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Dritter Triumph im Oleander-Rennen

Altano ist wieder der Hero

Berlin-Hoppegarten 11. Mai 2014

„Er ist der Star heute hier in Berlin-Hoppegarten“, so feierte Rennkommentator Gunther Barth den immerhin schon achtjährigen Wallach Altano (E. Pedroza). Wie recht er doch hatte, denn im 43. Oleander-Rennen (Gruppe III, 55.000 Euro, 3.200 m), Deutschlands Marathon-Event bei strahlendem Sonnenschein in der Hauptstadt, beherrschte der Galileo-Sohn die Szenerie. Und wie! Beim dritten (!) Triumph in dieser Prüfung hintereinander war dem Stolz der Tierärztin Dr. Ingrid Hornig, die Altano einst von Züchter Manfred Ostermann geschenkt bekommen hatte, einsame Klasse.

Trotz Höchstgewichts von 60 Kilo und einem Rennen von allerletzter Stelle entwickelte der Schützling von Andreas Wöhler, der 2013 mit dem Triumph im Prix du Cadran (Gruppe I) in Paris so begeistert hatte, rasanten Speed und ließ die Konkurrenz regelrecht stehen. Rock of Romance komplettierte auf Rang zwei den Wöhler-Coup vor dem Außenseiter Technokrat und dem immer prominenten Tres Rock Danon.

Mit einer imponierenden Vorstellung wartete die Brümmerhoferin Akua’na (14:10, E. Pedroza) im einleitenden 2.000 Meter-Rennen auf, denn die von Andreas Wöhler trainierte Stute verabschiedete sich früh souverän von ihrer Zuchtgefährtin Eliza und Veligandu. Sicherlich dürfte die Siegerin nun in Richtung Diana marschieren.

Mit deutlicher Steigerung wartete der von Peter Schiergen vorbereitete Ittlinger Allano (40:19, D. Porcu) bei den Dreijährigen über die Meile auf. Denn er ließ vorne gegen New World und Iffinvasion nie etwas anbrennen.

Die weite Reise aus Holland hatte sich für die kürzlich ins Profilager gewechselte Jadey Pietrasiewicz einmal mehr gelohnt. Denn in einem 30.000 Euro-Araberrennen führte sie den 37:10-Mitfavoriten Praseur Kossack zum Erfolg gegen Senna O.A. und Athlete Del Sol.

Das 35.000 Euro-Listenrennen für die Arabischen Vollblüter schnappte sich der 37:10-Mitfavorit Valentin (E. Pedroza) aus dem holländischen Quartier von Christian Wolters vor Ameretto und Poulain Kossack.

Riesig verbessert ist der von Lutz Pyritz trainierte Burschentanz (41:10, D. Porcu), der sich mit dem 1.800 Meter-Ausgleich III das Viererwettrennen vor Myrtille, Lucky Babe und Lancoonia souverän holte. Die Quote in der Königswette: 4.507:10 Euro.

Weiter groß in Schwung befindet sich auch Hermann Schröer-Dreesmanns True Girl (47:10, K. Clijmans) aus dem Stall von Roland Dzubasz, die sich den Ausgleich II über 2.400 Meter sicher vor Lebensglück und Iberica sicherte.

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