Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Doppel für Alexandra Vilmar, Lutz Pyritz und Eduardo Pedroza

Suracons Sieg eröffnet die Dresdener Saison 2014

Dresden 17. Mai 2014

Ob es das überhaupt schon einmal gab, dass ein Dreijähriger in Dresden am Start war, der noch zu den vorläufigen Derby-Kandidaten in Epsom gehört hatte? Wahrscheinlich nicht. Gestüt Karlshof dreijähriger Suracon müsste eigentlich der erste Vertreter eines Derby-Jahrgangs gewesen, der in Seidnitz mit einem Ticket für die Weiterfahrt nach England zum alljährlichen „Rennen der Rennen“ auflief. Die kleine Generalprobe hat Suracon jedenfalls bestanden. Der Dreijährige eröffnete dabei im „Aufgalopp 2014 der Dresdener Morgenpost“ gleichzeitig das neue Rennjahr in der Zwinger-Stadt, wie der Name der Prüfung unschwer erkennen lässt. Bei guten äußeren Bedingungen und einer ansehnlichen Kulisse schlug der Schützling von Trainer Andreas Wöhler unter Jockey Eduardo Pedroza die recht hartnäckige Röttgenerin Elora Princess, die sich im letzten Jahr immerhin schon als Gewinnerin hatte auszeichnen können.

Ob nach diesem ersten Sieg in Dresden die Derby-Pläne für den 7. Juni auf den Downs für Suracon weiterhin aktuell bleiben werden, wird man sicher in den nächsten Tagen erfahren. Alternativ könnte der Monsun-Sohn und Halbbruder von unter anderem Soberania, Seismos und Samba Brazil eine Woche später im in Köln stattfindenden 179. Oppenheim-Union-Rennen starten. Auf Suracons Agenda steht natürlich genauso noch das IDEE 145. Deutsche Derby am 6. Juli in Hamburg-Horn.

Der Wöhler-Schützling war allerdings keineswegs der einzige Dreijährige, der in Dresden erstmals als Sieger vom Geläuf ging. Ihm folgte im Freiberger Pils-Cup später noch die im Besitz von Lucien van der Meulen stehende Irin Elsie Partridge, die vor nicht allzu langer Zeit aus England in die Niederlande zu ihm auch in Training gekommen war. Die Kodiac-Tochter lief unlängst schon in Magdeburg platziert, sodass der Erfolg unter Alexandra Vilmar eine klare Bestätigung des bereits guten Eindrucks von ihrem Deutschland-Debüt war.

Auch ihre junge Reiterin unterstrich gleich anschließend im Preis der Dresdner Morgenpost einmal mehr ihre momentane Erfolgsträne mit der von Roland Dzubasz trainierten Stute Ciel de Loire des Rennstalls Franken im zweiten Ausgleich III des Tages.

Zuvor beim ersten Handicap dieser Kategorie hatte es einen Heimsieg durch den von Cesare Tessarin gerittenen Hengst Cosinus gegeben, den Lutz Pyritz für Dr Klaus-Otto Zirkler bertreut und der im ASTRO GmbH-Cup obendrein mit seiner Einsatzfreude gefiel.

Da Lutz Pyritz unmittelbar darauf noch die Stute Ustana sattelte, die mit Michael Cadeddu im Sattel den Preis des Morgenpost-Sportjournals und damit das Rennen mit der Viererwette gewann, gehörte auch er am Ende zu den Doppelsiegern des Tages, was ebenso für Eduardo Pedroza gilt. Er brachte zu guter Letzt den heißen Favoriten It`s Tiger im „Auf Wiedersehen zum VW Sportsvan-Cup am 7. Juni“ als Gewinner für den Stall It’s Five und für Trainer Stephan Richter über die Linie.

Nicht unerwähnt bleiben soll außerdem der Erfolg des von Frank Lippitsch vorbereiteten Wallachs Partner im „Fliegerpreis der Morgenpost am Sonntag“ mit Jozef Bojko als Steuermann und sehr zur Freude der Leute des Stalles Wittichenau, denen der Indian Ridge-Sohn gehört.

Champions League

Weitere News

  • Sechsjähriger Hengst imponiert im Dortmunder Sommer-Grand Prix

    Wild Chief der Chef im Großen Preis der Wirtschaft

    Dortmund 25.06.2017

    Der sechsjährige Hengst Wild Chief hat auf der Galopprennbahn Dortmund-Wambel den 30. Großen Preis der Wirtschaft – Alfred Zimmermann-Memorial gewonnen. Das mit 55.000 Euro dotierten Rennen zählt zur Europa-Kategorie Gruppe 3 und führt über 1.750 m. Es ist neben dem St. Leger im Herbst die sportlich wichtigste Prüfung des Jahres in Dortmund.

  • Publikumsliebling Silvery Moon wird diesmal Vierter

    Action Please und andere „Oldies“ in München vorne

    München 25.06.2017

    Er war der große Publikumsliebling, von keinem anderen Pferd dürften vorher so viele Fotos gemacht worden sein wie mit Silvery Moon, dem „schnellsten Schecken der Welt“. Der wegen seines ungewöhnlichen Aussehens auch gerne als „Indianerpferd“ bezeichnete Hengst gab am Sonntag ein Gastspiel auf der Galopprennbahn in München-Riem. In einem 1.600 Meter-Ausgleich III lief er als Mitfavorit auch wieder ordentlich, doch mehr als der vierte Platz beim 46. Karrierestart war für ihn diesmal nicht drin.

  • Torqueville überrascht auf der heimischen Bahn

    Magdeburger Sieg im Magdeburger Highlight

    Magdeburg 24.06.2017

    Der Preis der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg mbH, ein Ausgleich III über 2400 Meter, war das Highlight am Samstag beim Renntag im Magdeburger Herrenkrug. Und durch den von Marc Timpelan trainierten, auch in seinem Besitz stehenden, und von dem Ex-Profijockey auch selbst gerittenen Torqueville gab es dabei einen Heimsieg.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm