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Indian Sun holt sich die Badenia

Die Sonne scheint in Mannheim

Mannheim 4. Mai 2014

Das Rennen hat eine immense Tradition und wusste die Anhänger des Hindernissports auch am Sonntag zu beeindrucken: Das 11. Große Heinrich Vetter-Badenia-Jagdrennen (Listenrennen, 13.000 Euro, 3.600 m) war einmal mehr eine Top-Attraktion im illegitimen Metier. Und nach 3.600 Metern setzte sich erwartungsgemäß die von Pavel Vovcenko in Bremen vorbereitete Indian Sun durch.

Die 25:10-Favoritin hatte unter Cevin Chan auch bei ihrem sechsten Karrieretreffer über Sprünge nicht die geringsten Probleme gegen Secret Edge und Supervisor. Im zarten Alter von neun Jahren dürfte sie das aktuell beste Hindernis-Pferd Deutschlands sein.

Seine großartige Bilanz baute Christian Peterschmitts Beacon Hill (21:10, C. Müller) im einleitenden 1.400 Meter-Rennen weiter aus. Denn der Start-Ziel-Treffer vor Indian Lovesong war bereits der 13. seiner Laufbahn.

Die Zuschauer in Mannheim nahmen auch die Wettchance des Tages so richtig an - in einer 1.900 Meter-Prüfung für sieglose Pferde gab es auch einen erwarteten Ausgang. Denn mit Nightdance Rose (L. Mattes, 55:10) behauptete sich knapp eine nach Rechnung stark empfohlene Stute. Besitzertrainer Matthias Schwinn zeichnet erst seit kurzem für die Desert Prince-Tochter verantwortlich, die zuvor bei Peter Schiergen (für den Stall Wille) stationiert war.

Der Favorit Magic Dash hielt aus dem Vordertreffen Rang zwei gegen Abbadia, die kurz alle zu überrollen schien, und Next of Kin. Die Viererwette an diesem bestens besuchten Renntag bezahlte 4.617:10 Euro.

Die Reise für den Münchener Trainer Werner Glanz nach Nordbaden hatte sich gelohnt. Denn die von ihm aufgebotene Bay Vatoria (34:10, T. Hofer) ließ sich den Ausgleich II über 1.900 Meter nicht nehmen und verwies Arjen und Fuscano auf die Plätze.

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