Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Cecilia Müller und Filip Minarik zurück im Rennsattel

Wieder Dortmunder Solo von Well’s Wonder

Dortmund 22. Dezember 2013

Die Bilder waren fast deckungsgleich. Schon am 8. Dezember hatte der Wallach Well’s Wonder seine Gegner in Dortmund förmlich aus den Schuhen galoppiert und der Richter diesem Sieg das Gütesiegel „überlegen“ verpasst. Am vorletzten Saisontermin in Wambel staunte das Publikum nun einmal mehr über eine neuerliche Vorstellung des Kornado-Sohnes, die fast den Rahmen sprengte.

Waren es zuletzt noch 15 Längen gewesen, so hatten sich beim zweiten Solo des Wallachs unter Jockey Pjotr Krowocki im „www.germantote.de – Wetten auf Frankreich-Rennen“ am Ende sogar 16 Längen Vorsprung summiert, und der Richter kam letzten Endes bei der Notengebung am Prädikat „hochüberlegen“ kaum mehr vorbei.

Für Night Chaparral und Mombasa blieb da nur der Kampf um die Plätze. Als Well‘s Wonder aufmarschierte, gab es im selben Moment für keinen von beiden kaum mehr den Funken einer Chance. Aber auch alle anderen mussten im ersten Ausgleich III auf der Karte den von Rudi Storp trainierten Fuchs des Stalles Family schlichtweg ziehen lassen.

Das alles sollte man vielleicht nicht überbewerten, denn auf Sand fallen Gewinne ja zuweilen ungewöhnlich dominant aus. Doch es war schon ein toller Anblick, diesen Well’s Wonder auf- und davonziehen zu sehen.

Ihm um nicht allzu viel nach stand wenig später dann allerdings noch der niederländische Gast Dutch Master, der mit dem „Galopp 2013 – das „Rennjahr auf DVD-Rennen“ die Prüfung mit der Viererwette gewann. Dabei bescherte er der nach einer Zwangspause wieder in den Rennsattel zurückgekehrten Cecilia Müller bereits den zweiten Tagessieg, wobei es der von Lucien v.d. Meulen trainierte Wallach nicht unter 14 Längen tat, also und in ähnlicher Art und Weise wie zuvor Well’s Wonder seine Konkurrenten nahezu zu Statisten degradierte.

Mit einem souveränen Erfolg auf Küheylah Asil hatte die leichtgewichtige Reiterin den Renntag bereits eingeläutet. Jenen vorletzten Saisontermin, der nach einer langwierigen Abstinenz vor allem auch das Comeback für Jockey Filip Minarik brachte. Zwar gab es für den mehrfachen Champion noch keinen Sieg zu feiern. Dass er jedoch endlich wieder mit dabei war, war allein schon ein Erfolg für ihn und für die deutsche Galoppszene, die den Tschechen so lange schon vermisst hatte, sicherlich eine Bereicherung.

Ansonsten gab es einen Sandbahn-Renntag ohne größere Überraschungen zu konstatieren. Es setzten sich mehr oder weniger die „gemeinten“ Pferde durch. Zu denen gehörte auch der Wallach Wanderlust, mit dem Nachwuchsreiter Bayarsaikhan Ganbat die erste Stufe eines später mit der Stute Reply vollendeten Doppels erklomm.

Nach einer unlängst nicht ganz so starken Vorstellung fand zudem die vierjährige Varity Show unter André Best wieder zu alter Bestform zurück, während sich der von Koen Clijmans gerittene Timmothy in der Prüfung der Dreijährigen durchsetzte und Raolina mit Norman Richter im Sattel den zweiten Ausgleich III des Tages gewann.

Champions League

Weitere News

  • Startboxen-Auslosung für das IDEE 148. Deutsche Derby in Hamburg

    Colomano aus Startnummer 17 - Windstoß mit Pecheur

    Hamburg 27.06.2017

    Im noblen Ambiente des Hamburger Casinos Esplanade ging am Dienstagabend eine besonders wichtige Veranstaltung im Vorfeld des IDEE 148. Deutschen Derbys über die Bühne: Hier wurden die Startboxen für das am Sonntag, 2. Juli in Hamburg-Horn stattfindende wichtigste Galopprennen der gesamten Rennsaison 2017 ausgelost, in dem 650.000 Euro an Preisgeldern auf der 2.400 Meter-Distanz ausgeschüttet werden (natürlich handelt es sich um einen Lauf der German Racing Champions League).

  • Das Feld im Rennen des Jahres nimmt immer mehr Konturen an

    19 Vorstarter im IDEE 148. Deutsches Derby

    Hamburg 27.06.2017

    Das Feld für das IDEE 148. Deutsche Derby ist fast perfekt: 19 Pferde werden aller Voraussicht nach am Sonntag in das mit 650.000 Euro dotierte und über 2.400 Meter führende Top-Rennen des gesamten Jahres 2017 auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn gehen.

  • Gleich der Eröffnungstag in Hamburg bietet Spitzensport

    Klassestuten zum Start der Derby-Woche

    Hamburg 27.06.2017

    Am Freitag ist es wieder so weit, da startet das Top-Meeting rund um das bedeutendste Galopprennen des Jahres, die Derby-Woche 2017 in Hamburg. Wegen des G20-Gipfels ist diesmal alles anders, es gibt sechs Renntage hintereinander bis am Mittwoch, und das IDEE 148. Deutsche Derby (Lauf der German Racing Champions League) geht bereits am dritten Tag (Sonntag, 2. Juli) über die Bühne. Genauso stark wie immer ist allerdings der Sport, der in der Hansestadt geboten wird.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm