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Empoli und Limario üben für Dubai World Cup-Tag

Generalprobe am Super Saturday

Köln 4. März 2014

Über 27 Millionen US-Dollar an Preisgeldern, der Dubai World Cup-Samstag am 29. März wird wieder einmal der Tag mit den höchsten Prämien im weltweiten Galopprennsport. Am sogenannten Super Saturday in Meydan steht nun für viele Kandidaten die ultimative Generalprobe an, wenn ebenfalls hochkarätiger Sport geboten wird.

Besonders gespannt darf man aus deutscher Sicht auf das Dubai City of Gold sein (Gruppe II, 250.000 Dollar, 2.410 m, 6. Rennen um 16:35 Uhr unserer Zeit). Denn hier kommt es erneut zur Neuauflage des Preis von Europa-Duells zwischen Meandre (P. Dobbs) und dem von Peter Schiergen trainierten Empoli (A. de Vries).
Meandre war nun zweimal in Meydan platziert, zuletzt hinter Godolphins Songcraft, der im 16er-Feld erneut am Start ist, während Empoli nach dem Start-Malheur beim ersten Versuch (er weigerte sich seine Box zu beziehen) kürzlich in einem Handicap nur einer starken Stute (Tasaday) unterlag, aber eine hervorragende Leistung lieferte. Nach Klasse könnte der Arc-Fünfte Penglai Pavilion aus dem Godolphin-Imperium hier das gegebene Pferd sein.

Der frühere Winterfavorit Limario (damals noch für Marlene Haller von Roland Dzubasz trainiert), im Oktober Zweiter zu Neatico im Preis der Deutschen Einheit in Hoppegarten, steht wie Empoli seit der Arc-Auktion ebenfalls im Besitz der Russen Valentin Bukhtoyarov und Evgeny Kappushev und absolviert unter der Regie von Doug Watson in der Al Maktoum Challenge Runde 3 (Gruppe I, 400.000 Dollar, 2.000 m, 7. Rennen um 17:10 Uhr) seinen Erstauftritt in der Wüste.

Im prallen 14er-Feld dürfte es nicht leicht werden. Vor allem Prince Bishop (K. Fallon) und Godolphins African Story, zuletzt Erster und Zweiter im zweiten Lauf dieser Rennserie, sind heiße Anwärter. Wir trauen African Story nun eine Revanche zu, denn Prince Bishop profitierte damals auch von einem erstklassigen Ritt. Wer hier vorne landet, der dürfte im Dubai World Cup zu den gemeinten Pferden gehören.

Zum Auftakt, im dritten Lauf der Al Maktoum Challenge für Arabische Volllüter (55.000 Dollar, 2.000 m, 1. Rennen um 13:30 Uhr) sind mit Adrie de Vries (Shayel Aldhabi) und Patrick Gibson (Mh Al Wadi) zwei in Deutschland tätige Jockey engagiert. Doch gehören ihre Pferde nur zu den Außenseitern.

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