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Magdeburger Saison beginnt mit einem „Stotterstart“

It’s A Privilege siegt Start-Ziel für Holland

Köln 26. April 2014

Während in Magdeburg die endlich wieder stattfindenden Galopprennen im Herrenkrug einen Anlass zu Feiern gaben, stehen die Niederlande derzeit ganz im Zeichen des ersten „Koningsdags“. Da passte es natürlich vortrefflich, dass die Holländer den ersten Renntag nach der großen Flutkatastrophe im vergangenen Jahr entscheidend mitprägten. In feiner Manier entführte Piet Geert van Kempens Schimmel It’s A Privilege nämlich das beste Rennen des Premierentages in Richtung Nordsee, wobei der Verglas-Sohn unter Jockey Daniele Porcu mit einer Start-Ziel-Dominanz dem Preis der SWM Magdeburg jederzeit seinen Stempel aufdrücken konnte.

Während in Magdeburg die endlich wieder stattfindenden Galopprennen im Herrenkrug einen Anlass zu Feiern gaben, stehen die Niederlande derzeit ganz im Zeichen des ersten „Koningsdags“. Da passte es natürlich vortrefflich, dass die Holländer den ersten Renntag nach der großen Flutkatastrophe im vergangenen Jahr entscheidend mitprägten. In feiner Manier entführte Piet Geert van Kempens Schimmel It’s A Privilege nämlich das beste Rennen des Premierentages in Richtung Nordsee, wobei der Verglas-Sohn unter Jockey Daniele Porcu mit einer Start-Ziel-Dominanz dem Preis der SWM Magdeburg jederzeit seinen Stempel aufdrücken konnte.



Da nun mal Königstag war, schien der niederländische Wallach Naaseh seinem Landsmann um nichts nachstehen zu wollen. Was ihm zwar nicht ganz gelang. Aber sein dritter Platz in dem mit 12.500 Euro dotierten Ausgleich II über 1.800 Meter war quasi auch so etwas wie seine kleine Gratulation an den jungen Monarchen seiner Heimat, König Willem-Alexander. Zwischen die Gäste aus dem Tulpenland schob sich zu guter Letzt dann doch noch der favorisierte Redesert, der zwar recht zügig, aber etwas zu spät ins Rollen kam, um It’s A Privilege vorne letztendlich noch zu verdrängen.

Da Piet Geert von Kempen auch Trainer des schnellen Frontrenners ist, gebührten ihm zudem die Komplimente für eine glänzende Vorbereitung des Saisondebütanten, der zuletzt am 9. November vergangenen Jahres in Köln am Start gewesen war.

War der Schimmel im sportlichen Höhepunkt des Tages ganz besonders gut aus den Startboxen gekommen, so verlief der Auftakt der neuen Magdeburger Saison dagegen nur zögerlich und schleppend an. Ausschlaggebend für den „Stotterstart“ waren erhebliche technische Probleme aufgrund eines frühen Stromausfalls, die für eine enorme Verzögerung sorgten, kaum dass der Renntag begonnen hatte.

Nahezu kurios verlief dann die unmittelbare Phase vor dem dritten Rennen, als die Situation an der Startmaschine zunehmend außer Kontrolle geriet und am Ende so viele Nichtstarter zu verzeichnen waren, wie Pferde auf die 1.800-Meter-Distanz gingen. Und zwar genau sechs. Beim anderen halben Dutzend der insgesamt 12 Namen musste im Programmheft ein dicker Strich mit dem sprichwörtlichen Rotstift gemacht werden.

Dem Sieg des von Vinzenz Schiergen gerittenen Königstiger-Sohnes Bor kann dies alles allerdings keinen Abbruch tun. Doch war der zeitliche Fahrplan der Veranstaltung jetzt natürlich völlig aus dem Rahmen gefallen. Dem zweitältesten Filius des Kölner Trainers Peter Schiergen gelang im Übrigen zum Finale noch ein Erfolg mit dem Lando-Sohn Godot für Otto-Werner Seilers Stall Steintor.

Der größte Teil des Publikums nahm den Trouble relativ gelassen hin. Zu groß war einfach die Freude, dass endlich wieder Rennen in Magdeburg waren, wobei der erste Sieger der neuen Saison Hans-Heinrich Jörgensens dreijähriger It’s Gino-Sohn Forgino wurde, den Toni Potters im norddeutschen Großenkneten betreut und den Filip Minarik problemlos vor der Konkurrenz ins Ziel brachte.

Den ersten internationalen Akzent setzte im Übrigen unmittelbar danach bereits die belgische Stute Scapa mit einem sicheren Hals-Sieg und mit Maxime Pecheur im Sattel für Trainer Peter Lanslots, wobei hier das Höchstgewicht France Extreme knapp das Nachsehen hatte.

Für den nahezu obligatorischen Dzubasz-Treffer war später der favorisierte Balinus für den Stall Fichtengrund nach einem guten reiterlichen Timing von Stephen Hellyn zuständig, und als in allen Belangen überzeugender Gewinner setzte sich in der zweiten Programmhälfte außerdem Christian Bruers Wallach Newton Lodge durch.

Ihn hatte Trainerin Vera Henkenjohann in den letzten Wochen immer wieder ein gutes Stück gefördert vorgestellt, und Ton van den Troost musste Newton Lodge jetzt eigentlich nur noch sicher über den Kurs bringen.

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