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Ebbesloherin imponiert in Dortmund

Lutindis klassische Empfehlung

Dortmund 1. April 2014

Vielversprechende Stuten dürfte man am PMU-Dienstag in Dortmund in einem Maidenrennen für Dreijährige über 1.750 Meter gesehen haben. Als die Ebbesloher Adlerflug-Tochter Lutindi (D. Porcu, 39:10) endlich auf freier Bahn war, packte die Halbschwester des Gruppe-Pferdes Lindenthaler so mächtig an, dass die von Peter Schiergen vorbereitete Lady auch die heiße 16:10-Favoritin Weltklasse, die den Sieg vor Augen hatte, sicher abfing. Das machte so richtig Appetit auf mehr. Gut möglich, dass man die beiden Erstplatzierten, die sich von Capichera weit absetzten, auch im August im Preis der Diana sehen wird. Siegjockey Daniele Porcu legte mit Anarchie (36:10) in einem 2.000 Meter-Handicap noch einen Punkt nach.

Für das Gestüt Röttgen und Trainer Markus Klug sowie Jockey Andreas Helfenbein gab es im 2.000 Meter-Ausgleich III schnelle Entschädigung. Denn mit großen Reserven trumpfte hier die 43:10-Mitfavoritin Nashita auf, die den sehr unglücklich agierenden Favoriten Shazaam (konnte sich nicht entfalten) und Cioccomia in Schach hielt.

In einem sehr spannenden Finale klang das Auftaktrennen aus, ein 2.400 Meter-Ausgleich IV. Hier raufte sich die 29:10-Favoritin Wanderlust (B. Ganbat) im letzten Galoppsprung noch an dem schon in Sicherheit geglaubten Lucky Jo sowie Andreotti vorbei.

Und gleich im anschließenden 1.400 Meter-Handicap setzte Stall BVBs Tasci (St. Hofer, 20:10) seinen Siegeszug fort, landete seinen dritten Treffer hintereinander. Und das, obwohl der klar favorisierte Wallach lange keinerlei Platz zur Entfaltung hatte. Doch zum Schluss bekam der Schützling des Dortmunders Ralph Schaaf Dark Fighter und Sol Y Vida noch locker in den Griff.

In der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 1.750 m) ging für den Neu-Iffezheimer Dragan Ilic als Trainer eine längere Durststrecke zu Ende. Denn mit der 171:10-Außenseiterin Organza (M. Lopez) trumpfte eine von ihm vorbereitete Jahresdebütantin auf. Im allerletzten Galoppsprung bekam sie noch Inglesby zu fassen. Adenike und Breido komplettierten die Viererwette, die einmal getroffen wurde. Ein Wetter kassierte 10.000 Euro.

Den ersten Treffer als Trainer für den Stall Ullmann und das Gestüt Schlenderhan erzielte Jean-Pierre Carvalho mit Walzerprinzessin (F. Minarik, 18:10) in einer 2.000 Meter-Prüfung. Die vierjährige Tochter der Deckhengst-Legende Monsun aus der großartigen Walzerkoenigin spazierte Fair Flame zuletzt davon.

Im abschließenden 2.000 Meter-Handicap wurde es noch einmal ultra-spannend, doch ganz zum Schluss schob sich der von Erika Mäder trainierte Seto (30:10, J. Bojko) noch an dem noch stärker gewetteten Huan vorbei.

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