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Sea The Moon, Guiliani & viele andere Asse

Gala-Besetzung im Metzlerpreis

Frankfurt/Main 8. Mai 2014

Schon in zwei Monaten wird in Hamburg der Derby-Sieger gekürt. Und auf dem Weg zum Blauen Band ist der Frühjahrs-Preis des Bankhauses Metzler (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.000 m, 6. Rennen um 16:55 Uhr) auch an diesem Sonntag in Frankfurt eine wichtige Etappe. Die Besetzung lässt mit neun Kandidaten nicht nur zahlenmäßig keine Wünsche offen. Es sind auch viele Dreijährige dabei, die schon stark von sich reden gemacht haben.

Allen voran der Görlsdorfer Sea The Moon (A. Helfenbein) aus dem Stall von Markus Klug, der 2013 ein bedeutendes Debüt hinlegte. Dem Sohn des Arc-Siegers Sea The Stars eilt ein ganz großer Ruf voraus, viele halten ihn schon jetzt für den Derby-Favoriten Nummer eins. Einen enorm starken Eindruck machte aber auch der Ullmann-Hengst Guiliani (A. de Vries) vor wenigen Wochen auf diesem Kurs, als er mit Madurai einen letztjährigen Spitzenzweijährigen souverän hinter sich ließ.
Abendwind (M. Suerland) gewann das Zukunftsrennen in Baden-Baden und damit schon eine Gruppe-Prüfung. „Er ist keiner, der in der Arbeit viel zeigt, hat normal gearbeitet wie immer. Wenn er die Formen aus 2013 einstellt, dann sollte er gut laufen. Marvin Suerland war am Dienstag zum ersten Mal in der Arbeit hier und hat ihn geritten“, berichtet Trainer Waldemar Hickst.

Mit Born To Run (St. Hellyn) gibt sich auch der Überraschungs-Winterfavorit die Ehre. Karltheodor (M. Lane) und Lindaro (F. Minarik) beeindruckten ebenfalls bei ihrem Maidentreffer. „Lindaro gibt sein Saisondebüt. Es ist ein schweres Rennen, aber die meisten Pferde haben ja auch erst ein Rennen gewonnen. In jedem Falle handelt es sich um eine Standortbestimmung für ihn“, verrät Trainer Peter Schiergen.
Magic Artist (D. Probert) gefiel als Zweiter im Winterfavoriten, bezog gerade in Hoppegarten eine knappe Niederlage. Rosenkönig (D. Schiergen) und Cassilero (A. Best) sind hier große Außenseiter.

Neben zwei weiteren Prüfungen für den Derby-Jahrgang gibt es auch zwei Ausgleiche II. Über 2.000 Meter (3. Rennen um 15:15 Uhr) könnte New Fighter (T. Hofer) sich für das Pech aus München entschädigen, als ihm der Sieg aus formellen Gründen aberkannt wurde.

Über 1.600 Meter (5. Rennen um 16:20 Uhr) sollte der frische Sieger Dragoslav (A. Vilmar), der in Köln erst spät auf freie Bahn kam, mit seiner erfolgreichen jungen Reiterin gleich noch einmal gewinnen können.

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