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Dr. Busch-Memorial lockt die Stars an

Klasse-Aufgebot in Krefeld

Krefeld 24. April 2014

Es sind nur noch zweieinhalb Monate bis zum Derby in Hamburg, die Zeit der großen Dreijährigen-Rennen ist längst angebrochen. Am Sonntag steht in Krefeld ein echtes Highlight an, der Große Preis des Krefelder Rennclub 1997 e.V. - Dr. Busch-Memorial (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.700 m, 7. Rennen um 16:40 Uhr).

Zwar muss man schon bis zum Jahr 2002 zurückgehen, um mit Next Desert das letzte Pferd zu finden, dem das Doppel Busch/Derby gelang, aber absolute Cracks gewannen dennoch Jahr für Jahr und empfahlen sich in erster Linie für das klassische Mehl-Mülhens-Rennen.

Auch diesmal macht sich ein erlesenes Feld von zehn Kandidaten auf den Weg in den Stadtwald. Der Schlenderhaner Kerosin (A. de Vries) war glänzender Dritter im Zukunftsrennen in Baden-Baden. Lucky Lion (A. Weis) bezwang beim Saisondebüt auf dieser Bahn überraschend Nadelwald (D. Porcu. „Er ist weiterhin sehr gut auf dem Posten. Alles Weitere muss man sehen. Alexander Weis reitet Lucky Lion auch täglich im Training“, berichtet Trainer Andreas Löwe. Sein Kollege Peter Schiergen sagt über Nadelwald: „Er wartet noch auf den ersten Sieg und muss sich gegenüber dem letzten Mal schon etwas steigern.“
Andoyas (St. Hellyn) gefiel beim Maidensieg sehr, als er u.a. vor dem späteren Sieger Swacadelic blieb. Eric (F. Minarik) war schon als Youngster ein Großverdiener und lief im Preis der Dreijährigen vor zwei Wochen in Düsseldorf stark. Nordico (F. Tylicki) ist von seinem Erfolg im Ratibor-Rennen auf diesem Kurs noch in bester Erinnerung. Der ebenfalls im Besitz von Eckhard Sauren stehende Stillman (E. Hardouin) lief sogar schon auf allerhöchster Ebene. Speedy Approach (J. Bojko) ließ beim Deutschland-Debüt den starken Magic Artist hinter sich. Rock of Cashel (A. Helfenbein) muss die Form aus dem Winterfavoriten überbieten. „Man muss abwarten. Er hat bisher ein Rennen gewonnen und hat normal gearbeitet“, sagt sein Trainer Waldemar Hickst.

Zwei weitere Male stehen die Dreijährigen im Focus innerhalb der Zehn-Rennen-Karte (inklusive eines Ponyrennens zu Beginn). Bei den Stuten über 2.050 Meter (2. Rennen um 14 Uhr) könnte die Schlenderhanerin Tijuana (A. de Vries) gleich vorne sein.
Russian Bolero (J. Bojko), im Besitz von Kaffeekönig Albert Darboven, trifft über 1.700 Meter (4. Rennen um 15 Uhr) nach dem guten Debüt u.a. auf den glänzend gezogenen Sousmain (F. Minarik).

Außerdem gibt es einen Ausgleich II über 1.300 Meter (5. Rennen um 15:30 Uhr) mit dem gerade in Düsseldorf locker erfolgreichen Lord of Leitrim (C. Müller).

Die Wettchance des Tages mit einer Garantie-Auszahlung von 10.000 Euro wird im 6. Rennen um 16:05 Uhr (Ausgleich III, 1.400 m) angeboten. Der dauerplatzierte Middleton Flyer (St. Hellyn) scheint das ideale Bankpferd.

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