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Feuerblitz als Achter der beste deutsche Vertreter

Das Vase-Trio bleibt glücklos

Köln 8. Dezember 2013

Die Eröffnungszeremonie am Sonntagmittag auf der Rennbahn Sha Tin in Hongkong war Programm: Eine stylische Trommlergruppe bereitete die später rund 70 000 Zuschauer auf Paukenschläge in den vier Rennen der Longines Hong Kong International Races vor. Ein solcher kam in der Longines Hong Kong Vase über 2400 Meter, in der mit Feuerblitz (Michael Figge/Thierry Thulliez), Nymphea (Peter Schiergen/Andrasch Starke) und Seismos drei Deutsche am Start waren, aus hiesiger Sicht leider nicht vor.

Alle drei spielten keine Rolle, als es ernst wurde. Das Rennen gewann der am Platz trainierte Dominant (J Moore/Zak Purton) vor der Favoritin The Fugue (John Gosden/William Buick) und Dunaden (Michel Delzangles/Jamie Spencer). Nymphea hatte aus Box eins einen guten Start und führte bei ordentlichem Tempo bis eingangs der Geraden. Hier bekam sie sofort Druck von Liberator, der etwa 100 Meter später an ihr vorbeizog, dann aber auch keine Rolle mehr spielte.

Jetzt trat der äußere Flügel auf den Plan, und die nachlassende Nymphea wurde von Jamie Spencer mit Dunaden zumindest leicht behindert, als der krass nach innen zog. Seismos hatte den von seinem Trainer Andreas Wöhler befürchteten schwachen Start und war gleich am Ende des Feldes zu finden, wo sich auch Feuerblitz aufhielt. Beide konnten sich in der Geraden nicht entscheidend verbessern, Feuerblitz wurde etwas in die Zange genommen, als er Boden gut machen wollte.

Nymphea wurde dann Letzte hinter Seismos, am besten schnitt noch Feuerblitz mit Rang acht ab. Der Sieger kam ebenso wie The Fugue aus hinteren Regionen.

"Vorne gehen war ja taktisch o.k.", sagt ein sichtlich enttäuschter Peter Schiergen nach dem Rennen. "Aber dann ging es nicht mehr weiter. Warum das so war? Das muss man jetzt erst mal abwarten."

Michael Figge, Trainer von Feuerblitz, machte den harten Boden dafür verantwortlich, dass keine bessere Platzierung heraussprang: "Andrasch Starke hat mit Nymphea Gegenüber das Tempo etwas verschleppt, und unser Jockey hatte eigentlich ein gutes Gefühl und dachte, er kann angreifen. Aber Feuerblitz hat dann nicht durchgezogen. Jetzt wissen wir endgültig, dass er den Boden nicht kann."

Andreas Wöhler meinte gleich nach dem Rennen: "Wir haben schon ein bisschen mehr erwartet. Aber man kann von dem Pferd nicht enttäuscht sein. Seismos kam wie befürchtet nicht so gut aus der Maschine raus und konnte sich nie richtig entfalten."

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