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Wer wird die Königin in Düsseldorf?

Elite-Feld im Klassiker

Düsseldorf 22. Mai 2014

125.000 Euro an Preisgeldern auf der 1.600 Meter-Distanz und jede Menge Ruhm – das lockt am Sonntag die besten dreijährigen Stuten nach Düsseldorf. Denn in den 94. German 1.000 Guineas – Preis der Freunde und Förderer des Düsseldorfer Reiter- und Rennverein e. V. von 1844 (Gruppe II, 6. Rennen um 16:25 Uhr) geht es im klassische Ehren. Und die Besetzung dieses Events lässt wenig Wünsche offen, auch wenn die Engländerin Evita Peron (J.Crowley) der einzige Gast aus dem Ausland ist. Sie bestätigte ihren Maidensieg auf Anhieb in Ascot.

Vom heimischen Aufgebot ist im Elferfeld besonders die von Waldemar Hickst trainierte Ajaxana (A. Crastus) empfohlen, die gerade im Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen ausgezeichnete Zweite war hinter der hier nicht vertretenen Meerjungfrau. „Ajaxana lief in Köln sehr gut und fühlt sich wohl. Anthony Crastus hat mit ihr schon im Vorjahr gewonnen.“

Aber auch Artwork Genie (A. de Vries) hat das Zeug zur Königin, denn wie sie aus schier aussichtsloser Position hier noch ein Listenrennen gewann, war schon aller Ehren wert.
Ninas Terz (F.Minarik),von der Trainer Peter Schiergen sagt, dass „sie zuletzt sehr gut gelaufen ist und kaum besser debütieren konnte“, und Indian Rainbow (J. Bojko) waren damals nur hauchdünn hinter ihr und könnten hier weit kommen. Andreas Löwe bietet mit Diamond Dove (A.Best) auch die amtierende Winterkönigin auf, die seither allerdings nicht mehr am Start war. „Beide Stuten sind Reitern anvertraut, die sie schon kennen, was ein großer Vorteil ist. Diamond Dove hat Zeit gebraucht, war lange im Haarwechsel. Indian Rainbow saß zuletzt lange fest. Wenn sie früher freigekommen wäre, hätte sie gewinnen können. Ich denke, beide Stuten sind in etwa gleich stark einzuschätzen.

Neben zwei weiteren Dreijährigen-Prüfungen ragt der Ausgleich I über 1.700 Meter (5. Rennen um 15:50 Uhr) aus der Karte von insgesamt neun Rennen heraus. Hier müsste Maningrey (A.Vilmar) nach der Top-Form aus Frankreich trotz des immensen Gewichts von 64 Kilo beste Chancen haben, denn er nimmt fünf Kilo Gewichtserlaubnis herunter.

Im Ausgleich II über 1.400 Meter (3. Rennen um 14:45 Uhr) spricht viel für einen neuerlichen Sieg von Fly First (N. Richter).

Die Wettchance des Tages mit einer Garantie von 10.000 Euro in der Viererwette wird im 4. Rennen um 15:20 Uhr (Ausgleich IV, 1.700 m) ausgespielt. Hier sind Headstight (J. Bojko) und Favorfoot Danon (L.Giesgen) mögliche Stellpferde.

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