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Jüngster Generalausgleich jetzt veröffentlicht

Natürlich Novellist an der Spitze

Köln 23. Januar 2014

Zugegeben, die Spannung war früher einmal größer gewesen. Zumindest was die direkten Spitzenpositionen im deutschen Generalausgleich angeht. Da die „Longines World´s Best Racehorse Rankings“, die globale Rangliste aller Vollblüter, stets etwas früher erscheint, nimmt sie gleichzeitig immer schon die Top-Positionen in den einzelnen Ländern vorweg. Der hohe Stellenwert des deutschen Hengstes Novellist wurde international ja erst in der vergangenen Woche noch einmal schwarz auf weiß bestätigt. Mit einem Rating von 128 gehört der Ausnahmehengst mit zu den Elitepferden weltweit und führt jetzt natürlich auch den deutschen Generalausgleich an, der in diesen Tagen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

Da die internationale Einschätzung bindet ist für die Gewichtungen in den jeweiligen Heimatnationen, steht der von Dr. Christoph Berglar gezogene Monsun-Sohn mit umgerechnet104 Kilo selbstverständlich auch an der Spitze im deutschen Generalausgleich.

Hierzulande war Novellist in der Saison 2013 zweimal für seinen Züchter in Iffezheim erfolgreich, im Großen Preis der Badischen Unternehmer und im Longines Großen Preis von Baden. Gewaltig für Furore sorgten vor allem aber die Siege des Schützlings von Trainer Andreas Wöhler im Grand Prix de Saint-Cloud in Paris und in den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in Ascot.

Wie Novellist war auch der inzwischen im Gestüt Fährhof als Beschäler aufgestellte deutsche Hengst Pastorius mit einer Marke von 121 international in den oberen Etagen angesiedelt worden. Im April letzten Jahres gewann der Soldier-Hollow-Sohn den Prix Ganay in Frankreich, der zu den renommiertesten europäischen Frühjahrsprüfungen zählt. Diese Leistung wurde letztlich auch die Basis für seine Einschätzung von umgerechnet 100,5 Kilo im GA.

Der mittlerweile nach Japan verkaufte Novellist steht mit seiner jetzigen Marke auf einer Stufe mit der Klassestute Danedream, die 2011 mit ihrem Überraschungscoup im Prix de l’Arc de Triomphe in die Weltspitze vorstieß und international wie zu Hause aufs Gramm genau so taxiert worden war wie er jetzt. Die vom niedersächsischen Gestüt Brümmerhof gezogene Lomitas-Tochter wechselte nach ihrer Rennkarriere bekanntlich ebenfalls in japanischen Besitz.

Es war im Übrigen ihr Vater, der nach drei aufeinanderfolgenden Gruppe-I-Triumphen in der Saison 1991 sogar einmal 105,5 Kilo im GA zugesprochen bekam. Lomitas, damals ebenfalls von Andreas Wöhler betreut, gewann zunächst den Großen Preis der Berliner Bank in Düsseldorf, dann den Großen Preis von Baden in Iffezheim sowie am Ende noch den Preis von Europa in Köln.

Auch der legendäre Fährhofer Acatenango hatte während seiner Rennkarriere wiederholt absolute Bestmarken erhalten.

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