Schiergen auch dem in Hannover stark gelaufenen Karltheodor (A. Pietsch) gefährlich werden.

Die Wettchance des Tages wird im 7. Rennen um 14:55 Uhr (Ausgleich III, 1.900 m) ausgespielt. 10.000 Euro sind hier in der Viererwette als Garantie-Auszahlung zu verdienen. Im 12er-Feld sollte Saturday (A. Starke) ein Bankpferd sein. Zwar wartet die Dreijährige noch auf den ersten Sieg, doch Ansätze waren genug da. Zuletzt unterlag sie nur einem starken Konkurrenten und gibt nun mit dem Champion ihr Debüt im Ausgleich. Die in Halle sehr gut gelaufene Shy Fairy (mit der hocherfolgreichen Nachwuchsreiterin Alexandra Vilmar) ist ein weiteres mögliches Bankpferd.

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