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Entscheidung des European Pattern Committee

Italien-Rennen verlieren Gruppe-Status

Köln 17. April 2014

Die Preisgeld-Situation in Italien war bei einem Meeting des European Pattern Committee (Europäischen Pattern Komitees) am Mittwoch in Newmarket ein entscheidendes Thema. Es seien Fortschritte gemacht worden beim Begleichen von ausstehenden Beträgen, bedauerlicherweise aber Bedingungen zur weiteren Teilnahme Italiens am Europäischen Pattern-Komitee bis zur Deadline am 31. März nicht erfüllt worden.


Daher beschloss das Komitee einstimmig, dass Italien vom 1. Januar 2015 an nicht mehr Mitglied des Europäischen Pattern Komitees ist. Außerdem empfiehlt das Komitee dem International Race Planning Advisory Committee (IRPAC), einem Komitee für die internationale Rennplanung der internationalen Föderation der Rennsport-Dachverbände (International Federation for Horseracing Authorities (IFHA)), dass alle italienischen Black Type-Rennen beim Meeting im Oktober 2014 von Part I auf Part II des internationalen Katalogisierungs-Standards zurückgestuft werden. Das führt dazu, dass alle italienischen Black Type-Rennen nicht mehr als Gruppe-/ oder Grade-Status in Auktionskatalogen aufgeführt sein werden.

EPS Chairman Brian Kavanagh dazu: „Es ist sehr bedauerlich, dass das Komitee so handeln musste. Wir haben den Repräsentanten aus Italien versichert, dass das Komitee diese Entscheidung nur noch einmal überdenken wird, sofern alle zuvor gestellten Bedingungen erfüllt werden, einschließlich der Zahlungsrückstände der in Italien ansässigen Besitzer und der Einführung eines neuen Bezahlsystems für aktuelle und künftige Rennen.“

Eine äußerst wichtige Entscheidung wurde im Übrigen am Donnerstag auch in Australien getroffen: Künstliche Besamung (Artificial Insemination) von Vollblütern bleibt verboten. Trevor Lobb, Präsident der Australischen Züchter-Vereinigung TBA, bezeichnete das als „wunderbar“.

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