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Altano im Oleander-Rennen in Hoppegarten

Der „Hauptstadt-Marathon“

Berlin-Hoppegarten 8. Mai 2014

Wer ist der beste „Marathonläufer“ Deutschlands? Zumindest bei den Pferden wird diese Frage am Sonntag in Berlin-Hoppegarten beantwortet. Denn mit dem 43. Oleander-Rennen (Gruppe III, 55.000 Euro, 3.200 m, 7. Rennen um 17:20 Uhr) steht das bedeutendste hiesige Langstreckenrennen im Mittelpunkt der Karte von insgesamt acht Rennen, darunter zwei hochkarätige Araber-Rennen.

Zweimal in Folge triumphierte hier Dr. Ingrid Hornigs Altano (E. Pedroza), der Glücksgriff des Tierärztin. 2013 holte der Wallach sogar zum ganz großen Schlag aus, als er kurz nach dem Arc den Prix du Cadran, das 4.000 Meter-Steher-Event auf allerhöchster Ebene nach Deutschland holte.

Nun gibt er unter Höchstgewicht sein mit großer Spannung erwartetes Comeback, und trotz aller Gewichtsvorgaben führt der Weg zum Sieg natürlich über ihn. Lucarelli (N. Richter) ist ebenfalls ein ausgewiesener Spezialist und als Vierter im Vorjahr noch in guter Erinnerung.

Interessant ist im kleinen Sechserfeld Quinzieme Monarque (D. Porcu) – der letztjährige Derby-Vierte hatte bei seinem dritten Rang im Kölner Grand Prix-Aufgalopp noch viel Pech, als er an der Innenseite wenig Platz zur Entfaltung vorfand. „Auf 2.400 Metern ist er immer gut gelaufen, nun versuchen wir es zum ersten Mal auf der weiten Strecke“, berichtet sein Betreuer Peter Schiergen. „Mal schauen, wir er damit zurechtkommt.“

Eine ausgewiesene Steherin ist auch Rock of Romance (J. Bojko), der das St. Leger der Schweiz gewann und im italienischen Pendant Zweiter wurde. Waldemar Hickst hat mit Stellato (W. Panov) einen lange nicht mehr gelaufenen Ittlinger im Rennen, der schon in Grupperennen nach vorne lief. „Er ist wenig geprüft, ein Galoppierer. Man muss beim ersten Versuch auf dieser Distanz vielleicht noch abwarten“, kommentiert sein Coach.
Tres Rock Danon (A. Fresu) gewann diese Prüfung 2011 (noch in Baden-Baden) und gab in Frankreich ein ausgezeichnetes Saisondebüt. Man darf auf ihn gespannt sein.
Technokrat (K. Clijmans), gerade von Hickst zu Sascha Smrczek gewechselt, hat zuletzt stark enttäuscht und ist wie Scouting M. Cadeddu) nur Außenseiter.

Neben den beiden Dreijährigen-Konkurrenzen verdient der Ausgleich II über 2.400 Meter (5. Rennen um 16:10 Uhr) besondere Aufmerksamkeit. Die frische Siegerin True Girl (K. Clijmans) trifft hier u.a. auf die steigerungsfähige Iberica (E. Pedroza).

Die Viererwette mit einer Garantie-Auszahlung von 10.000 Euro lockt im 4. Rennen um 15:40 Uhr (Ausgleich III, 1.800 m). Hier sind der gerade erfolgreiche Burschentanz (D. Porcu) und Myrtille (V, Schulepov) als Stellpferde denkbar.

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