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Deutscher Hengst wird vom Start verwiesen

Kein Super-Samstag für Empoli

Köln 8. März 2014

Der Super Saturday in Meydan wurde zu einem bitteren Samstag! Das Team um den deutschen Hengst Empoli und Trainer Peter Schiergen war fassungslos – ihr großer Hoffnungsträger in Dubai weigerte sich seine Startbox zu beziehen.

Trotz permanenter Versuche der Starthelfermannschaft und von Jockey Adrie de Vries vor dem Dubai City of Gold (Gruppe II, 250.000 Dollar, 2.410 m) rückte der als zweiter Favorit angetretene Crack einfach nicht in die Maschine ein. „Beim letzten Mal war er noch brav wie ein Lamm“, wunderte sich auch Rennkommentator Terry Spargo, doch Empoli erinnerte sich seiner Untugend vom ersten Wüsten-Auftritt, als er ebenfalls seine Mannschaft zur Verzweiflung gebracht hatte.

Damit dürfte es für Empoli auch eng werden mit der Qualifikation für den World Cup-Tag am 29. März. Das Vorbereitungsrennen ging also ohne den Deutschen über die Bühne und endete mit einem Doppelerfolg für den Stall Godolphin.

Doch Sheikh Mohammeds Erfolgsflotte triumphierte nicht mit dem Favoriten Penglai Pavilion, sondern mit dem von Kieren Fallon gesteuerten Excellent Result, der knapp gegen den Stallgefährten und ebenfalls von Saeed bin Suroor vorbereiteten Songcraft und den zu spät anpackenden Engländer Mount Athos hinkam. Vierter wurde Preis von Europa-Gewinner Meandre, der lange Chancen auf mehr hatte.

Lange mehr zu erreichen schien der früher von Roland Dzubasz für Marlene Haller trainierte Ex-Winterfavorit Limario, der auch die beste Erscheinung im Führring war. Unter Patrick Dobbs mischte der als großer Außenseiter gestartete Hengst in der dritten Runde der Al Maktoum Challenge (Gruppe I, 400.000 Dollar, 2.000 m) an zweiter Stelle groß mit, ging im Einlauf sogar kurz nach vorne. Erst zuletzt kam der Neuzugang von Dubai-Coach Doug Watson nicht mehr mit und musste noch etliche Gegner ziehen lassen, wurde schließlich bei knappen Abständen Neunter. Es war dennoch ein Achtungserfolg.

Hier landete Kieren Fallon seinen zweiten Top-Coup an diesem Tag – mit dem von Saeed bin Suroor für Sheikh Hamdan bin Mohammed Al Maktoum trainierten Prince Bishop, der schon den ersten Lauf dieser Rennserie gewonnen hatte. Er verwies auf freier Bahn den Südafrikaner Sanshaawes und Surfer auf die Plätze. Der Favorit African Story hatte sehr früh genug.

Im Burj Nahaar (Gruppe III, 200.000 Dollar, 1.600 m) spielte der ehemals von Andreas Wöhler für Manuela Sohl trainierte Empire Storm (K. Fallon/M. Attwater) als Zehnter keine Rolle. Mit Shuruq (M. Barzalona) gab es auch hier einen Treffer für den in Überform agierenden Godolphin-Trainer Saeed bin Suroor.

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