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BVB-Galopper Tasci imponiert auch in Köln

Der Aufsteiger des Jahres

Köln 13. Mai 2014

Das konnte einfach nicht besser passen am Kölner PMU-Dienstag: Im Preis der Aufstiegshelden (vor Ort waren Patrick Helmes, Timo Horn und Marcel Risse vom 1.FC Köln) gewann ein Pferd des Stalles BVB, das DER Aufsteiger des bisherigen Galopperjahres ist. Denn der fünfjährige Wallach Tasci (32:10, St. Hofer) ist einfach nicht zu stoppen. In diesem Meilen-Ausgleich III markierte der Gast aus Dortmund seinen sechsten Sieg in Serie, den siebten in dieser Saison!

Das konnte einfach nicht besser passen am Kölner PMU-Dienstag: Im Preis der Aufstiegshelden (vor Ort waren Patrick Helmes, Timo Horn und Marcel Risse vom 1.FC Köln) gewann ein Pferd des Stalles BVB, das DER Aufsteiger des bisherigen Galopperjahres ist. Denn der fünfjährige Wallach Tasci (32:10, St. Hofer) ist einfach nicht zu stoppen. In diesem Meilen-Ausgleich III markierte der Gast aus Dortmund seinen sechsten Sieg in Serie, den siebten in dieser Saison!

Ein Kompliment hat sich zum einen Reiterin Steffi Hofer verdient, die scherzhaft kommentierte: „Eigentlich muss man für so etwas bezahlen.“ Aber auch Tascis Betreuer Ralph Schaaf hat ganze Arbeit geleistet. „Er steigert sich einfach immer weiter, hat zudem das richtige Phlegma. Er muss nur im Rhythmus bleiben und alle zwei Wochen laufen.“

Auch jetzt muss noch nicht Endstation sein, denn nach diesmal frühem Vorstoß war auch diesmal keiner der Konkurrenten in der Lage, Tasci zu gefährden. Noch stark heran lief vom letzten Platz der Außenseiter Dorado vor Pagan Warrior. Die Enttäuschung des Rennens war der 20:10-Favorit Moscatello,der einfach nie von hinten wegkam. „Er ist noch ein unerfahrenes Pferd, aber wir sind schon etwas ratlos“, hieß es aus seinem Umfeld.

„Du hast eiserne Nerven bewiesen“,lobte der Hannoveraner Trainer Christian Sprengel den jungen Amateur Vinzenz Schiergen. Vorausgegangen war ein sehr umsichtiger Ritt des Kölner Trainersohnes auf der 138:10-Außenseiterin Mandachic im 2.200 Meter-Ausgleich III „Ihr Erfolg in Bremen war schon sehr leicht, ich hatte nur Angst, ob innen die Lücke für sie aufgehen würde“, fügte Sprengel noch an, nachdem die Shirocco-Tochter mit gewaltigen Reserven die stets führende Katalea und Allianz noch gestellt hatte.

Das Vertrauen in den von Andreas Wöhler trainierten Lexceed war im Auftaktrennen gewaltig. Auf 16:10 wurde der Dreijährige in einer 1.850 Meter-Prüfung heruntergewettet. Doch nach einem idealen Rennverlauf von dritter Stelle aus spannte der heiße Favorit völlig aus und wurde nur Fünfter. „Ich habe keine Erklärung“, stand auch Jockey Eduardo Pedroza vor einem Rätsel.

Auch die stark gewettete The Firefly kam als Vierte nicht entscheidend in die Partie, nachdem sie lange ganz hinten auszumachen war. Dafür schlug die Stunde von Stall Weissenhofs Alpinia (121:10, D.Porcu), die auf der Geraden innen enorme Reserven entwickelte und noch sehr souverän hinkam. Das war eine deutliche Steigerung gegenüber dem doch recht schwachen Debüt. „Die Stute hatte den Start damals noch gebraucht und lief auch gegen gute Pferde. Mal sehen, was wir nun machen. Nennungen hat sie in Auktionsrennen und im Preis der Diana“,erklärte Trainer Peter Schiergen. Bestens stand hielt der lange führende Debütant Lacoper,der Rang zwei gegen den überraschend dabeibleibenden Moment of Glory hielt.

Weiter gut gesteigert präsentierte sich Rainer Krapps Shady (F.Minarik, 34:10), der sich als Mitfavorit in einem Meilenrennen leicht gegen Dutch Gal und Cuore de Lute behauptete. „Ich hatte gar nicht mit einem Sieg gerechnet, denn der Boden war sehr weich“, kommentierte der Tierarzt und Trainer. Well away (Vierte) kam auch diesmal nicht viel weiter als beim Enstand.

Nach den guten Ghlin-Formen kam der Erfolg von Lucky Jewel (60:10, St. Hellyn) in einem 1.850 Meter-Ausgleich IV sicher nicht überraschend. Ausgesprochen bequem machte sich die Tochter des Gruppe I-Siegers Toylsome am Ende von dem lange führenden Kepheus und Tremendous frei. „Sie mag den weichen Boden. Vielleicht gehen wir nun mit ihr nach Baden-Baden“, versicherte Trainer Christian Wolters.

Beeindruckend war der Speed, mit dem der zum ersten Mal von Jörg Zahn aus Alpen aufgebotene Ring of Fire (126:10, E.R. Weißmeier) im 2.400 Meter-Ausgleich III die Gegner überrollte und noch sicher vor Depeche, dem Favoriten Red River Canyon und Univers hinkam. Die Viererwette lohnte sich so richtig: 174:415:10 Euro war die Quote, zwei Wetter bekamen also mehr als 8.000 Euro ausgezahlt.

Mit einer ganz besonderen Taktik trumpfte Pascal Jonathan Werning im 1.600 Meter-Ausgleich IV auf, denn Galoppclub Wambels Dorietta (54:10) führte er zu einem komfortablen Treffer, der fast Start-Ziel zustande kam. Schon in der Gegenseite marschierte er mit der treuen Stute auf einen Rush vor das Feld und hatte im Schlussbogen zehn Längen Vorsprung. Am Ende schmolz der Vorteil zwar etwas zusammen, doch Nonno Leo und Kim Groom kamen nicht mehr heran. „Seitenblender und Außenbox waren wichtig für sie. Eigentlich wollte ich sie wegen des Bodens schon abmelden. Wichtig war, dass sie sich nicht verpullt“, berichtete Trainer Reiner Werning.

Und auch im abschließenden 2.200 Meter-Handicap ging die Taktik des Gehens auf, denn die sechsjährige Stute Boshoevenscarlet (73:10, T. v.d. Troost) ging vorne ebenfalls immer weiter und stand gegen Entourage und Osthurry bestens durch. „Ich trainiere seit vier Monaten bei Antwerpen sechs Pferde. Es war mein erster Sieg in Deutschland“, sagte ihr Betreuer Gaspar Azvedo,ein gebürtiger Portugiese.

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