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Verdienstmöglichkeiten enorm erhöht

Skalen-Veränderung = Höhere Rennpreise

Köln 31. Januar 2014

Seit vielen Jahren werden zum ersten Mal die Skalen für die Agl. I bis Agl.IV-Rennen verändert. Warum ? Der Agl. I war zum einen durch die wesentlich höhere Dotierung der Listen-Rennen und die Möglichkeit, hier Blacktype zu bekommen und zum anderen durch die zunehmenden Auslandsstarts mit lukrativeren Dotierungen faktisch verschwunden. Ein Zurück zum Agl. I ist nur dadurch möglich, dass diese Rennen mit einem wesentlich höheren Rennpreis ausgeschrieben und für mehr Pferde geöffnet werden.

Es wurde deshalb beschlossen, die Mindestdotierung im Agl. I von zurzeit 12.000 EURO auf 22.500 EURO anzuheben und die Skala um 4 kg nach unten zu erweitern. Durch die Skalen-Erweiterung werden in 2014 23 Rennen, die in 2013 als Agl. II-Rennen ausgeschrieben waren zu einem Agl. I. Der Agl. I ist jetzt offen für Pferde mit einem GAG von ca. 72 kg bis 88 kg. Pferde mit einem GAG von ca. 72 kg können jetzt also im Agl. I starten. Insgesamt sind in diesem Gewichtsbereich 220 Pferde nach aktuellem Jahres-GAG verfügbar.

In 2013 sind nur noch 3 Agl. I-Rennen ausgetragen worden. Dadurch war die für die Zucht wichtige "Pyramide" deformiert. Sie ist - wie aus dem Schaubild hervorgeht - durch die Skalenänderung wieder hergestellt. Durch die Skalen-Veränderungen werden in 2014 84 Rennen, die in 2013 als Agl. III ausgeschrieben waren, nunmehr als Agl. II ausgeschrieben. Unter Beibehaltung der Mindestdotierung werden für die nunmehr neu als Agl. II ausgeschriebenen Rennen pro Rennen 3.400 EURO mehr ausgeschüttet. Das erhöhte Rennpreis-Volumen, das hierdurch ausgeschüttet wird, beträgt 84 mal 3.400 EURO pro Rennen = 285.600 EURO.

Da durch die Skalen-Verschiebung um 4 kg jetzt auch Pferde mit einem GAG von 62 kg im Agl. II starten können, gibt es für die Pferde, die im GAG zwischen 62 kg und 78 kg liegen, ganz neue Chancen. Für diese Klasse sind im Jahres-GAG 517 Pferde gelistet. Ebenfalls bewirkt die Skalen-Veränderung, dass in 2014 95 Rennen, die in 2013 als Agl. IV ausgeschrieben waren, jetzt als Agl. III ausgeschrieben werden. Dieselben Pferde, die im Vorjahr in diesen Agl. IV-Rennen gestartet sind, erhalten nun die Chance, einen höheren Rennpreis zu erzielen, weil die Agl. III-Rennen um mindestens 1.500 EURO im Preisgeld höher liegen, als die Agl. IV-Rennen. Alle Pferde mit einem GAG von 52 kg aufwärts können jetzt in einem Agl. III starten.

Mit der Höherstufung von 95 Rennen vom Agl. IV in den Agl. III ist eine Erhöhung des Preisgeldvolumens von 95 mal 1.500 EURO pro Rennen = 142.500 EURO verbunden. Mit der Ausschüttung eines höheren Rennpreis-Volumens von mehr als einer halben Million EURO ist eine sehr spannende Skalen-Änderung verbunden, die ihrerseits vielen Pferden eine zusätzliche Gewinnchance eröffnet.

Wir sind sicher, dass alle Besitzer und Trainer sehr schnell erkennen, welche neuen Möglichkeiten sich dadurch für ihre Pferde ergeben. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass in der neuen Saison Gewichtserlaubnisse für Reiter zusätzlich in Ausgleichen I und II in Anspruch genommen werden können.
Distanzen

Mit der Verschiebung von insgesamt 202 Agl.-Rennen in eine höhere Stufe muss auch überprüft werden, wieweit nunmehr die Distanzen der Rennen angepasst werden müssen. In enger Zusammenarbeit mit den Vereinen werden Herr Schmanns und Herr Matthiessen die Agl.-Rennen so ausschreiben, dass eine gleichmäßige Verteilung der Distanzen innerhalb jeder Ausgleichs-Klasse und über die Rennsaison gegeben ist. Da es das Ziel der Zucht ist, sowohl Sprinter als auch Steher, das heißt ausdauernde Pferde mit hohem Speed, zu züchten, ist es der Wunsch der Zuchtkommission, die Rennen möglichst gleichmäßig über die Distanzen von 1200 m bis 2400 m zu verteilen.
Höherdotierung sämtlicher Listen-Rennen

Die Besitzervereinigung legt großen Wert darauf, neben dem Breitensport auch den Spitzensport verstärkt zu fördern. Im Sinne der Zucht werden deshalb nicht nur die Züchterprämien für 2j. und 3j. Pferde von 24 % auf 30 % und damit um 350.000 EURO erhöht, sondern auch alle international ausgeschriebenen Listen-Rennen in 2014 höher dotiert. Das Rennpreisvolumen der Listen-Rennen erhöht sich um jeweils 5.000 EURO = 250.000 EURO. Insgesamt werden in 2014 durch diese verschiedenen Maßnahmen 1,1 Mio. EURO mehr Fördergelder an die Besitzer und Züchter ausgeschüttet als im Jahr 2013. Die Fördergelder aus 2013 werden unverändert in der Höhe dem Sport zur Verfügung gestellt.

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