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Alexandra Vilmar mit Kasuga Danon in Neuss top?

Jung-Amazone auf Punktejagd

Neuss 12. Dezember 2013

München liegt nicht gerade in der Nachbarschaft der Sandbahnen von Dortmund und Neuss. Doch die 19-jährige Alexandra Vilmar reist derzeit regelmäßig zu den Veranstaltungen in den Westen. Kein Wunder, denn sie ist längst zu einer der gefragtesten Nachwuchsreiterinnen geworden. 14 Treffer landete sie bereits in dieser Saison. Und auch am Sonntag in Neuss steuert die junge Dame einige aussichtsreiche Pferde innerhalb der Karte von acht Prüfungen.

Ein besonderes interessanter Ritt ist Kasuga Danon im Ausgleich III über 1.500 Meter (4. Rennen um 15:30 Uhr). Drei Rennen hintereinander gewann sie bereits mit dem vierjährigen Wallach, der bislang dem Düsseldorfer Guido Schmitt gehörte und der von Waldemar Hickst trainiert wurde. Doch nach dem Erfolg vor zwei Wochen in Neuss wechselte er an Besitzertrainer Marco Klein, der nun die große Serie gerne fortsetzen möchte.

Auch unter einem hohen Gewicht sollte gegen viele Formpferde einiges möglich sein. Fly First (N. Richter) enttäuschte als heißer Favorit in Krefeld, kann aber deutlich mehr. „Er pullte damals stark“, sagte sein damaliger Reiter Lennart Hammer-Hansen dort. Dieser Wallach könnte für die Vorentscheidung im Championat der Besitzertrainer sorgen, denn sein Eigner und Betreuer Ferdinand Leve hat mit 20 Siegen weiterhin zwei Punkte Vorsprung auf Hirst Rudolph.
Air Dream (L. Mattes) bot sich zuletzt wieder an. Leoderprofi (E. R. Weißmeier) gibt meistens sein Bestes und lief in Baden-Baden ausgezeichnet. Dragoslav (R. Piechulek) unterlag hier nur hauchdünn, während der alte Acidici (J. Bojko) gerade in der tieferen Klasse zum Zuge kam. Auch Eastside Gallery (A. Pietsch) und Ohne Tadel (B. Ganbat) dürfen nicht ausgelassen werden in einem tollen 10er-Feld.

Bestens besetzt ist auch der Ausgleich III über 1.900 Meter (6. Rennen um 16:30 Uhr). Mit Feather Storm (K. Clijmans), Keenness (M. Seidl) und Cyrus Sod (St. Hofer) sind gleich drei aktuelle Sieger mit von der Partie.

Die Wettchance des Tages mit einer Garantie-Auszahlung von 10.000 Euro wird in der Viererwette des 5. Rennens um 16 Uhr (1.900 m) ausgespielt. Im zwölfköpfigen Aufgebot sollte die Röttgenerin Pristina (M. Seidl) das ideale Bankpferd sein.

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