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Rest Hoffnung für Frankfurt bleibt dennoch

Grünes Licht für DFB-Zentrum

Frankfurt/Main 22. März 2014

Gut sieht es nicht aus, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Fakt ist jedoch, dass der Deutsche Fußball-Bund gestern in Frankfurt einen entscheidenden Schritt vorangekommen ist und ab 1. Januar 2016 das neue Kompetenzzentrum des DFB auf der Galopprennbahn in Niederrad realisiert werden wird. Einen letzten Funken Hoffnung besitzt man im Turf-Lager aber dennoch.

Jan Antony Vogel, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen, zufolge wollen der Dachverband sowie Manfred Hellwig als Kopf der Betreibergesellschaft weiterhin das Gespräch mit der Stadt Frankfurt und dem DFB suchen. Man glaube unverändert an eine Zukunft des Turfs in Niederrad, wenn auch in modifizierter Form.


Nach momentan vorliegenden ersten Konzepten bleiben nämlich sowohl das Geläuf als auch die Tribüne erhalten, und mit etwas Fantasie und Kreativität scheinen Rennveranstaltungen in Frankfurt auch über 2015 hinaus durchaus denkbar, wenn dann der DFB der neue Hausherr sein wird.


Dass Niederrad als Trainingsstandort aufgegeben werden muss, ist allerdings unausweichlich, nachdem im Frankfurter Römer jetzt eine den Bau des Zentrums betreffende Absichtserklärung sowohl von Vertretern des Deutschen Fußball-Bundes als auch von kommunalen Repräsentanten unterzeichnet wurde.


Für den DFB leisteten Wolfgang Niersbach als Präsident und Helmut Sandrock als Generalsekretär ihre Unterschriften, während für die Stadt Frankfurt Oberbürgermeister Peter Feldmann sowie Bürgermeister Olaf Cunitz das Papier paraphierten, in dem eine Übergabe des Grundstücks auf den 1. Januar 2016 festgeschrieben wurde.


Inwieweit ein offener Brief, den Carl-Philipp Graf zu Solms-Wildenfels an den DFB Präsidenten geschickt hat, noch in die Diskussionen einfließen wird, muss zumindest abgewartet werden. Das einstige Präsidiumsmitglied des Frankfurter Renn-Klubs hatte nämlich an eine historische Verantwortung der neuen Hauptakteure appelliert und darauf hinwiesen, dass die Familie von Weinberg vor vielen Jahrzehnten der Stadt Frankfurt das Areal nur unter der Auflage überlassen habe, dass auf dem Gelände stets Galopprennen stattfänden.

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