Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Guineas-Triumph für die Hickst-Stute

Ajaxana ist die klassische Heldin

Düsseldorf 25. Mai 2014

„Ein Gruppe I-Rennen hatte ich schon gewonnen, aber noch nie einen Klassiker“, freute sich Klaus Hofmann, der Besitzer des Stall Lucky Owner am Sonntag in Düsseldorf. In der Tat, war er ein mehr als glücklicher Besitzer, denn seine dreijährige Rock of Gibraltar-Tochter Ajaxana (25:10-Favoritin) gewann mit dem Franzosen Anthony Crastus in großem Stil die 94. German 1.000 Guineas – Preis der Freunde und Förderer des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins (Gruppe II, 125.000 Euro, 1.600 m), den ersten Stuten-Klassiker der Saison 2014.

„Ein Gruppe I-Rennen hatte ich schon gewonnen, aber noch nie einen Klassiker“, freute sich Klaus Hofmann, der Besitzer des Stall Lucky Owner am Sonntag in Düsseldorf. In der Tat, war er ein mehr als glücklicher Besitzer, denn seine dreijährige Rock of Gibraltar-Tochter Ajaxana (25:10-Favoritin) gewann mit dem Franzosen Anthony Crastus in großem Stil die 94. German 1.000 Guineas – Preis der Freunde und Förderer des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins (Gruppe II, 125.000 Euro, 1.600 m), den ersten Stuten-Klassiker der Saison 2014.

Nach dem ausgezeichneten Ehrenplatz im Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen in Köln war der Mumm im Lager von Ajaxana sehr groß. „Wir wollten aber eigentlich gar nicht vorne gehen, doch sie konnte schön relaxed galoppieren und bekam alles bestens eingeteilt. Für Ajaxana kann es auch ruhig noch weiter sein. Wir steuern nun den Preis der Diana an, vielleicht sogar ohne Vorbereitungsrennen. Sie ist etwas Besonderes“, signalisierte ihr Kölner Trainer Waldemar Hickst.

Start-Ziel entwickelte Axajana immer neue Reserven und konterte bequem alle Attacken der Konkurrentinnen. Um den Ehrenplatz entbrannte ein heißes Duell der beiden Ladies von Trainer Andreas Löwe, aus dem Indian Rainbow, die innen immer dabei war, vor der stark aufkommenden Jahresdebütantin Diamond Dove als hauchdünne Siegerin hervorging. „Beide sind hervorragend gelaufen. Indian Rainbow hat ihre Form voll bestätigt, und Diamond Dove hätte nach einem starken Moment fast ja auch Zweite werden können“, kommentierte er.

Für die Engländerin Evita Peron blieb Rang vier vor Ninas Terz und der Co-Favoritin Artwork Genie, die über Rang sechs nicht hinauskam.

Nach den ausgezeichneten Zweijährigen-Leistungen kam der Treffer von Macchiavelli (26:10, St. Hellyn) im einleitenden 1.400 Meter-Rennen alles andere als unerwartet. Mit viel Speed schob sich der Tertullian-Sohn souverän an der lange mit Vorsprung führenden Sharin vorbei, hinter der Bear Power als Dritter schon mit Abstand folgte. „Beim letzten versuch in 2013 war er über dem Berg. Wir steuern nun Auktionsrennen in Dresden, Hoppegarten bzw. Hannover an“, versicherte Besitzer Klaus Bert.

Nur strahlende Gesichter sah man nach einer 2.100 Meter-Prüfung für dreijährige Stuten, denn die Röttgenerin Alaskakönigin (E. Frank) und Gestüt Wittekindshofs Elegant Shadow (A. de Vries) schenkten sich keinen Meter und waren schließlich in totem Rennen vorne. „Alaskakönigin ist ein spätes Pferd. Es freut sich sehr für Jockey Eugen Frank, denn es war beim ersten Start nach einem Jahr Verletzungspause gleich sein erster Sieg“, kommentierte Trainer Markus Klug. Und Wittekindshofs Gestütsleiter Karl Jörg sagte über Elegant Shadow: „Sie hat lange gebraucht, besitzt eine Diana-Nennung. Wir sind sehr zufrieden.“ Die Favoritin Tanamia wurde noch sehr schnell, war als Dritte ebenfalls dichtauf.

Unverändert in grandioser Form agieren die Pferde des Holländers Lucien van der Meulen. Start-Ziel bestimmte sein achtjähriger Wallach Layer Cake (A. de Vries, 88:10) überraschend den Ausgleich II über 1.400 Meter vor Manisa und Commander Kirk. „Ich habe Adrie gesagt, er kann machen, was er will. Er sollte nur nach Hause kommen“, berichtete der Besitzertrainer nach seinem zwölften Saisontreffer.

In der Wettchance des Tages bewiesen die Wetter ein Goldenes Händchen, denn die beiden 49:10-Favoriten machten die Entscheidung unter sich aus. Lange sah es nach Zenturios aus, doch auf den allerletzten Metern raufte sich der Halbblüter Baguss (F. Minarik) aus dem Stall von Pavel Vovcenko noch mit einem kurzen Kopf an ihm vorbei. Emiglia und Favorfoot Danon komplettierten die Viererwette, die 5.314:10 bezahlte.

In einem dramatischen Finale klang der Ausgleich I (22.500 Euro, 1.700 m) aus – mit riesigem Einsatz verteidigte Stall Salzburgs Precious Fire (27:10, A. Best) einen knappen Vorsprung Start-Ziel gegen König Arte. „Die Kastration war eine wichtige Maßnahme für ihn. Er hat sich seither richtig gesteigert. Wir sind schon mit guten Hoffnungen hierher gefahren. Der Besitzer, Herr Wernicke, hat zu Hause mitgefiebert“, schilderte Siegtrainer Wolfgang Figge. König Arte bestätigte seine neue Marke. „Er hat gezeigt, dass er auch in dieser Klasse zurechtkommt“, so sein Betreuer Christian Sprengel. Sehr unglücklich agierte der 19:10-Favorit Maningrey, der innen in eine zu enge Lücke gehen wollte, die durch Precious Fire geschlossen wurde. Somit reichte es nur zu Rang drei vor Kathinka, wohingegen Turfjäger vom Start verwiesen worden war.

Eine Vorstellung der ganz besonderen gab Jockey Andreas Helfenbein mit dem Thüringer Gast Kepheus (94:10; Trainer Manfred Türk) in einem 2.400 Meter-Ausgleich III: Denn unterwegs hatte der Wallach rund 100 Meter Vorsprung, um den neunten Karrieretreffer mit einer dreiviertel Länge Vorsprung nach Hause zu bringen.

Champions League

Weitere News

  • Dritter Derby-Sieg in Folge?

    Deutsche Galopper nach Katar

    Doha/Katar 18.12.2017

    Die letzten großen internationalen Highlights der Saison 2017 mit deutscher Beteiligung gehen in Katar über die Bühne. In dem reichen Wüsten-Staat lockt am 30. Dezember das Qatar Derby (500.000 Dollar, 2.000 m), das in den vergangenen beiden Jahren eine Beute hiesiger Pferde wurde – Rogue Runner und Noor Al Hawa gewann für Deutschland dieses Top-Rennen.

  • Mit 301 Saisonsiegen neue Maßstäbe gesetzt

    Europarekord für Christophe Soumillon

    Lyon/Frankreich 17.12.2017

    Der belgische Jockey Christophe Soumillon stellte am Samstagabend (16. Dezember 2017) in Lyon-la-Soie einen neuen Europarekord auf. Mit 301 Siegen übertraf der in Frankreich tätige Spitzenreiter mit einem großartigen Einsatz auf den verschiedensten Rennbahnen und vielen Reisen die erst 2016 geknackte Bestmarke von Pierre-Charles Boudot (300 Siege).

  • Top-Hoffnung für das Englische Derby 2019 genannt

    Sohn der deutschen Wunderstute Danedream

    Epsom 14.12.2017

    338 einjährige Pferde wurden am Mittwoch für das Englische Derby 2019 in Epsom genannt. Dazu gehört mit Faylaq ein von Dubawi stammender Sohn von Deutschlands Wunderstute Danedream. William Haggas trainiert den Hoffnungsträger. Als Nachkomme des führenden Beschälers Dubawi, der solche Cracks wie Postponed, Al Kazeem oder Dartmouth stellte, aus der deutschen Arc-Gewinnerin gelten ihm natürlich besondere Ambitionen.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm