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Trainingseindrücke direkt aus Sha Tin

Countdown für die HK-Deutschen

München 4. Dezember 2013

Als die Sonne über den Bergen am Mittwoch gegen 7.30 Uhr Ortszeit hinter der Renbahn Sha Tin herauslugt, sind die ersten Pferde schon bei der Arbeit. Trackwork, jeden Morgen hier in Hong Kong. Erst die am Platz trainierten Galopper, dann die internationalen Gäste.

Trainer Peter Schiergen und Jockey Andrasch Starke waren da gerade mit dem Bus des Hong Kong Jockey Club auf dem Weg vom Hotel zur Bahn, die etwa 30 Fahrminuten entfernt vom Stadtzentrum liegt. Der Verkehr ist heftig. Schon am Morgen hat es angenehme 20 Grad, richtig heiß wird es auch tagsüber nicht, denn die Sonne schafft es kaum durch die Dunst-Glocke, die über der Stadt liegt. Die deutschen Pferde machten am Mittwochmorgen Sandbahn-Galopps.

Die Stute Nymphea - "sie ist super drauf", sagt ihre Pflegerin Jacqueline Reuter - ließ es eher ruhig angehen, "aber sie gibt mir ein gutes Gefühl", bestätigt Starke den Eindruck der Pflegerin. Sie ist eines von drei deutschen Pferden am Sonntag in der Hong Kong Vase.
Neatico, Starter von Peter Schiergen im Hong Kong Cup am Sonntag, ging fürs Auge besonders gut. Er absolvierte unter Starke eine schon etwas schnellere Arbeit auf der Sandbahn. "Das war in Ordnung", sagt Schiergen. Starke ist da schon etwas euphorischer: "Der ging ganz ausgezeichnet, das hat mir sehr gefallen. Es ist schon unglaublich, wie der sich sechsjährig gesteigert hat. Wie der jetzt über sich hinauswächst - das ist ja in diesem Jahr ein komplett anderes Pferd."

Kann er den Hong Kong Cup gewinnen? "Das ist natürlich ein verdammt schweres Rennen. Vielleicht kommt er unter die ersten vier. Und dann sind wir alle happy."

Andreas Wöhlers Pferd für die Vase, Seismos, ging einen lockeren Galopp. Der Münchner Feuerblitz, Starter aus München in der Hong Kong Vase, wirkte richtig frisch und absolvierte einen leichten Canter auf der Sandbahn. "Ihm geht es hier richtig gut", sagt sein Pfleger Sandor Hegedues. Feuerblitz hatte nach der Ankunft ein paar Probleme: "Er musste dringend pinkeln, aber das ging ewig nicht." Seine Blutwerte sind optimal, er wiegt 488 Kilo und sieht blendend aus. Alle Pferde werden hier vom Hong Kong Racing Club regelmäßig medizinisch gecheckt.

Der Boden ist gut bis fest, hat allerdings eine dichte Grasauflage. Der Rasen ist in Top-Zustand, ein grüner Teppich. Gewässert wird jeden Tag zweimal. Nach der Morgenarbeit kommt eine Brigade mit Strohhüten auf dem Kopf. Die Arbeiter setzen sich auf blaue Schemelchen und drücken die von den Hufen ausgerupften Grasbüschel in akribischer Handarbeit fest. Kein Loch entgeht ihnen. Heute Abend ist Jockey-WM in Happy Valley. Deutsche Reiter sind nicht dabei.

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