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Am Sonntag Mammutprogramm zum Saisonaufgalopp

Auch in Neuss laufen sie jetzt wieder

Neuss 10. Januar 2014

Jetzt laufen sie auch in Neuss wieder. Nachdem am 7. Januar in Dortmund die Galoppsaison 2014 bereits ihren Anfang genommen hat und dem Publikum ein sehr ansehnlicher und abwechslungsreicher Rennabend präsentiert werden konnte, steht der erste diesjährige „Sonntags-Galopp“ in Neuss ganz im Zeichen eines veritablen Mammutprogramms. Zum Auftakt auf der Flutlichtbahn auf den alten Rheinwiesen gibt es nämlich schon eine Karte mit immerhin zehn Prüfungen. Der erste Start erfolgt dabei um 13.30 Uhr.




Dass dies so kommen würde, schien allerdings zunächst alles andere als sicher. Die ersten Starterangaben für den 12. Januar fielen nämlich nur höchst bescheiden aus. Und es war durchaus nachvollziehbar, dass die Leute in den zuständigen Administrationen schon leicht nervös wurden.

Die kleine Schock-Erfahrung hinsichtlich des Zweiten Weihnachtstages, als die Neusser Rennen bekanntlich aufgrund eines erheblichen Startermangels hatten ausfallen müssen, spukte ja schließlich noch in den Köpfen aller Verantwortlicher herum.

Bis dann gottlob eine entscheidende Trendwende beim Nennungsverhalten von Besitzern und Trainern eintrat und sich die Mienen aller Beteiligten zunehmend aufhellten, da man wider aller Erwartungen jetzt doch noch mit einem erfreulich großen Programm ins neue Rennjahr würde gehen können. Dem es nebenbei auch an sportlich interessanten Details keineswegs mangelt und das überdies gleich zwei schöne Extras für alle Wetter bereithält.

In der WETTCHANCE DES TAGES – 5. Rennen, 15.30 Uhr – wäre das beispielsweise eine GARANTIEAUSZAHLUNG von 15.000 Euro bei der VIERERWETTE - inklusive eines Jackpots von 5.062,58 Euro.

Dazu gibt es im – 8. Rennen, 17.00 Uhr – noch einen JACKPOT in der DREIERWETTE in Höhe von 5.120,70 Euro.

Erfreulich außerdem, dass die Prüfung für die Dreijährigen - 6. Rennen, 16.00 Uhr - zustande kommen konnte. Ein halbes Dutzend Starter mögen zwar auf den ersten Blick noch nicht die Welt sein; man wird sich jedoch erinnern, dass es in früheren Jahren oft genug Phasen gab, dass die Tests für den neuen Derby-Jahrgang reihenweise mangels Starter ausfallen mussten.

Wasim Übrigen u.a. dem Engagement zweier belgischer Trainer zu verdanken ist. Vielleicht wird diese freundliche „Nachbarschaftshilfe“ am Ende ja noch mit Geldgewinnen honoriert. Gleichwohl nach frischer Form vermutlich die von Christian Freiherr von der Recke trainierte Stute Ibecke (Filip Minarik) das für alle zu schlagende Pferd ist. Zumal die Dreijährige obendrein noch im Zeichen einer bereits auffallend guten Stallform nach Neuss kommt.

Begleitet wird sie übrigens von ihrer Trainingsgefährtin Bavarian Beauty (Joey Haynes), die im Sommer sogar in besseren Rennen bereits besser ausgesehen hat und von einem talentierten englischen Nachwuchsreitern geritten wird, der zurzeit am Recke-Stall in Weilerswist eine Art Auslandspraktikum absolviert. Wenn Bavarian Beauty letztendlich sogar Ibecke den Schneid abkaufen kann, wäre das so gesehen mithin auch keine sonderliche Überraschung.

In der ersten Programmhälfte kann in der Verkaufsklasse – 2. Rennen, 14.00 Uhr – angesichts einer keineswegs allzu übermächtigen Gegnerschaft ohne weiteres mit einem auf Anhieb erfolgreichen Auftritt des sechsjährigen Arazjal (Jozef Bojko) gerechnet werden, der erstmals auf Sand herauskommt und zudem noch den Einstand für seinen neuen Trainer Uwe Schwinn gibt.

Klein, aber fein liest sich die Besetzungsliste des besten Handicaps des Tages – 4. Rennen, 15.00 Uhr – mit zwar lediglich sechs Aspiranten, aber gleich fünf ausgesprochenen Formpferden. Die da heißen: Mountain View (Pjotr Krowicki), Aristocrata (Bayarsaikhan Ganbat), Bacon Hill (Dennis Schiergen), Leoderprofi (Filip Minarik) und Raolina (Norman Richter).

Bei der WETTCHANCE DES TAGES bringt der von Katja Gernreich trainierte Lokalmatador Royal Kiss (Lena-Maria Mattes) trotz des hohen Gewichts durchaus beste Voraussetzungen für ein klassisches Stellpferd mit, da der Wallach gerade erst in Belgien seine ohnehin seit Wochen gute Verfassung mit einem ersten diesjährigen Erfolg wieder bestätigen konnte und es zudem hier auch nicht gerade an weiteren Formpferden wimmelt.

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