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Saisonstart nach Maß für Andrasch Starke

Andreas besteht Neusser Test mit Bestnote

Neuss 26. Januar 2014

Der Auftritt von Gestüts Röttgens Hengst Andreas war eindeutig der sportliche Aufhänger beim zweiten diesjährigen Renntag auf den Neusser Rheinwiesen. Für den fünfjährigen Fuchs hatte Trainer Markus Klug eine Aufgabe gefunden, die Andreas selbst als Sandbahndebütant eigentlich kaum verlieren durfte. Doch seinem Betreuer ging es nicht allein um Sieg oder Niederlage. Der Start im „GERMAN RACING Next Generation-Rennen“ war vielmehr vorrangig als Test für einen eventuellen Folgestart im Großen Preis von St. Moritz gedacht. Der Heumarer Trainer müsste eigentlich zufrieden gewesen sein. Andreas jedenfalls gewann nicht nur, sondern siegte auch erwartungsgemäß hochüberlegen, und das mit nicht weniger als 11 Längen. Nach diesem Probegalopp darf die bisherige Planung gewiss weiterverfolgt werden, und Andreas wird demnächst wohl schon die Reise in Richtung Schweiz antreten.

Für Jockey Andrasch Starke, der sich erstmals in diesem Jahr in den Rennsattel schwang, wird es im Laufe der weiteren Saison bestimmt eine ganze Menge schwierigere Aufgaben zu lösen geben als jene auf dem 11:10-Favoriten Andreas. Nicht unerwartet landeten der Wallach Oasis Dream und die Stute Naurelia hinter ihm auf den weiteren Plätzen.

Problemlos mit sechs Längen Vorsprung hatte der vorjährige Champion zuvor bereits den dreijährigen Battah für Trainer Peter Schiergen im „Preis der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V.“ erfolgreich über den Kurs gebracht. Die Quote von 20:10 spiegelt auch hier ein extremes Vertrauen der Wetter in den Hengst aus dem Stall Asterblüte wider, der sich gegen den gut debütierenden Fürst Twen und Perfect Care behaupten konnte.

Bahnspezialist Lordsbury Pride, der unter Bayarsaikhan Ganbat einmal wieder auf seinem Lieblingsterrain erfolgreich war, hatte zuvor bereits zu den angesagten Kandidaten im „www.germantote.de - Ihre Wettseite im Internet-Rennen“ gehört; wie auch die von Christian Freiherr von der Recke betreute Panesidora unter Silke Brüggemann alles andere als überraschend zum Zuge gekommen war, womit sich die ersten Neusser Prüfungen ausnahmslos als ein gutes Pflaster für die Favoriten erwiesen.

Deren Dominanz riss selbst in der WETTCHANCE DES TAGES nicht ab. Der frische Sieger Magic Jack aus dem Iffezheimer Formstall von Marion Rotering fügte im „Galopp 2013 – das Rennjahr auf DVD-Rennen“ seinem jüngster Treffer vom Neusser Saisonaufgalopp nämlich noch einen weiteren hinzu. Diesmal saß Amateurrennreiter Kevin Bray im Sattel. Ungeachtet eines Gewinners, der einen festen Platz in allen Vorüberlegungen haben musste, sorgten hier die weiteren Platzierten dafür, dass die Quote in der Viererwette mit 266.915:10 ausgesprochen hoch ausfiel. Jene, die auf den nächsten Rängen die Auszahlung fett machten, hießen: Pedro Cays, Rheinstern und True Heart.

Was ein echter Sandbahnspezialist ist, dem kann offenbar auch keine lange Pause etwas anhaben. Den Beweis dafür lieferte eindrucksvoll der zuvor schon zehnmal erfolgreiche Wallach Kronerbe mit Lena Maria Mattes im Sattel im „Preis von German Tote“. Trotz einer Rennbahnabstinenz seit Ende Juli letzten Jahres setzte sich der Schützling von Karl Demme gegen Formpferde wie Acidici und Major Hollow durch.

Kaum zu rechnen war nach letzten Eindrücken indes mit einem Sieg des Wallachs Wordwide im ersten Ausgleich III des Tages. Unter Steffi Hofer hielt er aber zu Außenseiter-Odds von 115:10 im „www.germantote.de - Wetten auf Frankreich-Rennen sowohl Huan als auch Birthday Guest in Schach und vereitelte zugleich einen im Bereich des Möglichen liegenden Hattrick des vorher zweimal in Folge siegreichen Huan. Und nebenbei, Geld in dieser Höhe auf ein Pferd aus dem Stall von Trainer Mario Hofer gibt es sicherlich nicht alle Tage.

Danach nahm für Lokalmatador Royal Kiss der auf dem Papier so vielversprechend aussehende „wetten-sieberts.de – erste Lauf zur Perlenkette“ ebenso wenig das von seinem großen Anhang erhoffte Ende. Dafür sorgte vorrangig der von Martin Bach trainierte Gewinner Tadkheer, der seiner Reiterin Jana Oppermann dabei eine glänzende Ausgangslage für die bald folgende Endentscheidung im so traditionsreichen Neusser Wettbewerb für Rennreiterinnen verschaffte. Darüber hinaus zog der alte Haudegen Nasibow im Einlauf noch vorbei, sodass für Royal Kiss am Ende lediglich Rang drei blieb.

Für den konstant nach vorne laufenden Leoderprofi wie auch für Eastside Gallery gab es unmittelbar darauf genauso keinerlei echte Möglichkeiten im „www.germantote.de – Wetten was Sie wollen-Rennen“. Denn als der junge Vinzenz Schiergen auf Beacon Hill eine schnelle Entscheidung suchte, mussten beide den Wallach aus dem Südwesten einfach ziehen lassen. Für den Sechsjährigen zeichnet Christian Peterschmitt gleichermaßen als Trainer wie als Besitzer.

Auch bei der Stute Emiglia sind die Besitz- und Trainingsverhältnisse sehr ähnlich, da in ihrem Fall bekanntlich Sarah Weis in Personalunion als Trainerin und Besitzerin fungiert. Hinter die sonntäglichen Mammutkarte mit zehn Rennen setzte Emiglia im SIS Satellite Service-Rennen mit einem beim vorausgegangenen Start fast schon zu erahnenden Erfolg den Schlusspunkt in Neuss - wo es am Dienstag, dem 11. Februar, dann bereits mit dem dritten diesjährigen Renntag weitergehen wird.

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