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Heißer Tanz um die Silberne Peitsche

Die Kür für High Duty in München

München 29. April 2014

Es wird ein heißer Tanz in den Mai in München: Denn man startet mit einem Gruppe-Rennen der ganz besonderen Art in den Wonnemonat. Die Silberne Peitsche (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.300 m, 6. Rennen um 16:40 Uhr) wird zu einem echten Kräftemessen zwischen dreijährigen und älteren Top-Sprintern. Wer hier gewinnt, bekommt auch eine Wild Card für einen Start in der Goldenen Peitsche in Baden-Baden.

Das zehnköpfige Feld hat es so richtig in sich. Favorit werden sollte der im Besitz des Gestüts Ammerland von Vereinspräsident Dietrich von Boetticher stehende Dreijährige High Duty (D. Porcu). Wie er zuletzt in Düsseldorf im Preis der Dreijährigen mit der Konkurrenz umsprang, war schon aller Ehren wert. „Er ist ein sehr gutes Pferd, das nun gegen die Älteren bestehen muss“, sagt sein Betreuer Peter Schiergen, der mit dem sogar schon in England bestens gelaufenen Amarillo (D. Schiergen) ein zweites heißes Eisen im Feuer hat.
Gracia Directa (O. Wilson) zeichnete sich ebenfalls bereits in England aus und ließ beim Comeback in einer einfachen Aufgabe in Bremen wenig anbrennen. „Ohne ein Vorbereitungsrennen wollte ich nicht in diese Prüfung gehen“, sagt Trainer Dominik Moser. „Es ist alles gut, sie hat das Rennen bestens verkraftet.“

Einiges Vertrauen wird auch die im Besitz von Rupert Plersch stehende, aber in Frankreich von Henri-Alex Pantall vorbereitete Princess Bavaroise (J. Quinn) finden. Sie glänzte als Zweijährige in Listen- und Auktionsrennen und blieb nur auf allerhöchster Ebene wirkungslos. Sogar aus Ungarn reist Opium Bullet (R. Havlin) an. Immerhin handelt es sich um einen Bruder des früheren Wunderpferdes Overdose.

Aber auch Guinnevre (E. Pedroza) und der 2012er-Sieger Smooth Operator (St. Hofer) gehören in die engere Wahl in diesem Highlight.

Auch im Ausgleich II über 1.600 Meter (2. Rennen um 14:30 Uhr) dürfte ein Ammerländer favorisiert sein – der Dreijährige Der Graue (D. Porcu), der in Köln in großer Manier Start-Ziel die Konkurrenz beherrschte.

10.000 Euro sind in der Wettchance des Tages in der Viererwette des 4. Rennens um 15:35 Uhr (Ausgleich IV, 1.600 m) als Auszahlung garantiert. Hier ist vor allem mit den aktuellen Formpferden Sepideh (K. Kerekes) und Hernanda Directa (O. Wilson) zu rechnen.

Eine besondere Attraktion für das Publikum ist der Auftritt von Silvery Moon (St. Hofer), dem schnellsten Schecken der Welt, im 3. Rennen um 15 Uhr über 2.000 Meter. Der erste Treffer des „Indianerpferdes“ könnte nun schon fällig sein. Insgesamt stehen acht Prüfungen in Riem an. Im Auftaktrennen über die Meile (14 Uhr) gibt sich der Derby-Fünfte Global Bang (St. Hofer) die Ehre.

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