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Gutes PMU-Programm und ein kleiner sportlicher Leckerbissen

In Dortmund beginnt am 7. Januar das Galoppjahr 2014

Dortmund 4. Januar 2014

Jetzt geht’s wieder los! Nachdem sich erst am 29. Dezember in Dortmund der Schlussvorhang hinter die Saison 2013 gesenkt hat, wird die Bahn in Wambel am 7. Januar nun auch zur Bühne, auf der die Premiere für das neue Galoppjahr 2014 stattfindet. Ein für hiesige Verhältnisse zweifellos ungewöhnlicher Termin. Einmal abgesehen von Meetings-Veranstaltungen oder auch besonderen Feiertagen, gilt der Dienstag hierzulande ja nicht gerade als Turf-Tag. Was sich allerdings in diesem Jahr grundlegend ändert.

Schließlich wird der heutige Saisonauftakt keineswegs der einzige Renntag hierzulande bleiben, der in Kooperation mit der französischen PMU stattfindet. Der schon seit einigen Jahren sehr geschätzte Partner des deutschen Galopprennsports wird in den kommenden Wochen und Monaten nämlich noch sehr oft mit von der Partie sein. Sogar bereits während des laufenden Winter-Meetings und auch mehrfach dienstags.

Das heutige Datum besitzt nebenbei gar in doppelter Hinsicht Premierencharakter, handelt es sich doch gleichzeitig um die erste deutsche Sandbahnveranstaltung, auf die auch in Frankreich Wetten abgegeben werden können.

Und dies sogar auf alle acht Prüfungen. Insbesondere die ersten vier Handicaps – erster Start um 16.55 Uhr – mit jeweils 14 Startern versprechen in Frankreich recht umsatzträchtig zu werden, weil dank der Fülle der Kandidaten hier die gesamte der Bandbreite all der Kombinationswetten, die es dort gibt, voll ausgeschöpft werden kann.

Der Preis von Pau – 4. Rennen, 18.25 Uhr – muss allerdings insofern noch besonderes herausgehoben werden als Programmpunkt mit der Entscheidung der VIERERWETTE, bei der sich die GARANTIERTE AUSZAHLUNG – inklusive eines Jackpots von 8.000 Euro – immerhin auf 15.000 EURO beläuft.

Für das Dortmunder Publikum gibt es später im Preis der Pferdepfleger „Ein Leben für die Pferde“ – Rennen – 7. Rennen, 19.55 Uhr – außerdem noch ein Wiedersehen mit dem Wallach Imondo, der zwar seit April letzten Jahres nicht mehr draußen war, gemeinhin jedoch als ein Sandbahnspezialist gilt, wie er Buche steht. Ein Comeback im Spaziergang kann ihm dennoch kaum garantiert werden. Vor allem ist zu erwarten, dass das Formpferd Premier Choice ihm das Leben recht schwer machen wird.

Und zum guten Schluss folgt im – 8. Rennen, 20.25 Uhr – noch ein kleiner sportlichen Leckerbissen, wenn sich im SIS Satellite Information Service-Rennen die hoch eingeschätzten und vielfach gruppeerprobten Wallache König Concorde und Point Blank voraussichtlich duellieren werden. Denn nach Lage der Dinge stehen beide deutlich über den Gegnern. Allenfalls Zarras, der in letzter Zeit einige ganz gute, aber insgesamt etwas glücklose Vorstellungen in besseren französischen Rennen gab, wäre noch Spielverderber vorstellbar. Doch dafür müsste auch er bereits einen besonders guten Tag erwischen.

Für Point Blank, bekanntlich ein Halbbruder keines Geringeren als des vorjährigen Prix-Ganay-Helden Pastorius, beginnt im Übrigen mit diesem Start die Vorbereitungsphase auf den Großen Preis von St. Moritz am 23. Februar, der für ihn als erstes großes Saisonziel für 2014 längst ausgerufen wurde.

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