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Mülheimer Saison 2014 beginnt mit viel Sonnenschein

Die Überraschungen brachten die Handicaps

Mülheim/Ruhr 24. Mai 2014

Weder war es sonderlich spannend, noch gab es am Toto groß Geld. Denn zum Auftakt des ersten diesjährigen Mülheimer Renntages gewann erwartungsgemäß Gestüt Schlenderhans Strike einigermaßen überlegen. Mit sechs Längen hatte sich der vierjährige Tiger-Hill-Sohn zuletzt von Quesillo und Fine Altomis absetzen können und die Sache rund gemacht. Sein Jockey René Piechulek mag sich beim Auscantern vielleicht gewünscht haben, mal öfter auf solch souveränen Pferden sitzen zu dürfen. Interessant wird jedoch vor allem sein, was der inklusive des heutigen Starts erst zweimal gelaufene Vierjährige in Zukunft noch zu bieten haben wird. Die Raffelberger Karte bot in den weiteren Rennen dann aber doch etwas mehr Spannung, die Dramaturgie steigerte sich teils mächtig. Und das alles bei herrlichem Sonnenschein und gutem Besuch.

Weder war es sonderlich spannend, noch gab es am Toto groß Geld. Denn zum Auftakt des ersten diesjährigen Mülheimer Renntages gewann erwartungsgemäß Gestüt Schlenderhans Strike einigermaßen überlegen. Mit sechs Längen hatte sich der vierjährige Tiger-Hill-Sohn zuletzt von Quesillo und Fine Altomis absetzen können und die Sache rund gemacht. Sein Jockey René Piechulek mag sich beim Auscantern vielleicht gewünscht haben, mal öfter auf solch souveränen Pferden sitzen zu dürfen. Interessant wird jedoch vor allem sein, was der inklusive des heutigen Starts erst zweimal gelaufene Vierjährige in Zukunft noch zu bieten haben wird. Die Raffelberger Karte bot in den weiteren Rennen dann aber doch etwas mehr Spannung, die Dramaturgie steigerte sich teils mächtig. Und das alles bei herrlichem Sonnenschein und gutem Besuch.



Schon zwischen For Pro und Mister Mackenzie wurde es im ersten Ausgleich III deutlich spannender. Erstgenannter gewann unter Steffi Hofer mit einer halben Länge und bestätige gleichzeitig einmal mehr die große Stallform von Trainer Toni Potters, der For Pro für die Erbengemeinschaft des kürzlich erst verstorbenen Hans-Heinrich Jörgensen gesattelt hatte.

Und erst recht machten Fair Flame, Ways of Life und Tech Terz mächtig Wirbel, die in dieser Reihenfolge den Richter passierten, der dann Kopf und kurzer Kopf auf seinem Zettel festhielt. Die von Dr. Andreas Bolte vorbereitete Siegerin, eine Silvano-Tochter des Stalles Margarethe, hatte Jockey Adrie de Vries erst im letzten Moment vorbeigebracht, sonst hätte es hier bereits einen ersten Raffelberger Heimsieg gegeben.

Aber auch der sollte noch kommen, wenn auch nicht im Rennen der Viererwette, nach dem vor allem Nachwuchs-Jockey Maxim Pecheur viel Lob für einen gut eingeteilten Ritt auf dem Gewinner Kiowa bekam, den Dr. Renate Fries-Jung als Trainerin für Professor Dr. Reinhard Fries schon während der Winterrenntage vielfach in guter Verfassung präsentiert hatte. Der Wallach gewann jetzt bereits sein drittes Rennen in diesem Jahr. Diesmal gegen die gut endende Depeche sowie Tenero und Classy, die in totem Rennen auf Platz drei einliefen.

Für die Favoritin Walzerprinzessin fing der zweite Ausgleich III des Tages recht übel an. Die Stute verlor Start, kam zwar schnell wieder in die Partie, doch am Ende nicht mehr groß weiter. Dafür allerdings zeigten hier die Routiniers Feather Storm und Guardian Angel, was sie an einem guten Tag noch drauf haben. Für Trainerin Erika Mäder gab es doppelten Grund zur Freude, ist sie doch auch die Besitzerin des mit Jockey Michael Cadeddu groß auftrumpfenden Feather Storm. Auch der Big Shuffle-Sohn vereitelte nebenbei wieder den Erfolg eines Lokalmatadors. Aber zusammen mit Guardian Angel machte er die dickste Überraschung des Tages perfekt.

Nach einem Heimsieg hatte es dann aber wirklich lange ausgesehen, als Kalema bei den Dreijährigen über weite Strecken das Kommando führte. Doch in der entscheidenden Phase wurde Stall Reckendorfs Ephraim zunehmend stärker und brachte mit Andreas Helfenbein im Sattel bei seinem zweiten Start den ersten Sieg unter Dach und Fach. Gefallen konnte außerdem Suzanita, die viel Speed zeigte, und vor Wind Chill den zweiten Platz besetzte. Beide Platzierten werden sicherlich bald ebenso an der Reihe sein, während Ephraim abermals ein Exempel dafür war, wie toll in Schuss zurzeit die Heumarer Kavallerie von Trainer Markus Klug ist.

Der Rail-Link-Sohn, immerhin ein Halbbruder des sehr populären Grand-Prix-Hengstes Egerton könnte jetzt zum BBAG Steher Auktionsrennen am Derby-Tag in Hamburg-Horn gehen.

Viel Zeit war zwar nicht mehr für den Heimsieg. Am Ende des Tages in einem Sprint-Handicap war dann jedoch der von Bruce Hellier gesattelte Sharp Bullet letztendlich nicht mehr zu bremsen und gewann für Frau Thea Welzel vor heimischer Kulisse mit Patrick Gibson als Steuermann. Ihm gibt Bruce Hellier immer wieder schöne Chancen, sich reiterlich zu profilieren. Die jüngste Gelegenheit konnte der Sohn des unvergessenen Tim Gibson jedenfalls klasse nutzen und auf Sharp Bullet sowohl Tardieu als auch Keyana auf die Plätze verweisen.

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