Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Formpferd Siljan’s Saga gewinnt Prix Corrida

Nymphea und Daksha Dritte in totem Rennen

Köln 23. Mai 2014

Immerhin war eines klar: dass nämlich die von Jean-Pierre Gauvin trainierte Siljan’s Saga gewonnen hatte. Mit Pierre-Charles Boudot im Sattel hatte sich die Sagamix-Tochter im Besitz der Herren Palluat de Besset und Tassin am Ende mit zweieinhalb Längen absetzten können. Die weitere Platzierung im Prix Corrida, dem Tageshöhepunkt in Saint-Cloud, konnte der Richter allerdings erst nach Zielfoto und nur unter Hinzunahme einer Lupe verifizieren. Hiernach hatte die Außenseiterin Vally Jem knapp mit einer Nase das bessere Ende für Platz zwei vor den deutschen Gaststuten Nymphea und Daksha, die sich den dritten Rang im toten Rennen teilten und die beide jeweils alles andere als eine schlechte Figur abgaben.

Die von Waldemar Hickst trainierte Daksha lieferte unter Thierry Thulliez dabei eine eindeutige Bestätigung ihres jüngsten Erfolges im Prix Allez France, obgleich die Gewinnerin Siljan’s Saga diesmal die Form umkehrte, nachdem sie jüngst hinter der Ittlingerin erst auf Platz drei gelandet war.

Beide deutschen Stuten waren in der mit 130.000 Euro dotierten Gruppe-II-Prüfung über 2.100 Meter gleich vorne mit dabei, wobei Nymphea in gewohnter Manier sofort an der Spitze auszumachen war. Fast schien es, als würde die Pflegebefohlene von Trainer Peter Schiergen Mitte der Geraden die Segel streichen müssen, doch rappelte sich Stall Nizzas Fuchsstute dann wieder groß auf und kam noch einmal gut zurück in die Partie.

Was insofern eindrucksvoll war, als die von Daniele Porcu gerittene Dylan-Thomas-Tochter dem gesamten Feld entweder zwei oder mehrheitlich sogar drei Kilo zu geben hatte. Hinter der Saisondebütantin Nymphea und Daksha verlief alles Weitere ähnlich knapp. Baltic Baroness und die für einen Moment wie die Siegerin gehenden Entree folgten nur um einen kurzer Kopf und um einen kurzen Hals geschlagen dahinter.

Ebenso endete die von Trainer Andreas Wöhler nach Paris geschickte Star Lahib unter Eduardo Pedroza lediglich eine Länge hinter dem dichten Knäuel kämpfender Stuten, so dass sie summa summarum eine viel bessere Vorstellung gab, als ihr siebter Platz auf den ersten Blick vermuten lässt.

Unmittelbar nach dem Erinnerungsrennen an eine große Rennstute der dreißiger Jahre verkaufte sich der Schiergen Schützling Royal Fox ebenfalls nicht übel. Im Prix Carvin besetzte Nicole Richters Vierjähriger mit wiederum Daniele Porcu im Sattel Platz vier hinter Mondaliste, Monsieur Playboy und Kenhope, ehe die von William Mongil trainierte Sinndar-Tochter Kaldera dann sogar noch für einen deutschen Erfolg im Prix de Tigery sorgte.

Mit einem Kopf behauptete sich die Stute des Stalles Torjäger als 99:10-Chance unter Gerald Mossé gegen die Außenseiterin Merveille Kathy. Nachdem die Dreijährige ihr Saisondebüt in Fontainebleau Ende April bereits erfolgreich gestalten konnte, ist Kaldera in diesem Jahr noch ungeschlagen.

Champions League

Weitere News

  • Dritter Derby-Sieg in Folge?

    Deutsche Galopper nach Katar

    Doha/Katar 18.12.2017

    Die letzten großen internationalen Highlights der Saison 2017 mit deutscher Beteiligung gehen in Katar über die Bühne. In dem reichen Wüsten-Staat lockt am 30. Dezember das Qatar Derby (500.000 Dollar, 2.000 m), das in den vergangenen beiden Jahren eine Beute hiesiger Pferde wurde – Rogue Runner und Noor Al Hawa gewann für Deutschland dieses Top-Rennen.

  • Mit 301 Saisonsiegen neue Maßstäbe gesetzt

    Europarekord für Christophe Soumillon

    Lyon/Frankreich 17.12.2017

    Der belgische Jockey Christophe Soumillon stellte am Samstagabend (16. Dezember 2017) in Lyon-la-Soie einen neuen Europarekord auf. Mit 301 Siegen übertraf der in Frankreich tätige Spitzenreiter mit einem großartigen Einsatz auf den verschiedensten Rennbahnen und vielen Reisen die erst 2016 geknackte Bestmarke von Pierre-Charles Boudot (300 Siege).

  • Top-Hoffnung für das Englische Derby 2019 genannt

    Sohn der deutschen Wunderstute Danedream

    Epsom 14.12.2017

    338 einjährige Pferde wurden am Mittwoch für das Englische Derby 2019 in Epsom genannt. Dazu gehört mit Faylaq ein von Dubawi stammender Sohn von Deutschlands Wunderstute Danedream. William Haggas trainiert den Hoffnungsträger. Als Nachkomme des führenden Beschälers Dubawi, der solche Cracks wie Postponed, Al Kazeem oder Dartmouth stellte, aus der deutschen Arc-Gewinnerin gelten ihm natürlich besondere Ambitionen.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm