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Champion von 1999 stirbt mit 70 Jahren

Trauer um Hans Walter Hiller

Köln 1. April 2014

„Bei Trainer Hiller werden selbst die Schnecken munter“, so titelte die „Welt“ einmal über ihn. Wie recht die renommierte Zeitung doch hatte: Bei Hans Walter Hiller lernten selbst vermeintlich unterklassige Galopper das Schnelllaufen. Vor allem in der Saison 1999, als der damals in Issum ansässige Galopper-Coach für eine der größten Sensationen der jüngeren Vergangenheit sorgte und mit seinem kleinen Rennstall und dank der tatkräftigen Unterstützung von Besitzer Helmut Kappes Champion seiner Zunft wurde und die prominenten Namen mit 119 Saisontreffern hinter sich ließ.

Nun trauert der deutsche Galopprennsport um Hans Walter Hiller, der am Dienstag im Alter von 70 Jahren in Sonsbeck starb – nach einer schweren Krankheit, die bei ihm im vergangenen Herbst festgestellt worden war. Bei Heinz Jentzsch lernte er die Kunst des Trainierens, und offenbar schaute er sich viel bei dem 31-fachen Titelträger ab. Und auch sein Vater Hans war bekanntlich ein exzellenter Betreuer von Galoppern.

Auch 2013 hatte Hiller noch mehrfach auf sich aufmerksam gemacht, wenn auch mit einem kleineren Lot an Pferden. Der Sieg im Derby der Niederlande mit Magaluf war nur ein Beispiel. In seinen Glanzjahren als Trainer waren Winterfavorit Glad Master und der im Zukunftsrennen erfolgreiche Auenklang sicherlich seine besten Vollblüter. Ring of Fire am 11. März in Krefeld war sein letzter von insgesamt 444 Erfolgen. Der deutsche Turf nimmt Abschied von einem großen Pferdemann.

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