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Stute von Jahrhundert-Hengst Frankel geboren

Fohlen für Wunder-Pferd Danedream

Köln 30. Januar 2014

Deutschlands Wunder-Stute Danedream brachte am Montag um Mitternacht im Newsells Park Stud in Newmarket/England ein Fohlen von dem Jahrhundert-Hengst Frankel zur Welt. Das mit einer Gewinnsumme von über 3,7 Millionen Euro gewinnreichste hiesige Sport-Pferd aller Zeiten wurde Mutter einer braunen Stute, auf die die gesamte Turf-Welt extrem gespannt ist.

Deutschlands Wunder-Stute Danedream (aus der Zucht des Gestüts Brümmerhof der Familie Baum) brachte am Montag um Mitternacht im Newsells Park Stud in Newmarket/England ein Fohlen von dem Jahrhundert-Hengst Frankel zur Welt. Das mit einer Gewinnsumme von über 3,7 Millionen Euro gewinnreichste hiesige Sport-Pferd aller Zeiten wurde Mutter einer braunen Stute, auf die die gesamte Turf-Welt extrem gespannt ist.

„Es war eine ideal verlaufende Geburt. Danedream beweist, dass sie für ihr erstes Fohlen eine perfekte Mutter ist, es handelt sich um eine hübsche Stute von Welt-Champion Frankel. In diesem Jahr wird sie erneut von ihm gedeckt werden“, sagt Julian Dollar, der General Manager des Newsells Park Stud.
Danedream, eine Tochter des Top-Hengstes Lomitas, schrieb Rennsportgeschichte und brachte den deutschen Vollblut-Sport in die globalen Schlagzeilen – mit ihrem großartigen Triumph im Prix de l‘ Arc de Triomphe, dem bedeutendsten Rennen der Welt, im Oktober 2011 in Paris-Longchamp. Mit dem Riesenvorsprung von fünf Längen und in neuer Rekordzeit degradierte sie damals in der französischen Hauptstadt mit Jockey Andrasch Starke ein internationales Elite-Feld zu Statisten.

Trainer der Ausnahme-Könnerin, die ein Jahr später auch in den nicht minder renommierten King George VI and Queen Elizabeth Stakes in Ascot auftrumpfte, war der Kölner Peter Schiergen. Unter seiner Regie landete Danedream bei 17 Starts acht Siege und vier Platzierungen – ihre von keinem anderen Pferd bisher erreichte Gewinnsumme: 3.766.403 Euro.

Fünf Rennen der Gruppe I wanderten auf ihr Konto. Neben den Super-Coups auf internationaler Bühne, der Große Preis von Berlin in Hoppegarten und zweimal der Longines - Großer Preis von Baden in Baden-Baden.

Ihre Story ist die Geschichte vom Aschenbrödel, das sich zum besten deutschen Galopper aller Zeiten entwickelte. Denn als Zweijährige (im Frühjahr 2010) bezahlte die Acherner Möbel-Unternehmer-Familie Volz für sie bei der BBAG-Auktion gerade einmal 9.000 Euro.

Wegen einer in Köln aufgetretenen Pferde-Seuche war ihr ein zweiter Auftritt im Pariser Millionen-Rennen 2012 nicht vergönnt. Anschließend wechselte sie in die Zucht des japanischen Top-Züchters Teruya Yoshida, der schon vor dem Arc-Triumph 2011 einen 50-Prozent-Anteil in seinen Besitz gebracht hatte.

Der in England trainierte Frankel gewann alle seine 14 Rennen mit unbeschreiblicher Überlegenheit (Gewinnsumme: fast 3 Millionen Pfund) und avancierte zum Weltranglisten-Ersten. Rund 150.000 Euro kostet ein Sprung zu Frankel. Auf den ersten Nachkommen aus dieser Paarung schaut nun die ganze Welt.

Bei RaceBets.com, Partner des deutschen Rennsports, wird bereits eine besondere Wette angeboten: Wer glaubt, dass das noch namenlose Fohlen später einmal den Arc gewinnt, bekommt dafür eine Quote von 1000:10 offeriert.

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