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Hana Mouchova gleicht mit Gold Prize aus

Hochspannung im Ketten-Kampf

Neuss 11. Februar 2014

Es ist das begehrteste Schmuckstück, das im deutschen Galopprennsport an Reiterinnen vergeben wird – die von Michael Sieberts gesponserte Perlenkette. Am 23. Februar wird dieser Ehrenpreis in Neuss vergeben. Und nach dem zweiten Lauf am gut besuchten PMU-Dienstag am Hessentor ist die Entscheidung nach wie vor offen. Denn die beim Auftakt erfolgreiche Jana Oppermann sammelte an ihrem 22. Geburtstag nun mit The German Queen keine Punkte. Dafür trumpfte Hana Mouchova auf Gold Prize (83:10) auf, der den lange gefährlich wirkenden Yes It’s the Boy (J. Pietrasiewicz) und den lange führenden Odur (E. R. Weißmeier) sicher auskonterte.

„Hana hat wieder einmal alles richtig gemacht“, lobte Besitzertrainer-Champion Horst Rudolph die 38-jährige Amazone, die beim Finale natürlich wieder mit dabei sein wird.

Zu einem absoluten Siegertypen entwickelt hat sich der von Christian Peterschmitt trainierte Beacon Hill. Der achte Karrieretreffer und zweite Sieg hintereinander in einem 1.500 Meter-Ausgleich III war eine knappe Angelegenheit. Doch Start-Ziel rettete Vincenz Schiergen auf der 51:10-Chance einen hauchdünnen Vorteil gegen den heranfliegenden Leoderprofi und Praetor.

„Ich bin Guido Schmitt sehr dankbar, dass er mir Beacon Hill verkauft hat. Mit Sieggararantie, sagte er damals. Leider haben wir nun kein Rennen in Deutschland auf Sand mehr für ihn. Vielleicht steuern wir auch einmal Frankreich an“, ließ Peterschmitt durchblicken.

Schon die vergangenen Jahre waren absolut erfolgreiche Saisons für Volker Röhrigs World’s Danger. Und auch 2014 scheint für den Wallach versprechend zu laufen. Denn im einleitenden 1.100 meter-Handicap setzte er sich als 59:10-Chance von zweiter Position noch sehr überzeugend gegen Powerplay und Mex durch. Es war der erste Treffer im Rennsattel für Janine Ratering.

So richtig prickelnd waren die jüngsten Leistungen der Stute Manisa nicht, doch „sie kam ja aus schweren Handicaps und musste kürzlich von letzter Stelle kommen“, erklärte ihr Düsseldorfer Trainer Ertürk Kurdu, nachdem die 145:10-Außenseiterin in einem 1.500 Meter-Handicap im Einlauf von zweiter Stelle aus früh und klar zum Überraschungssieg gekommen war. Nightdance Prince machte als Zweiter ebenso wie Nydamski noch jede Menge Boden gut.

Auch im Alter von acht Jahren nicht das Geringste verlernt hat hat der Klapschus-Wallach Serko (E. R. Weißmeier, 48:10), der in einem 1.900 Meter-Ausgleich IV nach frühem Vorstoß gegen Tadhkeer und Nasibow zum Zuge kam.

Auch auf Sand geht der Erfolgszug von Allianz weiter. Nach fünf Vorjahrestreffern schnappte sich die 36:10-Favoritin ein 2.300 Meter-Handicap. Sie rettete sich nach perfekter Einteilung von Andrasch Starke gerade noch ins Ziel vor dem sehr unglücklich agierenden Magic Jack, Cyrus Sod und Kiowa. Die Viererwette in der Wettchance des Tages bezahlte 8.895:10 Euro. „Allianz sollte eigentlich später anfangen, aber sie hatte sich im Training so gut angeboten. Ich hoffe, dass ich noch ein Rennen finde, bevor Andrasch abreist“, kommentierte Trainer Uwe Schwinn.

Damit sprach der Trainer an, dass Andrasch Starke in wenigen Wochen nach Japan fliegen wird, um dort in den Sattel zu steigen. „Ich fliege am 11. März und bleibe für zwei Monate. Mein Trainer ist Yasutoshi Ikee (der Betreuer von Orfevre) in Ritto“, berichtete der Champion-Jockey.

Auch eine lange Pause störte Sascha Smrczeks Caesarion (39:10, K. Clijmans) in einem 1.900 Meter-Altersgewichtsrennen nicht die geringsten Probleme und machte sich zuletzt noch von Namecheck und Premier Choice frei. „Er hatte schon sehr gut gearbeitet“, ließ der Coach durchblicken.

Im abschließenden 2.300 Meter-Altersgewichtsrennen landete Stall Shreks Nadenko (18:10-Favorit, D. Schiergen) den dritten Treffer hintereinander. Mit zunehmender Distanz trat der Schützling von Peter Schiergen so richtig auf den Plan und ließ Guardian Angel und Alla Prossima locker stehen. Beim PMU-Umsatz setzte sich der starke Trend der vergangenen Wochen fort.

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